Finisher Thread (Man war ich gut :D)

Dieses Thema im Forum "Laufen Allgemein" wurde erstellt von Martyprivat, 5 Mai 2014.

  1. Reha

    Reha run.de Promi

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    Der Umgangton ist wirklich unterirdisch in diesem Forum.
    Aber wie ich lese gleicht sich run.de langsam an.

    *Kleinkind ??? Habe da mal in der Hitliste der Beleidungen nachgeschaut.
    Wird selten benutzt.;)

    * Kleinkind Bedeutung: Bezeichnung eines zwei bis drei Jahre altes Kind.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30 August 2017
  2. Reha

    Reha run.de Promi

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    Dann halte dich auch daran.
     
  3. Catwoman

    Catwoman run.de Promi

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    Ich finde es toll wss Hibbelinus geleistet hat. Hut ab.

    Auch ich bin stolz auf meine 2,5 km die ich gelaufen bin auch waren da viel Gehpausen drin, so what momentan kann ich nicht anders.
     
  4. Reha

    Reha run.de Promi

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    Ich würde mich schämen sowas als Laufen zu bezeichnen.
    Jeder der nur gehend diese Strecke bewältigt ist schneller.
    Wettkampf und Joggen sind ja zwei Paar Siefel.

    Da kannst du auch Stolz drauf sein. Jeder Wiederanfang ist ja nicht so leicht.
     
  5. Reha

    Reha run.de Promi

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    Ungewollt und reiner Zufall.

    Bin in 26 Std. zwei Einheiten gelaufen.

    1x 21.1 km
    1x 42.2 km

    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 September 2017
  6. Göran

    Göran Distanz ist, was der Kopf draus macht.

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    24 Stunden von Bernau: Was ein geiler Nachmittag gestern. Platz 2 in der Gesamtwertung hatte ich in meinen kühnsten Träumen nicht auf dem Schirm. Ziel war es die 60-km-Marke zu kratzen. Und dann lief das wie von selbst. Mir war klar, dass ich mit zunehmender Zeit langsamer laufen werde. Von daher war der Plan schneller zu starten um Kilometer zu sammeln. Das gelang mir wunderbar. 10 km bei 49:26 min, erste Stunde bei 12,08 km, Halbmarathon bei 1:47:15h, Marathon bei 3:43:21, 50-Km-Marke bei 4:30 h. Unfassbar, was da ablief. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich laut Aussagen meiner Teammitglieder gar das Gesamtklassement angeführt. Das war ja völlig irreal. Es war also frühzeitig klar, dass ich mein Ziel ohne Probleme erreichen sollte. Meinem schnellen Anfangstempo musste ich dann erwartungsgemäss Tribut zollen. Der spätere Sieger überholte mich noch und nahm mir 2 km ab, aber gegen den Drittplatzierten konnte ich mich bis zum Ende behaupten. Das Ende war bei sagenhaften 65,61 km (5:29 min/km). Ich bin noch immer völlig geflasht. Dank meinen Teamkollegen, die mich immer und immer wieder anfeuerten und motivierten. Bernau ist halt immer wieder etwas besonderes. Apropos besonderes. Den Vogel hat ja wohl meine Laufpartnerin abgeschossen. Gestern morgen hat sie sich spontan entschlossen erstmalig einen 6-h-Lauf zu absolvieren und dann gewinnt sie das Rennen bei den Frauen aus der Hüfte heraus. In der Summe ein Tag, den ich wohl so schnell nicht vergessen werde.

    Bernau.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 September 2017
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  7. Reha

    Reha run.de Promi

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    Wie schon erwähnt:
    Wer ohne Kopf läuft der muß unter seinen Möglichkeiten Laufen.
     
  8. Sascha

    Sascha run.de Promi

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    Glückwunsch Göran. Mega Leistung.
     
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  9. Morgensonne

    Morgensonne run.de Promi

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    Wahnsinn! Glückwunsch an Euch beide!!
    LG Morgensonne
     
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  10. Göran

    Göran Distanz ist, was der Kopf draus macht.

