Die TOP 10 Ausreden um nicht Laufen zu gehen – entkräftet!

von run.de am 17. Juli 2015

Laufsport ist sehr beliebt. Für die einen ist es die kurze morgendliche Runde im Park, die begeistert. Für andere muss es schon mindestens die Marathondistanz sein.

Unabhängig von Distanz und Intensität kennen es viele Läufer, wenn sie bei der Arbeit, in der Familie oder auf irgendwelchen Feiern auf Nicht-Läufer treffen: Diese erklären einem schnell, warum Laufen für sie nichts ist.

Dabei gibt es wohl kaum ein Argument von Lauf-Muffeln, das nicht entkräftet werden könnte, oder? Mitunter fällt die Antwort vielleicht drastisch aus; aber es geht.

1. Ich bin nicht in Form, um Laufen gehen zu können

Du kannst stehen? Du kannst gehen? Das reicht. Du bist in Form genug, um mit dem Laufen zu beginnen, wenn du es wirklich willst. Umgekehrt wird eher eine logische Schlussfolgerung daraus: Wenn du nicht mit dem Laufen beginnst, dann wirst du immer mehr außer Form geraten. Warte nicht darauf, bis du krank wirst.

2. Laufen verursacht Verletzungen

Es ist immer eine Frage des richtigen Maßes. Auf seinen Körper sollte man schon hören. Und Muskelkater zählt nicht zu den ernsthaften Verletzungen. Letztlich tut man seinem Körper deutlich mehr Gutes, wenn man läuft, als wenn man nicht läuft. Würde man der Logik an dieser Stelle folgen, dürfte man auch nicht Autofahren (Unfallgefahr), Treppen steigen (Sturzgefahr) oder sich mit anderen Menschen unterhalten (Ansteckungsgefahr mit einer Erkältung oder Schlimmeren).

3. Es wird mir mein Knie zerstören

Zugegeben: Wer Knieprobleme hat, sollte abchecken lassen, ob Laufen der richtige Sport ist. Wer keine Knieprobleme hat, hat keine Ausrede, das Laufen nicht zu versuchen.

4. Ich habe zu wenig Zeit

Ach, bitte. Wer Zeit hat, Fernseh zu schauen oder ein Buch zu lesen, hat auch Zeit, Laufen zu gehen. Wir reden hier über 30 Minuten, zwei bis drei Mal pro Woche. Zur Not reichen auch 15 Minuten. Zählt mal die Zeit, die ihr auf Facebook und Co. verbringt. Dann seht ihr schnell, wie viel Zeit ihr zum Laufen habt.

5. Ich war nie gut im Laufen

Frage: Worin warst du auf Anhieb gut. Wahrscheinlich bei nichts. Und das ist auch normal. Normal ist auch, dass sich der Körper schnell an regelmäßige Bewegung gewöhnt und Freude daran hat. Regelmäßiges Laufen macht nahezu automatisch gut, zumal man keinerlei Vorkenntnisse benötigt. Dass Laufen steckt in uns.

6. Laufschuhe sind so teuer

Was kostet dein TV-Gerät? Was kostet dein Handy? Wie viel Geld gibst du im Jahr für Süßigkeiten, Fastfood, Zigaretten und Alkohol aus? So teuer sind Laufschuhe nicht – zumal es deutlich teurer ist, sich jährlich neue und weitere Hosen kaufen zu müssen. Von den Medikamenten gegen Bluthochdruck sei hier noch gar nicht die Rede…

7. Ich bin immer so müde

Ja klar, weil dein Körper so träge ist. Träger Körper. Träger Kopf. Nach einer Laufrunde werden sich die Beine vielleicht müde anfühlen. Aber spüre stattdessen die Frische im Kopf und im Geist.

8. Laufen ist so anstrengend

Ja und? Setze dir Ziele und erreiche sie. Das Wenigste im Leben ist umsonst und ohne Anstrengung zu erreichen. Die Anstrengung lohnt sich aber doppelt und dreifach: Man ist an der frischen Luft, hat ein gutes Körpergefühl, kann ein größeres Selbstbewusstsein entwickeln und ist gesünder. Wenn das die Anstrengung nicht wert ist.

9. Es ist immer zu heiß (oder zu kalt)

Dann laufe im wohltemperierten Fitness-Studio auf dem Laufband. Oder ziehe eine Extra-Schicht Kleidung an – oder eine Schicht weniger. Oder laufe früh morgens, wenn es noch kühl ist. Hauptsache, du läufst.

10. Laufen ist langweilig

Natürlich. Langweiliger als Hirn ausschalten und „Berlin Tag und Nacht schauen“? Wohl kaum. Und langweiliger als später regelmäßig im Wartezimmer vom Arzt zu sitzen, weil einem die Bewegungsarmut zu schaffen macht, ist es wohl auch nicht.

Es gibt kaum wirkliche Gründe, um nicht Laufen zu gehen. Die meisten Ausreden resultieren aus purer Bequemlichkeit. Fangt einfach an!

#keeponrunning


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