5 Tipps die Dir beim Abnehmen mit dem Laufen garantiert helfen werden!

von run.de am 23. Oktober 2013

Wer immer abnehmen möchte, ist gut beraten, nicht nur Kalorien zu zählen sondern sich auch zu bewegen. Kalorien zählen macht nämlich keinerlei Spaß, während Laufen Spaß bringt, sobald man sich an die regelmäßige Belastung gewöhnt hat. Und das kann sogar verhältnismäßig schnell gehen. Schnelles Abnehmen à la Crash-Diät ist für Läufer sicherlich nicht realistisch. Doch das ist auch gar nicht gewünscht, da es kaum nachhaltig ist.

Foto: Alan Cleaver | CC BY 2.0

Damit Du aber durch Laufsport und eine angemessene Ernährung auch abnehmen kannst, findest Du hier fünf Tipps:

1. Finde das richtige Maß

Wer sich die Titel der einschlägigen Frauen- und Männermagazine anschaut, sollte meinen, dass es einfach ist, in zwei Wochen zur Bikini-Figur zu gelangen, in vier Wochen über einen Sixpack zu verfügen und in zehn Tagen fünf Kilo abzunehmen. Aber mal ehrlich: Wie viele Leute kennt ihr, die eine Diät oder ein Trainingsprogramm dieser Art absolviert haben, dabei glücklich waren und am Ende auch das Gewicht halten konnten?

Man sollte wissen: Wer Körperfett abbauen möchte, der braucht Langmut.

Eine Faustformel sagt: Ein Kilo Körperfett entspricht rund 7.000 Kalorien. Wer also langfristig abnehmen möchte, muss auch langfristig mehr Kalorien verbrauchen als einnehmen. Wenn man nun bedenkt, dass bei einer Stunde Lauftraining rund 600 Kalorien verbrannt werden, so kann man sich ausrechnen, wie lange es dauert, bis ein Kilo oder auch fünf Kilo abgebaut sind.

Nicht vergessen sollte man allerdings, dass man durch regelmäßiges Training auch Muskulatur aufbaut, die dann auch den Grundumsatz steigert – sprich: Der trainierte Körper verbrennt auch im Ruhezustand mehr Kalorien als ein untrainierter Körper. Um Enttäuschungen bei zu kurzfristigen Zielen vorzubeugen, sollte in jedem Fall das richte Maß gefunden werden mit nicht zu absurden Abnehm-Zielen – die sollen doch die Zeitschriften auf ihre Titel schreiben …

2. Setzte Dir Ziele

Wer etwas erreichen möchte, muss ein Ziel definieren. Das gilt auch, wenn man abnehmen möchte. Schreibt euch zum Beispiel drei fest definierte Einheiten Lauftraining pro Woche in den Kalender und macht einen Haken hinter jede absolvierte Einheit. Man kann dann quasi dabei zusehen, wie viel man sich bewegt hat. Auch ein Wettkampf kann ein schönes Ziel sein, auf das man hin trainieren kann.

Dann rückt das Abnehmen in den Hintergrund und der Sport und die sportlichen Ziele rücken in den Vordergrund der Wahrnehmung. Und das Abnehmen kommt dabei dann quasi nebenbei.

3. Beweg Dich!

Ja klar, das hier ist ein Laufblog. Klar, dass wir euch dazu raten, euch zu bewegen. Vergesst, wenn ihr abnehmen wollt, aber den Nachbrenn-Effekt nicht. Es bringt zum Beispiel mehr, drei Mal in der Woche eine halbe Stunde zu laufen als einmal in der Woche für 1,5 Stunden. Die absolvierte Strecken, die gelaufene Zeit: Alles mag gleich sein. Wer das Ganze aber in mehrere Einheiten verpackt, nimmt auf Dauer schneller ab.

4. Denke an die Ernährung

Wer sich mittags Fast-Food und die große Cola reinpfeift, der wird vielleicht nicht zunehmen, wenn er am Abend dann laufen geht. Aber leider wird er auch nicht abnehmen. Also: Obst und Gemüse gehören auf den Speiseplan. Bei den Getränken ist Wasser das Non-Plus-Ultra. Auch Kaffee (ohne Milch und Zucker) oder ungesüßte Tees sind in Ordnung.

5. Gönn Dir was!

Ihr setzt euch Ziele, ihr erreicht Ziele: Belohnt euch dafür! Vielleicht mit der neuen Hose, die eine Nummer kleiner ist als die anderen aktuellen Hosen. Oder belohnt euch mit einem Buch oder mit etwas anderem Schönen. Nur mit Essen solltet ihr euch nicht belohnen. 😉

Und aus Frust solltet ihr auch nicht essen. Geht lieber laufen, wenn ihr Frust schiebt. Das befreit den Kopf ganz nebenbei.

Ach ja: Wer zu einem guten Essen eingeladen ist oder zu einem Grillabend oder zu einer Weinprobe: Langt zu, so viel ihr wollt. Das macht den Braten langfristig nicht fett, muss auch mal sein und macht auch noch Spaß. Das lauft ihr dann am nächsten Tag ganz einfach wieder weg.

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