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    Vielen Dank. Es lief alles so, wie vorher angedacht. Die Platzierung ist dabei nur der Bonus. [emoji41]

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  11. Morgensonne

    Morgensonne run.de Promi

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    Herbstcross in der Nachbarschaft:
    5 Runden durch den Wald, ideales Wetter, Strecke hügelig, aber nicht zu sehr...wirklich angenehm zu laufen.
    Wollte für die 11,8 km gerne unter 1:06 bleiben. Der Blick auf die Uhr hat wg. Kurven und Wald nur bedingt genutzt, Garmin hat am Ende 400m zu wenig angezeigt... besser als andersrum;-)
    Geworden sind es dann 1:04:19, womit ich hochzufrieden bin. Meine Lauffreundin, die zum ersten Mal seit Langem wieder bei einem WK war, kam nur wenige Minuten nach mir ins Ziel... Und wir waren nicht mal die Letzten, obwohl es ein kleiner Lauf mit vielen Vereinsläufern und nur wenigen Frauen war.
    Und da wir die einzigen in unserer AK waren, durften wir sogar zur Siegerehrung aufs nicht vorhandene Treppchen;-)

    Gesamt: 11,8 km in 01:04:19, pace 5:27 min/km

    LG Morgensonne
     
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  12. Göran

    Göran Distanz ist, was der Kopf draus macht.

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    Wat soll ich sagen? 3:26:46 (4:54min/km). Wahnsinn. Ich bin megazufrieden.

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  13. Morgensonne

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    Hammer, Gratulation:)!!!
    Fürchte nur, dass Du bei den Zeiten bald gar nicht mehr so langsam sein KANNST, dass es für den gemeinsamen Lauf reicht :)
    LG und feier schön...
     
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  14. Göran

    Göran Distanz ist, was der Kopf draus macht.

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    Doch. Denn ab jetzt wird es entspannter. Einzig der Doppelultra am letzten Oktoberwochenende steht noch an. Aber das sind die letzten beiden Etappen der Berlinumrundung. Da wollen wir gemütlich laufen und nur ankommen. Von daher werde ich mich Deinem Tempo schon anpassen können. Wir schaffen das. [emoji4]

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  15. Göran

    Göran Distanz ist, was der Kopf draus macht.

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    So, jetzt, zwei Tage nach dem Husarenlauf doch noch ein paar Worte mehr dazu:
    Den Mitteldeutschen Marathon habe ich eigentlich bereits seit ein paar Jahren im Fokus gehabt. Meine bisherigen Veranstaltungen haben hier aber stets einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es hat halt nie gepasst. Anders in diesem Jahr. der 6-h-Lauf in Bernau lag mittlerweile sechs Wochen zurück. Zeit genug also, nach diesem sensationellen Lauf mich zu erholen und in Bewegung zu bleiben, ohne jedoch zu übertreiben. In diesem Zeitraum bin ich kaum mehr als 20 km am Stück gelaufen, dennoch irgendwie immer wieder Paceorientiert. Schon komisch. Bislang war ich das so gar nicht. Ich bin eigentlich stets gelaufen, ohne mich nach Zielzeiten oder an Ergebnissen zu orientieren. Selbst bei der Müritzumrundung war das noch so. Vor, während und nach Bernau wurde da scheinbar etwas umgelegt. Ich habe plötzlich Spass daran gefunden, aus der Komfortzone heraus zu kommen und schneller zu laufen. Und was da so geht, überrascht mich schon sehr. Lange Rede kurzer Sinn: Der Mitteldeutsche Marathon startete am 15.10. um 9.00 Uhr in Leipzig an den Elsterauen. Ca. 500 Läuferinnen unbd Läufer hatten sich eingefunden. Das üblich Procedere stand auf dem Plan, umziehen, Toilettengang, Kleiderbeutelabgabe, Fotos. Püntlich um 9.00 Uhr fiel der Startschuss. Ich hatte schon Tage vorher den Film vor den Augen gehabt irgendwie mit der Blickrichtung 3:30h zu laufen. Nicht dass ich mir das explizit vorgenommen hätte, aber seit Bernau wusste ich, dass 3:40h wiederholt möglich waren. Immerhin hatte ich dort meine Bestezeit vom Olympiamarathon im August bestätigt. Also ging es los. Wie immer schaute ich auf den ersten 2 km nicht auf die Uhr, um in meinen Rhythmus zu finden. Nach zwei km dann der Blick, herrje, wie immer viel zu schnell. 4:26 min/km. Bereits hier fing dann die Rechnerei an. Ich erstellte mir an dieser Stelle meine Renntaktik. Wenn ich nach 10 km bei 4:30min/km, nach 15 km bei 4:35min/km, nach 20 km bei 4:40 min/km usw. bin, dann bin ich bei km bei 5:00 min/km. Genau die Pace, die für 3:30h nötig gewesen wäre. Da fehlen dann aber noch 2,195 km. Soweit wollte ich dann doch nicht planen. Aber nach dieser Methode habe ich bereits Bernau erfolgreich absolviert. Ich weiss, dass ich stets zu schnell starte und nach hinten raus langsamer werde. Von daher nutzte ich dies eben in meinem Sinne aus. Und die Taktik funktionierte wunderbar. Nach 25 km hatte ich eine 4:43 min/km auf der Uhr, nach 30 km eine 4:46 min/km. Ich erlief mir also gar einen "Vorsprung", wissentlich, dass ich ja sukzessive langsamer werden würde. Hier war dann der Gedanke, wenn ich nach drei Stunden bei km 37 rauskommen würde, dann hätte ich für die restlichen 5,195 km eine knappe 6:00er Pace ausgereicht um unter 3:30h zu bleiben. Was ne Motivation unterwegs. Bei km 35 lag ich dann bei durchschnittlich 4:51 min/km, also vier Sekunden vor der Renntaktik. Es sollte also alles klappen, wenn, ja wenn nichts mehr dazwischen kommt. Und das da viel passieren kann, muss ich niemandem erzählen. Dennoch lief alles wie am Schnürchen. Die letzten 7 km waren zwar der pure Kampf, da ich die 3:30h vor Augen hatte, aber bei km40 war mir klar, dass das heute eine sensationelle Zeit wird. Unter dem Jubel und der Anfeuerungsrufe der Zuschauer in Halle lief ich dann bei 3:26:46h ins Ziel ein. Eine Pace von 4:54 min/km. Unfassbar. Das war mal knappe 14 Minuten schneller als bei meiner Bestzeit im August(!) von 3:40h. Ein Traum. Was war ich froh sowas geschafft zu haben. Glückwünsche (u.a. vom letzten deutschen Marathonolympiasieger Waldemar Czierpinski) und Fotos wurden gemacht und ich hatte Platz im Zielbereich. Das habe ich erst wesentlich später registriert, ich war ja weit vor dem Hauptfeld im Ziel. Unglaublich. Insgesamt lief ich auf Platz 6 der AK und Platz 55 gesamt ein. Sagenhaft. Erstmalig habe ich gar meine Medaille gravieren lassen.

