4 Wachmach-Tipps für den Lauf am Morgen

von run.de am 12. August 2014

Es dürfte vielen so ergehen: Morgens passt die tägliche Laufeinheit am besten in den Kalender. Man steht einfach eine Stunde früher auf und kann diese Stunde dann nutzen, um frisch in den Tag zu starten. Wenn das doch so einfach wäre. Denn morgens sind die Muskeln noch kalt von der Nacht, die Gelenke sind noch nicht auf Betriebstemperatur, der Blutzuckerspiegel ist auf dem Tiefpunkt und im Kopf wird man gerade erst wach und denkt an die Aufgaben, die im Laufe des Tages anstehen.

Das Ergebnis: Die Beine fühlen sich besonders schwer an und es fällt ausgesprochen schwer, überhaupt in Tritt zu kommen. Das führt dazu, dass viele Läufer das Abenteuer “Am Morgen laufen” schnell für beendet erklären.

Bild: varun suresh | CC BY 2.0

Dabei gibt es einige kleine Tricks, mit denen deine morgendliche Runde gelingen und zu einem echten Kickstarter für den Tag werden kann:

1. Bring den Blutzuckerspiegel nach oben

Ein kleines Frühstück sollte sein, um den Blutzuckerspiegel zu pushen: Eine halbe Banane, ein Glas Apfelschorle, oder eine Scheibe Marmeladentoast reichen schon aus. Isst oder trinkst du das rund 20 Minuten vor dem Lauftraining, dann kann das kleine Frühstück schon seine Wirkung entfalten. Dann ist die Energie da, damit der Laufspaß beginnen kann.

2. Kaffee macht wach

Zum Frühstück hilft auch eine kleine Tasse Kaffee. Sie macht dich wach und gibt dir einen zusätzlichen Energieschub.

3. Werde langsam warm

Bei einer morgendlichen Laufrunde solltest du deine Laufuhr zu Hause lassen. Nimm dir Zeit und wärme dich langsam auf. Morgens dauert alles ein wenig länger. Gehe ruhig die ersten fünf Minuten, ehe du mit dem Laufen einsteigst. Den ersten Kilometer solltest du auch noch gemütlich absolvieren. Erst dann bist du auf Betriebstemperatur und bist in der Lage, deine gewöhnliche Leistung abzurufen.

4. Musik pusht auch

Erstelle eine Playlist, die dem Training entspricht: Suche dir Musik, die langsam startet. Mit jedem weiteren Titel kannst du dann schneller werden und dich weiter pushen. Musik kann ein echter Motivator sein.

Versuche dein Wach- und Fitmach-Programm zu finden. Vielleicht hilft dir schon, wenn du nur die Punkte 1 und 3 beherzigst. Finde deine Wohlfühl-Faktoren für deine morgendliche Laufrunde. Und genieße es, wenn du später hellwach und fit ins Büro kommst, während Deine Kollegen erstmal nen Kaffee brauchen. 😉


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