10 Tipps für Laufanfänger

von run.de am 18. Januar 2017

Es ist nie zu spät, mit dem Laufen anzufangen!

Wer schon im Winter damit anfängt, hat tollste Chancen, dem Winterspeck gar keine Chance zu geben. Und damit der Start in das Läuferleben wirklich glückt, gibt es von unserer Seite 10 Tipps und Einsichten für Deinen perfekten Start:

1. Ein Paar gute Laufschuhe reichen für den Anfang:

An den Schuhen solltest du nicht sparen. Eine Laufanalyse im Vorfeld kann helfen, welcher Schuh der richtige für dich ist.

2. Strecke ist wichtiger als Zeit

Sei geduldig. Am Anfang ist es wichtiger, fünf Kilometer – später auch zehn Kilometer – am Stück zu laufen als diese Strecke in einer bestimmten Zeit abzureißen.

3. Pause gehört zum Training

Laufen bedeutet für den Körper Anstrengung – eine Anstrengung, die ihn trainiert und schon kurzfristig fitter macht. Damit das gelingen kann, braucht der Körper aber auch Ruhe: Pausen zur Regeneration sind damit letztlich auch Training.

4. Laufen in der Gruppe hilft

Zu dunkel? Zu regnerisch? Wer in der Laufgruppe unterwegs ist, kann dem inneren Schweinehund ein Schnippchen schlagen. Außerdem hilft das Laufen in der Gruppe, dass der Lauf kurzweilig wird und die negativen Außeneinflüsse gar nicht gespürt werden.

5. Gewöhn dich dran

Geh laufen, vielleicht sogar jeden Tag. Und wenn es an den Tagen zur Regeneration ein Spaziergang an der frischen Luft ist: So gewöhnst du dich an die Routine und wirst zukünftig gar nicht mehr darüber nachdenken, ob du laufen gehst oder nicht, weil die Antwort einfach nur “Ja” lauten kann

6. Finde heraus, was dich motiviert

Der eine freut sich, Hörbücher beim Laufen zu verschlingen. Der andere motiviert sich durch exakte Laufpläne, andere lesen Motiviations-Blogs, um sich immer wieder aufs Neue dafür zu begeistern, den inneren Schweinehund zu bezwingen. Finde heraus, was dich motiviert und ziehe zusätzliche Kraft daraus.

7. Laufpausen tun gut

Vor allem für Laufanfänger gilt: Laufpausen gehören zum Training dazu. Wenn es dir am Anfang gelingt, fünf Minuten am Stück zu laufen, dann quäle dich nicht, sondern gehe für ein oder zwei Minuten und dann versuchst du die nächsten fünf Minuten. So wirst du Lauf für Lauf feststellen, wie du weniger Pausen brauchst und immer fitter wirst.

8. Setz dir kleine, erreichbare Ziele

Wer mit dem Laufen beginnt, sollte sich nicht den Marathon als Ziel setzen – da wartet zu viel Frust. Wie wäre es damit, zunächst einmal eine halbe Stunde am Stück zu laufen, dann in dieser halben Stunde fünf Kilometer zu schaffen, dann die Distanz auf acht, später auf zehn Kilometer auszuweiten und diese Distanz dann wiederum in einer Stunde zu absolvieren… So setzt man sich Ziele, um sie zu erreichen und dann die nächsten Ziele anzupeilen.

9. Dokumentiere dein Training

Es gibt Apps, Tabellen auf dem PC, handschriftliche Einträge im Notizbuch: Egal, womit du dich wohlfühlst: Dokumentiere dein Training und damit deine Entwicklung und deine Fortschritte.

10. Du bist ein Läufer

Du gehst regelmäßig laufen? Dann bist du ein Läufer! Sei dir dessen stets bewusst. Und Läufer laufen anstatt auf der Couch zu sitzen. Und wie gut sich das anfühlen kann, das weißt du ganz genau, Läufer!

#keeponrunning


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