Die zwei vielleicht wichtigsten Tipps für Läufer

von run.de am 18. März 2016

Laufe möglichst aufrecht. Achte auf deine Schrittlänge. Bleibe in der richtigen Herzfrequenz, rolle die Füße richtig ab und nutze den Schwung deiner Arme optimal. Währenddessen kannst du deinen Bauch reiben und das Alphabet rückwärts singen.

So oder so ähnlich fühlt es sich an, wenn man versucht, alle Lauftipps, die es gibt, tatsächlich zu beherzigen.

Bild: http://healthyaemiliana.tumblr.com/

Dabei ist laufen ja eigentlich sehr einfach: Man setzt einfach einen Fuß vor den anderen. Und unterhält man sich mit erfahrenen Läufern und mit Trainern, so kann man auch feststellen: Am Ende sind es wenige Tipps, die übrig bleiben, auf die sich nahezu alle gemeinsam verständigen können.

Tipp 1: Lauft ohne technischen Geräte

Lasst Fitness-Tracker, GPS-Uhren, Brustgurte und Smartphones mal zu Hause und lauft einfach drauf los. Lauft Tempo und Distanz so, dass es sich gut anfühlt. Macht euch allerdings Gedanken darüber, wie ihr euch vor einem Lauf, während des Laufs und nach einem Lauf fühlt. Hört mal bewusst auf euren Körper, dann habt ihr die Chance darauf zu hören, wo Potenziale stecken und wo ihr euch möglicherweise zu viel zugemutet habt. Auf seinen Körper zu hören ist so viel besser als auf die Daten von Pulsuhr und Co. zu hören und sich und sein Training ihnen zu unterwerfen.

Wer natürlich für einen Wettkampf trainiert, sollte seine Zeiten kennen und zur Leistungssteigerung auch im entsprechend passenden Pulsbereich trainieren. Wie wäre es also, bei mindestens jedem zweiten Lauf bewusst auf technische Unterstützung zu verzichten und stattdessen allein auf seinen Körper zu hören. Probiert es einfach mal aus.

Tipp 2: Laufen allein macht auch nicht glücklich

Wer gesund und fit laufen möchte, sollte auch in Krafttraining investieren. Starke Muskeln sind perfekt dazu geeignet, den Körper auch bei anstrengendem Training zu versorgen und später besser zu regenerieren. Außerdem sind Muskeln super Stoffwechsel-Motoren und treiben die Fett-Verbrennung an.

Es gibt Experten, die lassen Marathon-Läufer im Training erst einmal vier Wochen lang Kraftübungen absolvieren, ehe sie sie auch nur einmal mehr als zehn Kilometer am Stück laufen lassen. Und bei den Kräftigungsübungen sollte man nicht allein die Beinmuskulatur trainieren.

Im Gegenteil: Die wird auch während des Laufens großartig trainiert. Vielmehr geht es darum, auch den Oberkörper aufzubauen: Starke Bauch- und Beckenmuskeln helfen zum Beispiel, den Körper aufrecht zu halten: Das entlastet die Beinmuskulatur während des Laufens.

Probiert es aus und investiert zwei mal eine halbe Stunde in der Woche für eure Kräftigung. Man braucht kein teueres Fitnessstudio. Das kann man auch zu Hause mithilfe von Trainingsvideos, die man online findet oder mithilfe von bestimmten Büchern oder Apps.

Eine gute Hilfe ist auch unser Artikel: Stabi-Training: Muskeltraining für Läufer – Rumpf und Hüfte

#keeponrunning


Hinterlasse einen Kommentar

Vorheriger Beitrag:

Nächster Beitrag: