Laufjahr 2016 - erster Marathon?

Dieses Thema im Forum "Eure Trainingslogs" wurde erstellt von Sanny97, 23 Februar 2016.

  1. Sanny97

    Sanny97 run.de Promi

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    Heyho,
    nach langer Abwesenheit bin ich auch mal wieder hier und möchte gleich mal einen Log für mein Laufjahr 2016 eröffnen.
    Gründe für die Abwesenheit waren zuerst mal Stress/Schule, aber auch eine längere Laufpause auf Grund von einer Herzmuskelentzündung im Dezember & meiner Angst zu früh wieder mit dem Sport zu beginnen.. :D
    Glücklicherweise ist das ganze jetzt abgeheilt, wobei es mir doch immer noch ein kleines Rätsel ist, wie das zu Stande kam - tippe allerdings auf zu wenig Schlaf, kombiniert mit Stress & Erkältung, denn Sport hatte ich zum Zeitpunkt der Diagnose seit fast 2 Wochen nicht mehr gemacht.
    Nun gut, Symptome waren also weg, ich war noch am schonen, aber trotzdem am planen für 2016: Ein Tag vor Silvester habe ich mich beim Frankfurt Marathon angemeldet.
    Gleich noch ein paar Maßnahmen getroffen: zum Orthopäde wegen meinem Knie.. Da kam raus, dass es (wie ich auch schon seit Monaten vermutet hatte) die Patellasehne ist. Also Bandage aufgeschrieben bekommen und 8 mal irgendwelchen Reizstrom, der aber nicht wirklich was gebracht hat. Die Bandage hingegen erspart mir zumindest die Schmerzen beim Laufen & Kniebeugen - danach ist allerdings immer noch ein leichter Schmerz zu spüren, den ich jetzt aber durch 'icing' versuche zu bekämpfen..
    Nächste Maßnahme: Termin beim Kardiologen - Die Herzgeschichte hatte mir Angst gemacht. Gut, da muss man halt mal locker 2 Monate drauf warten. War also dann vor 2 Wochen dort und hab mich komplett durchchecken lassen: Ruhe EKG, Belastungs EKG, ...
    Die Herzmuskelentzündung war dann wirklich weg, allerdings scheine ich wohl einen Mitralklappenprolaps zu haben. (Die EKGs und so waren aber alle unauffällig)
    Soll laut Kardiologe nicht schlimm sein, er hat auch ausdrücklich gesagt, dass mich das nicht einschränken soll und ich erst in 2 Jahren zum durchchecken wieder vorbeikommen soll. Schlau wie ich bin (*hust* Ironie *hust*) hab ich das ganze gegoogelt und zwischenzeitlich doch ein bisschen Angst bekommen, da es einzelne Quellen gibt, die behaupten so ein Prolaps sei ein Grund für einen plötzlichen Herztod im Ausdauersport. Allerdings stimmt der Großteil der Quellen mit der Meinung des Kardiologen überein, also was solls. Ich bin 18, das ding ist wahrscheinlich angeboren oder ich habs zumindest schon 1-2 Jahre und bisher hab ich keine Symptome gehabt, also sollte ich mir auch keine Gedanken darüber machen. (Aber wenn jemand Ahnung davon hat, würd ich mich trotzdem über ein paar Meinungen zum Thema Laufen & Mitralklappenprolaps freuen :D)
    Trotz allem werd ich im August mal noch ne komplette Leistungsdiagnostik machen und da nochmal das Thema Marathon ansprechen, wollte das eh mal machen und da ich ab Juni komplett fertig mit der Schule bin und dann voraussichtlich bis September frei hab, bietet sich das an.

