Der Untergrund macht’s: Joggen auf Apshalt, im Wald, auf Rasen oder Sand

von run.de am 7. März 2013

Viele Hobbyläufer haben „ihre“ Laufstrecke direkt vor der Haustür: Vielleicht gibt es einen schönen See, den man umrunden kann, oder ein Waldstück mit landschaftlich schönen Strecken oder aber den Stadtpark, der groß genug für alle ist, die dort joggen, spazieren oder Rad fahren wollen.

Wer sich auf einen Wettkampf vorbereitet, sollte dabei in Betracht ziehen, dass dieser Wettkampf sehr häufig über Asphalt führen wird. Und ein Asphaltboden stellt andere Herausforderungen an die Muskeln und an die Gelenke eines Läufers als es ein Waldboden tut.

Foto: Peter Mooney | CC BY-SA 2.0

Um wiederum eine zu einseitige zu vermeiden, indem man zum Beispiel nur auf Asphalt trainiert, kann ein Läufer auch bestimmte Einheiten in sein Training einbauen, die Abwechslung versprechen und dem Körper zugleich gut tun. Zum Beispiel kann man mal den einen oder anderen Kilometer barfuß auf Rasen zurück legen oder man trainiert auch mal im Urlaub am Sandstrand.

Aber was macht nun die Unterschiede aus, je nachdem, ob man auf Asphalt, auf Waldboden, auf Rasen oder auf (besser im) Sand läuft?

Laufen auf Asphalt

Asphalt gilt als neutraler Laufuntergrund. Er ist zwar relativ hart, da Asphalt nicht federt, dafür ist aber jeder Auftritt auf den Boden in etwa gleich. Das führt dazu, dass man auf Asphalt ein höheres Tempo anschlagen kann als auf anderen Böden. Dass Asphalt besonders schädlich für die Gelenke sein soll, stimmt nur dann, wenn man zu wenig oder zu einseitig trainiert ist. Man sollte zudem bedenken, dass vor allem Straßen und Radwege zur Seite hin ein wenig abfallen. Hier sollte man beim Training öfter mal die Seite wechseln, um nicht zu einseitig (im wahrsten Sinne des Wortes) zu trainieren.

Laufen auf Waldboden

So abwechslungsreich ein Waldboden sein kann, so anspruchsvoll ist er für die Fußmuskulatur. Im Extremfall ist jeder Schritt anders, was auf Dauer ein gutes Training für die Muskeln, die Koordination und den Gleichgewichtssinn zur Folge hat. Aber Vorsicht: Ist man es nicht gewohnt, auf Waldboden zu laufen, so sollte man die Einheiten erst allmählich steigern. Ansonsten drohen schnell schmerzende Fußgelenke am Morgen nach der Trainingseinheit oder ein Umknicken während des Trainings, was dann eine längere Trainingspause nach sich ziehen kann.

Laufen auf Rasen

Um auf Rasen laufen zu können, muss man in aller Regel beim örtlichen Fußballverein vorbei schauen, um auf dessen Rasenplatz eine Laufeinheit absolvieren zu können. Die sollte dann im Idealfall barfuß absolviert werden. Das ist eine willkommene Abwechslung für Haut, Muskeln und Gelenke. Auch hier gilt: Ist man es nicht gewohnt, barfuss auf Rasen zu laufen, so sollte man es mit dem Training nicht übertreiben und seinen Körper langsam daran gewöhnen.

Laufen auf (im) Sand

Laufen im Urlaub am Strand ist per se schon einmal eine Wohltat. Morgens vor dem Frühstück den einen oder anderen Kilometer bei Sonnenaufgang zurück legen, das kann einem gute Laune für den ganzen Tag verschaffen. Da man im Sand immer ein wenig einsackt, ist das Laufen am Strand zusätzlich ein Super-Training für die Muskeln.

Natürlich gilt auch hier: Nichts übertreiben, eine Viertelstunde Joggen im Sand reicht für den Anfang. Und beim Barfusslaufen im Sand sollte man natürlich aufpassen, dass man sich die Fußsohlen nicht an Muscheln aufritzt.

Auf welchem Untergrund läufst Du am liebsten?


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Sandra März 7, 2013 um 08:36

Ich laufe am liebsten auf dem Waldboden der Isartrails in München! 🙂

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