4 gute (Läufer)-Vorsätze für 2016!

von run.de am 28. Dezember 2015

Hand aufs Herz: Wer hat schon gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst? Das dürften einige schon getan haben und es dürfte sehr wahrscheinlich sein, dass zu diesen guten Vorsätzen zum Beispiel “Mehr Sport, gesünder leben, Gewicht reduzieren” zählen dürfte.

Doch besser als “Hand aufs Herz” sollte man sagen: “Runter vom Sofa”!

Foto: lululemon athletica | CC BY 2.0

Wie wäre es, noch heute damit anzufangen, mehr zu laufen. Eigentlich ist alles ganz einfach: Man muss nur anfangen. 😉 Und wenn man das geschafft hat, muss man nur dranbleiben. Und damit das gelingen kann, gibt es hier ein paar kleine Tipps, wie ein erfolgreicher Einstieg in den Laufsport glücken kann.

1. Langsam anfangen

Am Anfang geht es vor allem darum, eine neue Gewohnheit ins Leben zu bringen. Man sollte regelmäßig trainieren, es dafür in den einzelnen Einheiten aber ruhig langsam angehen lassen. Gut ist es, wenn man sich gleich zu Beginn der Woche vornimmt, in der Woche drei bis vier Mal aktiv zu sein. Wenn dann eine Einheit ausfällt, erzielt man immer noch gute Fortschritte. Zwei Einheiten pro Woche sollte man dann aber sicher absolvieren, um langfristige und positive Trainingseffekte zu erzielen.

2. Gesünder leben kann nur, wer schon gesund ist

Vor dem Einstieg in den Laufsport sollte man sich einmal vom Arzt durchchecken lassen, ob man so weit gesund ist, dass man mit Ausdauersport anfangen kann. Ärzte werden es begrüßen, wenn man ihnen sagt, dass man fortan sportlich aktiv sein möchte.

Wichtig: Bei Erkältungen sollte man ruhig pausieren; wer sogar Fieber hatte, sollte den Körper noch eine Woche lang schonen, ehe es wieder auf die Laufstrecke geht.

3. Die richtige Ernährung

Wer auf Dauer lange Strecken laufen möchte, braucht zur richtigen Zeit die richtigen Kohlenhydrate. Wer Muskeln aufbauen möchte, braucht Eiweiss. Wer abnehmen möchte, sollte weniger Kalorien zu sich nehmen als man verbraucht. Je nach Gesamtziel stellt sich die Frage nach der richtigen Ernährung. Mit viel Obst und Gemüse und mit wenig Fett macht man aber in jedem Fall sehr viel richtig. Und auf jeden Fall sollte viel getrunken werden: Zwei Liter Wasser pro Tag sind da schon das Minimum – gerne mehr.

4. Pausen müssen sein.

Wie lange muss eine Pause sein? Einfach ist die Antwort nicht, auch wenn klar ist, dass Pausen sein müssen. Eine Faustformel könnte sein, dass man nur läuft, wenn der Muskelkater vom vorherigen Training verschwunden ist. Oder man misst morgens seinen Puls, nachdem man am Abend vorher nicht trainiert hat. Dann trainiert man und misst am nächsten Morgen erneut den Ruhepuls. Das nächste Mal trainieren darf man dann, wenn der Ruhepuls mindestens dem erstmalig gemessenen entspricht.

Wenn man das alles beherzigt, sich obendrein noch am eigenen Wohlempfinden orientiert und sich auch von Wind und Wetter nicht abhalten lässt, dann wird das auch was mit den guten Vorsätzen – am besten man beginnt heute schon damit. 😉

In diesem Sinne #keeponrunning und guten Rutsch! 


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