Laufen im Winter

Dieses Thema im Forum "Community-Smalltalk" wurde erstellt von Run.at, 15 August 2014.

  1. Run.at

    Run.at run.de Promi

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    Ah, cool, danke!
    Von Gore hab ich nur eine kurze Hose, aber die ist leider für lange Läufe einen Tick zu kurz :confused: Aber da kann die Hose nix dafür. Ich geh mal wühlen... :D
     
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  2. kvn apstdt

    kvn apstdt run.de Promi

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    Also ich habe ne 180€-Windstopper-Laufjacke von Gore und will nicht mehr ohne sie laufen. Darunter kann ich, auch wenn draußen Minusgrade sind, nur ein kurzes Shirt anziehen. Viele zeigen mir bei dem Preis nen Vogel, aber ich finde, die Jacke ist jeden Cent wert!!!
     
  3. Martyprivat

    Martyprivat Guest

    Ich hab sogar 5, und Frauchen auch.
    Mit Taschen, ohne, dick, dünn, Regen. Das komplette Gore Programm
    Einfach geniale Jacken.

    Ja, hab ich aber auch, als ich die Preise gesehen habe.
    Die teuerste Jacke ist die Regenjacke, Neupreis 350€ :p ja nee, geht's noch.
    Hab (glaube ich) 65/70€ bezahlt.

    Hab bei EBay angefangen zu schauen, und siehe da, geht doch.
    Da werden öfter mal Jacken verkauft aus verschiedensten Gründen.
    Neu, neuwertig...



    Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient
     
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  4. Run.at

    Run.at run.de Promi

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    So, dann hier mal ein Update:
    Heut bei -4 Grad eine Stunde unterwegs gewesen. Ich wollt's nicht übertreiben und dachte mir, ich probier einen schönen GA1-Lauf, aber ich glaub, das war mir zu langsam. Oder ich war zwischendurch zu schnell. Jedenfalls wurde es mir so um km6 echt kühl und obwohl ich dann Gas gegeben hab, hab ich mich nicht mehr wirklich erwärmt. Daher hab ich die 10 auch nicht wie geplant voll gemacht.

    Ich denk, ein bissl höheres Tempo und dann sollt's gehen. Und ein dünnerer Mundschutz, wo mehr Luft durchgeht :rolleyes:

    Wenn ich jetzt noch fieberfrei bleib, bin ich offiziell im Club der Winterläufer :D
     
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  5. sunshine79w

    sunshine79w run.de Promi

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    Ich bin mir im Moment unsicher was das Laufen angeht bzgl der Glätte, gestern habe ich ja meinen Lauf abgebrochen weil einige Stellen nur zu begehen und ni ht laufbar waren. Nutzen da Trailschuhe oder was macht ihr da. Zum Beispiel wenn der Matschschnee von heute über Nacht gefriert und morgen Minustemperaturen herrschen. Im Wald und an der Straße?
     
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  6. Göran

    Göran Distanz ist, was der Kopf draus macht.

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    Bei solchen Straßen nutze ich dann Trailschuhe, wobei das ganze sicherlich kein schönes Laufen ist. Möglich, dass Du Dir noch ne alternative Strecke (im Wald ? ) aussuchst? Oder aber Du besorgst Dir einfach Spikes zum drunterschnallen. Ich habe sowas zwar nicht, stelle es mir auch sehr gewöhnungsbedürftig vor, aber ein Versuch ist es ja sicherlich erstmal wert. Zumal die Sicherheit und Unversehrtheit stets vorgeht.

    http://www.lauftipps.ch/optimale-laufausruestung/laufschuhe/yaktrax-pro-laufen-auf-eis/

    http://2.bp.blogspot.com/_r_VYPeEvZmU/TSOAj1wBBTI/AAAAAAAAP4U/VRzqhjMcHBw/s1600/spikes_tschibo.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 27 Dezember 2014
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  7. Run.at

    Run.at run.de Promi

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    Ich war heut sicherheitshalber nicht im Wald, sondern auf meiner Straßenrunde unterwegs, aber auch dort waren ein paar glatte Stellen. Zum Glück aber so, dass man sie umlaufen konnte. Mir ist da auch nur das Wort "Trailschuhe" eingefallen. Sollt ich mir auch zulegen (brauch eh eine GTX-Variante für nasses Wetter).

    Göran hat recht - Sicherheit geht immer vor, wir haben nur eine Gesundheit (y)
     
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  8. sunshine79w

    sunshine79w run.de Promi

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    Muss ich mir mal überlegen. Laufe ja hauptsächlich im Wald , aber ab und u halt auch Strasse bzw dachte das es an der Straße evtl sogar besser wäre wie im Wald.

    Na ja morgen mal den Wald testen.
     
