3 Tipps wie du mit dem Laufen überschüssige Pfunde eliminierst!

von run.de am 12. September 2016

Es gibt über Bauchfett, Hüftspeck oder in seiner niedlicheren Version Hüftgold wenig Gutes zu berichten. Nun mag man sich darüber streiten, welches Gewicht für welchen Menschen das passende ist; Fakt ist jedoch: Bauchfett ist ungesund!

Manche Pfunde halten sich hartnäckig.

Bild: Franck Mahon – CC BY-SA 2.0

Und wer ein langes und ein gesundes Leben anstrebt, sollte sich überlegen, wie man dem Bauchfett an den Kragen geht. Damit senkt man dann auch die Gefahr von Bluthochdruck, einem hohen Cholesterinspiel und einem zu hohen Blutzucker – alles gute Nachrichten. Jetzt muss man nur noch ran an den Speck. Wink

Die gute Nachricht: Wer sich dazu entscheidet, zu laufen, hat bereits die erste Kampfansage an die überflüssigen Pfunde ausgesprochen. Wird das Training dann auch noch variiert, dann kann der Körper zu seiner eigenen Fettverbrennungsanlage werden.

Damit das gelingt, muss man im Training nur drei Tipps befolgen:

1. Trainiere hart

Einmal in der Woche sollte ein Intervall-Training absolviert werden. Relativ kurze Strecke, hohes Tempo, hoher Puls: Nach dem Warmlaufen läuft man eine halbe bis ganze Minute am oberen Limit, läuft dann eine Minute langsam, ehe man wieder ans Limit geht. Das Ganze wiederholt man dann mindestens fünf Mal, ehe man am Ende noch fünf Minuten abkühlt. Das Training dauert in Summe nur eine halbe Stunde, doch der Körper schüttet in den Phasen am Limit Wachstumshormone aus, was dazu führt, dass Fett verbrannt und Muskeln aufgebaut werden. Schöner Nebeneffekt: Während man nach langen langsamen Läufen häufig ausgesprochen hungrig ist, ist das nach kurzen intensiven Einheiten deutlich seltener der Fall.

2. Behalte die Kontrolle und laufe nicht zu schnell

Mit den schnellen Einheiten und Intervallen sollte man es nicht übertreiben. Wer Intervalle in jede Trainingseinheit einstreut, schwächt den Körper eher. Eine harte Einheit in der Woche reicht aus; die anderen Läufe sollte man dann eher in einem ruhigeren Tempo absolvieren. Auch dabei wird Fett verbrennt und vor allem die Ausdauer wird weiter trainiert.

3. Nutze die 80/20-Regel

Die 80/20-Regel fasst die vorgenannten Tipps perfekt zusammen: 80 Prozent der Trainingszeit sollten aus langsameren ausdauernden Läufen bestehen. Bei 20 Prozent der Trainingszeit sollte man an seine Grenzen gehen und sich richtig auspowern. Kombiniert man beide Trainingsarten in diesem Verhältnis, dann unterstützen sie die jeweils andere Trainingsart: Intensive Einheiten helfen dabei, auch längere Läufe besser absolvieren zu können. Lange langsame Läufe trainieren die Ausdauer, die man für intensive Einheiten braucht.

Also: Harte Einheiten und gemütliche Ausdauerläufe perfekt miteinander kombiniert, sind ein wahres Wunder gegen das Bauchfett.

#keeponrunning


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