Als Läufer ein Vorbild für Freunde sein!

von run.de am 21. Februar 2017

Da läuft man vielleicht ein ganzes Jahr, schafft längere Distanzen, wird schneller, fitter, schlanker, hat vielleicht schon den einen oder anderen Wettbewerb absolviert und steckt voll im Lauffieber. Wunderbar. Ebenso wunderbar ist es, wenn man mit seiner Leidenschaft auch Freunde oder Familienmitglieder ansteckt. Smile

Wenn diese nun Anfänger sind und dich um Rat fragen, dann ist es immer gut, sich daran zurück zu erinnern, wie man sich selbst als Anfänger gefühlt hat. Was hat besonders motiviert? Was hat besonders Spaß gemacht? Was waren mögliche Schwierigkeiten.

Um ein Vorbild für die Laufanfänger im persönlichen Umfeld zu sein, lohnt es sich, einige Kleinigkeiten zu beachten:

Geht gemeinsam laufen – Suche dafür aber eine flache, angenehme und vergleichsweise kurze Runde aus. Überforderung – egal, ob zu weit oder zu schnell – bringt einem Anfänger nichts außer Frust. Das Tempo ist völlig sekundär; auch an hoher Gehanteil ist bei den ersten Laufrunden völlig in Ordnung. Bei einem absoluten Anfänger reichen am Anfang 15 oder 20 Minuten Training völlig aus – wichtiger ist es, mit dem regelmäßigen Laufen zu beginnen.

Um schöne Trainingsfortschritte zu erzielen ohne sich dabei zu überfordern, machen zwei bis drei Einheiten in der Woche Sinn, wobei zwischen zwei Einheiten immer mindestens ein Tag Pause liegen sollte.

Mit der Regelmäßigkeit kommt die steigende Fitness. Und mit der steigenden Fitness können die Gehpausen aus der Laufrunde gestrichen werden und man kann die Laufeinheiten ein wenig länger gestalten:

Vergiss bitte nicht: Fünf zusätzliche Minuten fühlen sich für dich als erfahrenen Läufer kurz an; wer neuerdings 20 Minuten am Stück laufen kann, steigert sein Training damit bereits um volle 25 Prozent – eine beachtliche Leistung.

Das nächste Ziel ist die berühmte halbe Stunde am Stück: Es wird sich gut anfühlen, wenn man diesen Zeitraum ohne Gehpause laufen kann. Unterstütze dabei, einen Plan zu erstellen, wie man behutsam dieses Ziel erreichen kann – aber am besten nur, wenn man dich fragt.

Ansonsten ermutige einfach, dran zu bleiben. Und vergiss deine eigenen Läufe nicht; immerhin bist du ein Vorbild. Wink

#keeponrunning


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