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  9. roadrunner

    roadrunner Aktiver User

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    Heute bin ich etwa 12km bei -2°c gelaufen. Dabei trug ich ein langes Unterhemd, einen dünnen Fleecepulli und eine Kapuzenjacke aus Baumwolle. Unten eine lange Trainingshose. Ach ja, nicht zu vergessen, Handschuhe und Mütze. Nach ungefähr 5 Kilometern dachte ich noch, upps, doch ein wenig frisch, aber dann habe ich das Tempo nur leicht erhöht und es ging wieder.
    Da ich erst gegen 17Uhr gestartet bin, war es schon dunkel und im Park teilweise so finster, dass ich den Boden nicht mehr sehen konnte. Das macht zwar Spaß, ist aber auch gefährlich, eine zugefrorene Pfütze oder ein Ast und vorbei ist es mit dem Spaß. Wenn man Pech hat für mehrere Monate...Also hab ich mir, wie so oft, vorgenommen früher laufen zu gehen.
    Während dessen hatte ich eine Begegnung mit einer Läuferin im Park. Wie gesagt, es war sehr dunkel und nur im Schein der spärlichen Beleuchtung konnte man etwas sehen. Und eben in einem solch beleuchteten Moment bemerkte mich eine Läuferin, die etwa 20 Meter vor mir läuft. Sie dreht sich kurz um und lief dann weiter, da ich nur einen Schritt schneller unterwegs war, habe ich mich nur langsam genähert. Ich hatte das Gefühl, dass sie schneller wurde. Was sollte ich tun? Konstant fünf Meter hinter ihr her rennen? Wissend, dass es für Frauen äußerst unangenehm sein kann? Also habe ich noch einen drauf gelegt und bin an ihr vorbei. Beim Überholen sagte ich 'Keine Panik, ich bin bloß ein harmloser Jogger...' Doch im selben Moment in den ich das sagte, sah ich ihre Ohrstöpsel(Kopfhörer). Sie schaute mich bloß an, bemerkte wohl, dass ich was gesagt habe, weil sich meine Lippen bewegten und schaute dann ohne eine Mine zu verziehen wieder Stur nach vorn... Ich habe es dabei belassen. Wer weiß, vielleicht hatte sie den Finger schon am Pfefferspray ;)
     
  10. Martyprivat

    Martyprivat Guest

    @roadrunner
    Ich bleib "stur" dahinter bzw bei meinem Tempo.
    Denke das man (Frau) mich als Läufer identifizieren kann.
    Sollte sie trotzdem "Panik" Angst oder ein ungutes Gefühl haben wird sie schon Gas geben oder langsamer werden um mich vorbei zu lassen.
    Und ne Frau, die abends mit Ohrstöpsel läuft werde ich eh nie verstehen ;)


    Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient
     
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  11. sunshine79w

    sunshine79w run.de Promi

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    @roadrunner und Martin, genauso laufen wie ihr immer lauft. Wer als Frau abends alleine und mit Kopfhörer unterwegs ist im unbeleuchteten Park der ist extrem unvorsichtig. Als Mann im übrigen auch. Denn mal von Überfällen abgesehen, die ja doch häufiger Frauen treffen wie Männer ist die Unfallgefahr im Dunklen recht groß und da sind Mitläufer in einsamen Laufgegenden immer gut. Aber ich hab selbst im dunklen eher das Bedürfnis mich umzugucken auch wenn ich am Ende einer Gruppe laufe. Allerdings sieht man eh wenig oder man blendet mit der Lampe jemand oder stolpert vorne uber etwas deswegen lass ich das. Scheint aber so ein Grundbedürfnis zu sein sich umzudrehen.
     
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  12. Run.at

    Run.at run.de Promi

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    Hm, wenn ich so nachdenk, hab ich beim laufen nicht das Gefühl "verfolgt" zu werden, wenn jemand hinter mir läuft. Da geh ich davon aus, dass dieser Mensch ebenfalls Bewegung sucht/trainiert und zufällig einen ähnlichen Pace hat wie ich. Oder mich als Pacemaker verwendet. Mach ich ja selbst auch manchmal, dass ich mich an jemanden dranhänge, der ein angenehmes, flottes Tempo läuft.
    Eventuell motiviert mich der "Verfolger" zu einem schnelleren Pace, weil ich verhindern will, überholt zu werden (der Ehrgeiz ist ein Hund :D), genauso wie ich meinen Pace erhöhe, wenn ich jemanden vor mir laufen sehe und mir denk, dass ich den/die einholen kann... :cool:

    Kopfhörer in der Dunkelheit: hab ich auch schon gemacht. Hat was mystisches, wenn man die richtige Musik drinnen hat ;) Unsicher hab ich mich deswegen nicht gefühlt. An Straßen dreh ich die Lautstärke runter oder geb einen Stöpsel raus, damit ich die Geräusche der Fahrzeuge besser höre. Aber ich höre auch sonst nicht dröhnend laut, insofern... :whistle:
     
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  13. Göran

    Göran Distanz ist, was der Kopf draus macht.

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    Ich laufe in der Dunkelheit auch sehr oft mit Musik. Und unsicher habe ich mich auch noch nie gefühlt. Angst ist kein guter Begleiter.
     
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  14. roadrunner

    roadrunner Aktiver User

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    Nachdem ich mit Barfußlaufen erfolgreich meine Füße abhärte, ist es an der Zeit meine Kälteempfindlichkeit zu bearbeiten. :)
    Ich finde die Menschen faszinierend, die stundenlang in einer Tonne mit Eis verharren können, ohne schaden dabei zu nehmen. So weit will ich es gar nicht treiben, allein wenn ich die Fußballer mit ihren kurzen Hosen sehe, fröstelt es mich. Ich bin eher der Typ 'Frostbeule'. Jetzt habe ich in verschiedenen Dokus über kälteresistente Menschen gesehen, dass sich das trainieren lässt. (Wenn man schon nicht schneller wird...)
    Also gesagt, getan. Gestern waren es rund 5°C und ich bin in kurzer Hose und Unterhemd, gelaufen. :cool:
    Gut, es waren erstmal nur 1,5 Kilometer zum gewöhnen. Unangenehm waren nur die ersten 200 Meter, dann wurde es zwar nicht kuschelig, aber es ging. Vom Gefühl her hätte ich sogar noch weiter laufen können, aber lieber vorsichtig rantasten. Großer Vorteil - man schwitzt nicht :D