Diese 3 Fehler solltest Du in der Vorbereitung für deinen ersten Marathon unbedingt vermeiden!

von run.de am 28. April 2016

Eigentlich ist ein Marathon ja eine ziemlich einfache Angelegenheit: Man geht an den Start und läuft einfach gut zwei bis sechs Stunden (je nachdem, wie fit man ist) geradeaus, bis man nach rund 42 Kilometern die Ziellinie überläuft.

Das Dumme ist nur: In diesen zwei bis sechs Stunden mutet man seinem Körper eine Anstrengung zu, auf die man ihn gezielt vorbereiten sollte. Und auch während des Laufs droht so manche Stolperfalle, die aus dem möglichen Vergnügen beim Marathon eine zähe Angelegenheit werden lassen kann.

Marathon - Ein Ziel für viele Läufer.

Damit man diese Stolperfallen umgehen kann, sollte man einige Fehler auf jeden Fall vermeiden:

1. Zu schnell starten

Vor allem beim ersten Marathon lässt man sich dazu gerne verleiten: Die Stimmung ist großartig, die anderen Läufer ziehen einen, die Zuschauer applaudieren und eigentlich fühlt man sich gut. Dumm nur, dass man die Rechnung dafür in der zweiten Hälfte des Marathons wird zahlen müssen. Daher sollte man sein Training nach einem Zeitziel ausrichten und das Zeitziel während des Marathons auch ernst nehmen. Daher sollte man seine Zwischenzeiten konsequent kontrollieren und auch auf den ersten Kilometern besser runter schalten.

 2. Zu überstürzt einen Wettkampf laufen

Ein Marathon ist eine lange Distanz, für die man sich auch mit einer langen Trainigsphase vorbereiten sollte. Man spricht zwar davon, dass man sich auf einen Marathon zwölf Wochen lang spezifisch vorbereitet. Dabei sollte man aber berücksichtigen, dass man zuvor mindestens in der Lage sein sollte, einen halben Marathon in der Laufgeschwindigkeit des Marathons zu absolvieren – und das ohne allzu große Anstrengungen. Wenn man so weit ist, dann reichen auch die zwölf Wochen für das spezifische Marathon-Training aus. Alles andere wäre zu überstürzt.

3. Zu unspezifisch trainieren

Wer für einen Marathon trainiert, sollte dieses Training strukturieren. Und zu den langsamen langen Dauerläufen gehören auch kurze schnellere Läufe. Vor allem die langen Läufe sollten nicht vernachlässigt werden – sie beginnen bei einer Trainingszeit von 2,5 Stunden oder bei einer Distanz von 30 Kilometern und haben den Effekt, den Fettstoffwechsel zu fördern, die Ausdauer zu trainieren und den Körper auf das Leiden während des Marathons vorzubereiten.

Auch bei der Startzeit der langen Trainingseinheiten kann man einiges richtig machen, wenn man zur gleichen Zeit startet, wie der Startschuss am Marathon-Tag erfolgt. Das bereitet den Körper vor, die entsprechende Leistung zur passenden Uhrzeit abrufen zu können.

Ein Marathon beginnt also nicht erst mit dem Startschuss. Vermeidet man die entscheidenden Fehler, dann kann der Lauf zu einem echten Vergnügen werden – und das sollte ja letztlich auch Sinn und Zweck des Laufens sein. 🙂

#keeponrunning


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