5 Motivationstipps für Läufer

von run.de am 3. Mai 2013

Das Schöne am Laufen ist ja, dass man sich das Training individuell einteilen kann. Man kann sich die Uhrzeit und den Ort des Trainings selber aussuchen und genießt dabei alle Freiheiten. Wer alleine trainiert, für den kann genau diese Freiheit aber schnell zum Bumerang werden: Denn die Freiheit beinhaltet ja auch, eine geplante Trainingseinheit mal schnell sausen zu lassen. Ausreden dafür gibt es viele: Zu warm, zu kalt, zu früh, zu spät, zu nass, zu trocken, man hat zu viel gegessen, man hat zu wenig gegessen…

Bild: Thomas Kohler via flickr under CC BY-SA

Doch wie schlägt man dem inneren Schweinehund ein Schnippchen, um doch motiviert sein Lauftraining zu absolvieren? Fünf Tipps für erfolgreiche Motivation von Läufern:

Tipp 1: Viele kleine Ziele führen zum großen Ziel

Wer sich zum Beispiel als Laufanfänger das Ziel setzt, einen Marathon innerhalb von 18 Monaten zu laufen, der hat gute Chancen, in ein Motivationsloch zu fallen. Die geplante Aufgabe ist zu groß und die Belohnung liegt noch weit in der Zukunft. Also sollten die Ziele kleiner gesteckt werden. Am Anfang kann es sein: Fünf Mal in der Woche locker laufen gehen. Wer das Ziel erreicht hat, steckt sich das nächste: 10 Kilometer am Stück laufen oder zunächst einmal fünf Kilometer in 35 Minuten. Und so geht es sukzessive weiter, bis nach möglichen Zwischenzielen “Zehn Kilometer in einer Stunde” oder “Halbmarathon absolvieren” nach 18 Monaten tatsächlich das Ziel “Marathon” erreichbar wird.

Tipp 2: Schlafen ist die halbe Miete

Wer dauerhaft weniger als sieben Stunden pro Nacht schläft, dem winkt ein sattes Schlafdefizit. Abgeschlagenheit und Lustlosigkeit sind die Folge. Lauftraining und gesundes Schlafen stehen übrigens in einem gesunden Verhältnis zueinander. Wer zum Beispiel abends nach Feierabend trainiert, wird während des Laufens viele seiner Sorgen los. Dann klaptt es auch mit dem Einschlafen. Und schon ist man am nächsten Tag ausgeruht genug, um wieder eine Laufeinheit einzuschieben.

Tipp 3: Übertreiben Sie es nicht

Trainingspläne, neue Strecken, Zeitziele: Alles schön und gut – solange Ihr Körper da mitmacht. Schmerzen die Beine jedoch dauerhaft und sind Sie nach einem einstündigen Dauerlauf eher ermüdet als erfrischt, dann sollten Sie einen Gang runter schalten. Langsamer laufen und kürzere Strecken helfen dabei, die Lust am Laufen wieder zu gewinnen.

Tipp 4: Schaffen Sie Verbindlichkeit

Wenn es Ihnen zu selten gelingt, sich allein zum Laufen aufzuraffen, dann suchen Sie sich einen Laufpartner, mit dem Sie sich fest verabreden. Oder melden Sie sich zu vielen kleinen lokalen Wettkämpfen über fünf der zehn Kilometer an, auf die sie dann hintrainieren können (Stichwort: Kleine Ziele – s. oben). Indem Sie sich anderen gegenüber verpflichten, schwindet Ihre Freiheit der Ausreden. Dann klappt’s auch mit dem Training.

Tipp 5: Bewegen Sie sich eine Woche lang gar nicht

Sie können sich nicht aufraffen, laufen zu gehen? Dann sorgen Sie dafür, dass Ihr Körper nach Bewegung schreien wird. Setzen Sie ihn eine Woche lang auf Bewegungsentzug – fahren Sie möglichst viel mit dem Auto und mit dem Fahrstuhl. Ihr Körper wird sich spätestens nach wenigen Tagen nach Bewegung sehnen. Dann sollten Sie ihm diese so schnell wie möglich geben.


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