    So und jetzt zum wichtigen: dem Training.
    Meine Ausdauer hat doch schon n bisschen gelitten durch die lange Trainingspause & da ich auch vor allem meinem Knie nicht zu viel zumuten will, geh ich derzeit nur 2 mal die Woche laufen und steigere mich auch mit den KM nur langsam.
    Angefangen hab ich mit 5, jetzt bin ich bei 8. Versuche da aber auch ein bisschen auf mein Gefühl zu hören. Wenn mehr drin ist, ist mehr drin und wenns weniger ist, ists auch nicht schlimm.
    Zusätzlich mach ich n 2er Split im Fitnessstudio und werd da voraussichtlich je nach Zeit 2-4 mal die Woche hingehen. Wenns dann wirklich nur noch für 2 mal reicht, steig ich auch wieder auf Ganzkörpertraining um. Je nach Zeit/Lust häng ich auch noch 15-30 min Crosstrainer ans Training an. So "spontan" wird mein Training bis Mitte April auch bleiben, denn grade steht Abivorbereitung im Vordergrund & da es wohl irgendwie mega nötig war die Klausurenphase direkt vors Abi zu schieben (ist nicht so, dass jetzt der ganze Januar + Anfang Februar Zeit gewesen wär, oder zumindest noch n paar mehr Klausuren nachs Abi gelegt werden können, neeeeein...), muss ich das nebenbei auch noch regeln.
    Aber naja, am 12. April sind die schriftlichen Prüfungen rum, dann noch 3 Klausuren und ins mündliche muss ich nicht und werd ich wahrscheinlich auch nicht mehr freiwillig machen. (Die Luft ist echt raus jetzt haha)
    Sobald das dann also durch ist, werde ich mir irgendwie n Trainingsplan zusammenbasteln der dann Fokus Marathontraining hat. (Ergo auch weniger Krafttraining..auch wenn mir das schwerfallen wird ::whistle:)

    Zwischen Abi und Marathon stehen noch 2 andere Läufe an:
    1. Der NCT-Lauf, bei dem ich auch letztes Jahr mitgemacht habe, einfach weils für n guten Zweck ist.
    Termin: 08.07.16
    2. Der Rothaus Mudiator. Und zwar gleich den Hercules über 16km :whistle: Das ganze ist n Hindernislauf & findet an mehreren Orten im Jahr statt. ( http://mudiator.com ) Ich werd bei dem in Hockenheim teilnehmen.
    Termin: 04.09.16
    Dabei gehts mir aber vorallem um den Spaß und wer weiß, vielleicht krieg ich ja noch jemanden dazu mitzumachen, aber irgendwie konnte ich meine Freunde bisher nicht davon überzeugen, dass Laufen ganz schön sein kann :rolleyes:

    Vielleicht schieb ich noch n 10km Lauf im Juni ein, das wird dann aber mehr ne spontane Aktion.
    Das große Ziel ist dann der Frankfurt Marathon am 30.10.16. Ziel dabei: einfach nur ankommen :D Glaube mehr kann man beim 1. Marathon auch nicht erwarten, aber ich freue mich echt schon sehr darauf und auch aufs Training.

    Naja, also "logge" ich gleich mal das Training der letzten Tage:
    Sonntag: 8km in 53:04 min; Pace: 6:37 min/km
    Montag: Oberkörper - Bankdrücken, Langhantelrudern, Military Press, Klimmzüge, Tricep Pull Downs, Biceps Curls (Je 4 Sätze mit 8-12 Wdh - lass das jetzt mal so ungenau da stehen^^)
    & heute, also Dienstag: Unterkörper - Squats, Stiff legged Deadlifts, Beinpresse, Calf Raises, Crunches (weil Bauch durch Squats & Deadlifts eh schon belastet wird, sind die Crunches hier mit drin; auch jeweils 4 Sätze mit 8-12 Wdh)
    Danach noch 20 min Laufband ganz locker mit 7:30 min/km.

