Ehrgeizige Eltern ziehen Kinder an Armen über die Ziellinie

Dieses Thema im Forum "Laufen Allgemein" wurde erstellt von André, 14 April 2016.

  1. André

    André Administrator Mitarbeiter

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    Die Kinder seien an den Händen der Eltern einen halben Meter hoch durch die Luft geflogen, sagte er der Zeitung "Der Standard". "Da wollten die Eltern gewinnen. Die Kinder haben geweint."

    Juniormarathon in Linz: Eltern zerren Kinder ins Ziel

    Die armen Kinder können einem nur leidtun, und wenn ich mir vorstelle dass das viele Eltern so machen, dann frage ich mich in welcher Zombiewelt wir dann bald leben?

    Lasst die Kinder doch Kinder sein. Und die Eltern sollten auch mal chillen. Ich habe selbst 2 Kids und die sind sich aktuell in allen Lebenslagen am duellieren, wer stärker ist, wer schneller ist, wer zuerst den Schlafanzug anhat und so ein Quatsch.

    Dabei frage ich mich wo die das her haben (vermutlich von anderen Kids aus dem Kindergarten) und es nervt mich gerade tierisch ab, ihnen das wieder abzugeöhnen. (Kann man gleich mit einer Wand sprechen und ständig gibt es Geknatsche deswegen)

    Man, die Kids müssen später schon noch früh genug die Ellenbogen ausfahren, aber doch nicht schon als dreijährige und dann noch von den Eltern so vorgemacht bekommen. Wie sollen diese Kids denn jemals noch die Bedeutung von Anstand und Respekt verstehen können? (n)
     
  2. Kirsten

    Kirsten run.de Promi

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    So krass habe ich es noch nicht erlebt. Aber ich habe auch schon festgestellt, dass manche Eltern ihr Gehirn am Start abgeben, spätestens an der Ziellinie (wenn die Kinder wieder abgeholt werden). Bei den ersten Bambiniläufen bin ich deshalb mit meiner Tochter mitgelaufen. Gerade vor dem Marathon in Mannheim war es schon manchmal arg.

    Solche Eltern packe ich persönlich in die Kategorie "Ballettmama/Fußballpapa". Selbst haben sie nichts erreicht, wahrscheinlich weil sie den Ar... nicht hochbekommen haben. Deshalb müssen die Kinder ran.
     
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