Adizero Boston Boost 5 vs. Adizero Adios Boost 2

von Florian Boehme am 25. August 2015

Die warmen Sommerwochen nutzte ich um wieder etliche Modelle für Euch zu testen für den ein oder anderen Hauptwettkampf im Herbst. Es folgen demnächst noch der Puma ignite, der Under Armour Speedform Fortis und der Nike Air Pegasus 32.

Dieses Mal nahm ich beide neue Adizero aus dem Hause adidas unter die Lupe und Füße.

Foto: ©Michael Reusse

Beide Schuhe sind geeignet für die Straße. Auf Feld und Schotter können diese ebenso gelaufen werden, aber auf Grund des Aufbaus und der Sohle fühlen sie sich daheim auf Asphalt oder Pflaster.

Egal zu welchem Schuh Ihr greift – er ist auf jeden Fall leicht und angenehm zu tragen.

oben der Adios, unten der Boston

Bei beiden Modellen verpufft keine Energie in der Dämpfung. Sie sind schön direkt und man hat ein gutes Bodenkontaktgefühl. Wer im Herbst noch eine Bestzeit aufstellen möchte der greift am besten zu einem dieser beiden Modelle. Der Fuß sitzt eng im Schuh, es drückt nichts, aber es ist auch nichts schwammig.

Der Boston wiegt mit 280 Gramm in Größe 46 2/3 rund 22 Gramm mehr als der Adios in selber Größe (258 Gramm).
Preislich liegt der Boston mit 134,99€ 15€ günstiger gegenüber dem Adios mit 149,99€.

oben der Boston, unten der Adios

Beide Schuhe wurden jeweils über 200km gelaufen und somit kann ich auch etwas zum Thema Verschleiß und Abnutzung sagen. Dieser Punkt ist mir persönlich wichtig denn noch vor rund einem halben Jahrzehnt waren die „Noppen“ die sich beim Adios heute ebenfalls befinden – nicht jedoch beim Boston – sehr empfindlich. Binnen rund 150-200km waren diese meist abgelaufen.

Dem Problem hat sich adidas/Continental angenommen und mittlerweile ist der Abrieb normal und nicht übermäßig.

Foto: ©Michael Reusse

Schwierigkeiten hatte ich jedoch mit beiden Modellen wenn der Asphalt zu warm war auf Grund Sonneneinstrahlung und das gewählte Tempo hoch war. Hier wurden dann auch die Füße im Schuh unangenehm warm. Evtl. sollte hier die Einlage getauscht werden vom Läufer.

Jedoch können die Schuhe problemlos stundenlang getragen werden – auch unabhängig vom Tempo – wenn es wieder etwas kühler ist und die Sonne nicht den ganzen Tag den Asphalt zum Glühen bringt.

Hätte ich die Qual der Wahl dann würde ich mich auf Grund der Sohle und des günstigeren Preises für den Boston entscheiden. Beide haben einen sehr guten Grip und dies besonders bei Nässe welche man gerade bei uns des Öfteren im Herbst und Frühjahr vorfindet.

Facebookbefragung:

Eine kurze Umfrage in Facebook ergab positive Resonanz zu beiden Modellen. Die Community der ambitionierten Hobbyläufer greift begeistert schon seit Jahren zu den adizero Modellen. Für viele sind die Schuhe der adizero Reihe die Lieblingsschuhe bis Marathon. Grund dafür sind der feste Sitz, gutes Abrollverhalten und perfekte aber nicht zu starke „Härte“ beim Straßenlauf.

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