    Morgen ist Rest Day und am Donnerstags gehts mit ner Freundin "Laufen" (wenn wir wirklich laufen :whistle:), die für den Cooper Test trainieren muss und gefragt hat ob ich sie mitnehmen kann :) Das wird dann ein sehr sehr lockerer Lauf werden.
    Den Rest der Woche hab ich noch nicht so genau im Blick, wie gesagt zur Zeit alles noch relativ spontan :)
    Werde aber trotzdem Spaß daran haben, hier mein Training zu dokumentieren!

    LG,
    Sanny
     
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  2. Kirsten

    Kirsten run.de Promi

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    Schön dass du wieder da bist! Wenn bei mir alles wie geplant läuft, bin ich beim NCT-Lauf auch wieder dabei. Wenn du im Juni einen 10er laufen willst, kann ich dir Viernheim (11.6.) empfehlen. Wenn ich mich richtig erinnere, sollte der bei dir in der Nähe sein.
     
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  3. André

    André Administrator Mitarbeiter

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    Hi @Sanny97 von mir auch ein Welcome back! (y)

    Gut dass du alles überstanden hast und jetzt wieder nach voren schauen kannst. Wünsche Dir viel Erfolg und Gesundheit. Der Rest kommt dann wieder von ganz alleine. (y)
     
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  4. Sanny97

    Sanny97 run.de Promi

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    Viernheim klingt gut, danke für den Tipp :)

    Schriftliches Abi rum, ich fühl mich irgendwie frei, habs aber irgendwie auch noch nicht so ganz gerafft - denke dauernd "irgendwas musst du doch jetzt lernen!" und weiß gar nicht was ich auf einmal mit einem ganzen freien Tag anfangen soll :D aber hey, in 3 Wochen hab ich sogar meine letzte Klausur hinter mir und es ist alles vorbei...geil!

    Kleine Planänderung in Sachen Laufen: Da der NCT-Lauf dieses Jahr zum ersten Mal einen HM anbietet, muss ich den natürlich uuuunbedingt laufen :whistle:
    Daher beginnt ab nächster Woche ein 12-wöchiger HM Trainingsplan :)
    Der erste Lauf nach Plan wäre dann am Mittwoch - 60 min LDL.
    Trainiere wieder nach der Laufcampus Methode nachdem mir das Buch hier im Forum mal empfohlen wurde und ich für den ersten HM damit ziemlich gut gefahren bin.
    Der TP ist auch nicht allzu hart..denke nur an die längeren Läufe müssen sich meine Knie erst wieder gewöhnen. Das wird aber schon noch.
    Denke der TP ist dann auch ne gute Grundlage fürs Marathontraining...hätte dazwischen dann ein paar Wochen (grad nicht mehr im Kopf wie viele^^) zur Regeneration und könnte dann damit einsteigen - passt also denk ich.

    Außerdem hat mich jetzt auch noch das Triathlonfieber gepackt :whistle: Natürlich muss man da auch gleich von der Langdistanz träumen...Der Ironman muss es sein.
    Das dauert dann aber noch n paar Jährchen - war zwar lange Zeit im Schwimmverein, aber das ist schon ne Weile her und viel hängengeblieben in Sachen Technik ist da nicht. Und Langdistanz mit nem billigst Crossrad wird auch nix - Volkstriathlon klar, aber den Ironman werd ich damit nicht bewältigen können. Daher wohl ein Traum, der noch ne ganze Weile Zeit braucht. Hoffe aber die Halbdistanz 2018 meistern zu können :whistle:

    Aus diesem Grund bin ich jetzt auf einen Ganzkörper Plan fürs Krafttraining umgestiegen und werde diesen 1-2 mal pro Woche durchführen. Manchmal werd ich dann den GK Plan auch mit nem mehr laufbezogenen Stabilitätsprogramm alternieren..Hoffe ich zumindest, die Übungen klingen irgendwie alle nicht so spannend :DD
    Das Krafttraining reduziere ich so, weil ich - wenn möglich - jede Woche noch 1-2 (lockere) Crosstrainingseinheiten haben möchte..also entweder Schwimmen oder n bisschen aufs Rad.
    Bin eigentlich guter Dinge, dass das klappt...Gelenke werden dabei ja kaum belastet und es soll ja jetzt auch keine harte Einheit werden..einfach bisschen Grundlage schaffen, andere Muskeln beanspruchen und n Ausgleich finden.

