Der Longwalker als Lauf-Ersatz für den Winter?

von run.de am 7. Februar 2012

Laufen ist schön, aber was, wenn im Winter die Laufstrecke nicht passierbar ist? 

Welcher Läufer kennt nicht das Problem: Die Laufstrecken sind vereist, unpassierbar, glatt und gefährlich und das Laufen macht draußen bei Temperaturen von minus 17 Grad einfach keinen Spaß. Zum Glück gibt es Alternativen mit denen man die Zeit vertreiben kann und nicht seine erarbeitete Kondition einbüßen muss. Eine dieser Alternativen für den Winter ist der Longwalker, bzw. Crosstrainer und den haben wir uns mal genauer angeschaut.

Der Longwalker / Crosstrainer

Longwalker

Für ein Gelenk schonendes Training haben sich in den letzten Jahren die Crosstrainer als auch die Longwalker sehr beliebt gemacht. Sie haben es bis an die Spitze der Verkaufszahlen geschafft und verdrängen damit nun auch das beliebte Indoor Bike von seinem Thron. Der Longwalker wird für ein ausgiebiges Ausdauertraining genutzt. Es gibt keine bestimmte Zielgruppe. Männer als auch Frauen nutzen das Gerät. Es findet nicht nur Anwendung im Ausdauertraining, sondern wird auch sehr gern zur Erwärmung sämtlicher Muskeln herangezogen. Denn mit dem Longwalker werden alle wichtigen Muskeln angesprochen und entsprechend erwärmt. Das Aufwärmprogramm ist in allen Sportbereichen sehr wichtig, um Verletzungen und dauerhafte Folgeschäden zu vermeiden. Daher nutzen viele den Longwalker. Durch den kombinierten Einsatz von Beinen und Armen ist das sehr effektiv. Es wird ein Ganzkörpertraining damit erreicht. Im Laufe der Zeit haben sich sehr viele dazu entschlossen, an einem Longwalker zu trainieren, weil er nicht nur für eine optimale Fettverbrennung sorgt, sondern auch dafür, dass Haltungsschäden korrigiert werden. Menschen, die einer langen, sitzenden Tätigkeit nachgehen, sollten sich öfter mal an einen Longwalker wagen, um dem Rücken und auch der oberen Muskulatur am Nacken und auch an den Armen einen Ausgleich zu bieten. Zum Muskelaufbau also bestens geeignet.

Der Longwalker und seine Funktionen

Prinzipiell kommt der Longwalker in Fitnessstudios zum Einsatz und weniger in den heimischen vier Wänden. Der Unterschied zu einem herkömmlichen Crosstrainer besteht kaum, denn die Anwendung und Nutzung ist identisch. Beim Longwalker stehen dem Sportler zwei Pedalen zur Verfügung, auf denn man einen festen Stand einnimmt. Die Hände greifen die Armhalterungen und mit Hilfe der Schwungmasse beginnt das Training. Die Geräte besitzen unterschiedliche Schwungmassen. Dabei muss man allerdings bedenken, dass es Geräte auf dem Markt gibt, die den Schwerpunk vor den Pedalen haben und andere wiederum hinter den Pedalen. Daher kommen die unterschiedlichen Angaben zur Schwungmasse.

Programme und mehr

Beim Longwalker stehen selbstverständlich sehr viele Programme zur Auswahl. Das liegt einfach daran, dass der Einsatz in einem Fitnessstudio ganz andere Ansprüche an eine Gerät stellt, als wenn man es zu Hause aufstellt. Je mehr unterschiedliche Bediener am Longwalker sind, um so mehr Speicherkapazität braucht dieser und auch die unterschiedlichen Trainingsvarianten sind notwendig, da am Longwalker sehr verschiedene Personen mit unterschiedlichem Trainingsfortschritt trainieren. Des Weiteren sind diese Geräte darauf konzipiert, einer Dauerbelastung stand zu halten, denn in einem Fitnessstudio gibt es immer wieder Menschen, die kommen und gehen und trainieren. Ein Longwalker muss schließlich seinem Namen alle Ehre machen. Es geht nicht nur allein um die permanente Belastung, sondern auch um die Langlebigkeit. Ein solches Gerät will sich kein Studio öfter anschaffen wollen, als wirklich unbedingt nötig.

Die Hersteller und die Preise

Die Crosstrainer werden von Kettler, Horizon und auch UNO angeboten. Auch hier sind Modelle auf dem Markt, welche für den Dauereinsatz in einem Studio geeignet sind. Life Fitness muss hier selbstverständlich auch Erwähnung finden, denn immerhin bietet dieser Hersteller auch sehr hochwertige Geräte für den Heimbedarf an. Als direkter Anbieter von Longwalker ist der Hersteller EPL in einschlägigen Kreisen bekannt. Die Preise liegen im oberen Mittelfeld und sind nicht zu vergleichen mit denen, die man für ein vergleichbares Homemodell zahlen würde.

Fazit

Es kommt natürlich immer auf den Typ selbst drauf an. Als Alternative, wenn draußen wirklich gar nichts geht in Sachen Laufen, finden wir das Training aber schon empfehlenswert. Man behält seine Fitness und Kondition und kommt somit nicht aus dem Training. Sobald es aber wieder irgendwie möglich ist, würden wir persönlich den Longwalker gerne wieder gegen unsere Laufschuhe eintauschen.

Bild: nist6ss via flickr under CC BY-SA

Wie handhabt Ihr das im Winter?

An welchen Geräten trainiert Ihr, welche Übungen könnt Ihr empfehlen um in Schuss zu bleiben, oder gehört Ihr sogar zu den ganz Harten, die allen widrigen Umständen trotzen und selbst im Winter Ihr Laufen draußen konsequent durchziehen? 

Wir freuen uns auf Eure Kommentare zu diesem Thema!



{ 1 Kommentar… lies ihn unten oder füge einen hinzu }

Jug 1000 Februar 10, 2012 um 18:26

Für mich durchaus eine Alternative. Bei den Temperaturen aktuell denke ich auch die gesündere.

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