56 Kilometer gegen den Schweinehund – Sandra´s Trainingstagebuch

von run.de am 21. Januar 2013

Hallo liebe Lauffreunde 🙂

…obwohl Wetterapostel Petrus meinem Marathonvorhaben offensichtlich alles andere als wohlgesonnen scheint, geht das Training -trotz Minusgraden und Tiefschnee- intensiver denn je und  unermüdlich weiter. Anbei ein neuer Beitrag zu meiner Serie Sandra trainiert für Israel.

Danny & Me

Nur noch  38 Tage bis zum breathtaking Jerusaem Marathon am 1.März – die Zeit RENNT. Und ich versuche es Ihr gleich zu tun; so oft, so weit und so schnell wie möglich. 🙂

Montag: Ruhetag! (wird von mir als sehr wichtig und essentiell erachtet!) Kopf frei vom Laufen und vom Marathon; Zeit mit der Familie genießen, reichlich Essen, ein heißes Bad. Zeitig ins Bett.

Dienstag: Me and my Balance Board. 20 Minuten Gleichgewichtskampf inkl. Hüftkreisen; Armkreisen und Versuche, mich auf nur einem Bein auf dem Balance Board zu halten 🙂

Mittwoch: Stabilisations- und Expander Training. Übungen, wie in meinem 2. Blog Eintrag beschrieben; je 30 Einbeinkniebeuge, je 30 seitliche Unterarmliegestütze, 2 Minuten Beckenlift, 2 Minuten Beinrückhebe etc.

Schneemassen!

Donnerstag: 5:40 Uhr klingelt mein Wecker; 6:00 Uhr steh ich in Laufsachen und mit noch ganz kleinen Augen bei -4C vor der Haustür und wundere mich, wie viel Schnee in einer Nacht fallen kann. Müde setze ich ein Fuß vor den Anderen und stapfe 7km durch das verschneite und verschlafene München.

Morgens Laufen ist wirklich anstrengend; vor allem wenn Übernacht 15 cm Neuschnee gefallen sind. Der Marathon in Jerusalem startet auch um 6 Uhr morgens unserer Zeit – aber hoffentlich bei besseren Wetterbedingungen 🙂

Easy Evening Run

Freitag: Easy Evening Run mit Danny vom Club der Töchter. Was wir allerdings beide nicht wussten: Der Münchner Südpark ist bei Ski Langläufern anscheinend sehr beliebt. So sind wir zwischen vereisten Ski-Spurrinnen hin und her getänzelt  und haben um jeden Meter des Vorwärtskommens hart gekämpft.

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Samstag: Laufhighlight der Woche, das Intervalltraining mit Annika. 🙂 Diesmal im Olympiapark. Wir hatten nämlich die Hoffnung; es sei dort weniger glatt und eisig als auf den restlichen Laufstrecken in und um München. Leider falsch gedacht L Somit haben wir leider nur eine Strecke von 10 Kilometern zurücklegen können; die es aber in sich hatte. Olympiaberg; Gegenwind; Glatteis und klirrende -5C. Alles in Einem. Trotzdem ein schöner und wieder sehr herausfordernder Lauf für mich.

Sonntag: 28 Kilometer Rutschpartie in sehr entspannten 3Stunden und 07 Minuten. Wieder das Hörbuch in bzw. Auf den Ohren; Camelbag mit eisigem Wasser auf dem Rücken und 2 Bananen in der Tasche; dass ich das Essen während des Laufens üben kann. Die Zeit verging wie im Flug und ehrlich gesagt habe ich vergessen; dass ich laufe. Ich weiß, dass ich mit dieser Zeit niemanden beeindrucke; aber das möchte ich an dieser Stelle auch nicht. Meine Sunday Runs sind rein auf „Dauerlauf“ ausgelegt; also dem „am Stück laufen“, nicht auf Zeit.

Resümee meiner Läuferwoche: 56 Kilometer, harte Kämpfe mit dem inneren Schweinehund und sehr viel Baby Wind und Wetter Creme auf dem Gesicht 🙂

Liebe Grüße und bis nächste Woche

Sandra


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