    Gestern habe ich all das deutlichst gespürt. Mein Bewegungsablauf war doch sehr eingeschränkt, aber das war es wert. Blöd nur, dass damit ein Ziel für das nächste Jahr bereits jetzt erledigt ist. Dann müssen die Ziele ja jetzt umdefiniert werden. 3:15h? Herrje, wo soll das nur enden? Am Anfang des Jahres lag ich noch bei ca. 4h. Es ist unglaubliches passiert in diesem Jahr. Ein Sprung von fast 35 Minuten innerhalb von knappen 10 Monaten. Ickfreumia.

    In der Summe sei noch erwähnt, dass das Kaiserwetter seinen Teill dazu beigetragen hat. Fantastische 20-22 Grad unterstützten diesen Tag. Wasser und Isogetränke habe ich unterwegs regelmäßig zu mir genommen. Bei dem Wetter war die Gefahr des zu hohen Flüssigkeitsverlustes zu hoch. Die Strecke würde ich grundsätzlich als schnell definieren. Die Höhenmeter (80 waren es glaube ich) sind auf der Distanz zu vernachlässigen. Einzig die Duschen kritisiere ich. Nur kaltes Wasser. Das ist ja so gar nicht meins. Aber es ging nicht anders, also auch hier Augen zu und durch. Was wäre nur bei kälterem Wetter gewesen? Egal. Im Anschluss habe ich mir eine fürchterliche Eisbombe gegönnt. Sowas habe ich schon ewig nicht gegessen und irgendwie war es auch nicht wirklich meins, aber irgendwie auch doch. Muss man nicht verstehen. Abschliessend ging es dann mit dem Flixbus wieder zurück nach Berlin. Ein fantastischer Lauftag.

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    Zuletzt bearbeitet: 17 Oktober 2017
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  16. Reha

    Reha run.de Promi

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    Ich hasse ja politische Werbesprüche auf Laufwettbewerben.
    Bei diesem Lauf hätte ich eine Ausnahme gestattet.

    .....Nie wieder Tripperburg/Halle.....