    Zusammengefasst wären das:
    3-4 x pro Woche Laufen
    1-2 x Kraft/Stabilität
    1-2 x Schwimmen/Rad fahren

    Sieht auf den ersten Blick viel aus, aber wenn ich ehrlich bin würde mir das pure Laufen nicht ausreichen. Außerdem hab ich das Gefühl, wenn sich das Training so abwechselt, tut das den Muskeln manchmal ganz gut. Aber wie immer zählt bei mir da eh mein Gefühl am meisten - wenn ich mich zu müde fühle oder so, dann lass ich die Einheit halt weg. Wenn was weh tut sowieso und wenn ich kein Bock hab, dann auch. Bringt mir ja nix mich zu zwingen, wenn ich sowieso keine Lust hab. Da verlier ich dann nur den Spaß an Sport. Und das ist nicht mein Ziel. Ambitioniertes Training hin oder her, der Spaß muss für mich als Freizeitsportler immer im Vordergrund stehen. Und wenn ich halt zur Zeit Spaß an vielen Einheiten hab, dann wird das auch so gemacht! :D


    Naja, also heute war erstmal Restday und morgen geh ich ne Stunde locker laufen. Auch wenns regnen soll ;)
     
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  5. Göran

    Göran Distanz ist, was der Kopf draus macht.

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    Respekt. Grandiose Ziele. Dann mach mal los.

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  6. Sanny97

    Sanny97 run.de Promi

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    Am Freitag war nun der Halbmarathon. Angesichts der Hitze wusste ich schon, dass das keine Bestzeit wird, Vorallem weil ich dieses Jahr im Prinzip noch nicht im warmen trainiert habe.
    Die Stimmung beim NCT-Lauf war - wie letztes Jahr auch - sehr gut. Aber die Organisation (Vorallem vom HM) war dieses Jahr *tschuldigung* zum Kotzen.
    Erst verschiebt man den Start um 30 Minuten. Begründung: zu viele Nachmeldungen. Man hat aber auch gehört, dass es wohl Probleme mit der Strecke gab ...
    Gut, ich war da schon n bisschen pissed, weil ich noch auf dem Geburtstag von meinem besten Freund eingeladen war und dadurch halt nochmal später kam..
    Die Durchsagen hat auch keiner verstanden, da sie viel zu leise waren. Haben sich auch viele beschwert und dann kam wohl ein anderer Organisator und hat mal ins Mikro gebrüllt, dass man ja auch leise sein könnte, weil man die Durchsagen dann bestimmt verstehen würde. Achso, knapp 4000 Menschen sollen alle aufeinmal leise sein...dass das nicht funktioniert muss doch klar sein?!
    Dann die verpflegungsstationen..ich dachte ich Dreh durch. Hatte irgendwo gelesen es gibt 4 Stück. Gesehen hab ich 3 und die waren mehr als schlecht verteilt! Die erste nach 6km, die zweite nach 12 und die dritte nach 14. Das war bei der Hitze wirklich nicht zu verantworten - es sind am Ende auch einige umgekippt. (Uniklinik war ja zum Glück nicht weit....) Außerdem gabs auch nur Wasser und alkoholfreies Weizen...keine isotonischen Getränke oder so. Und wer verträgt den ein Weizen während dem Lauf?
    Die Streckenmarkierung war auch so gut wie nicht vorhanden.
    Das beste war dann aber, dass man am Schluss quasi in den Rundenlauf übergegangen ist, das Ziel überquert hat und es dann hieß, für den HM müsse man noch eine Runde laufen. Das war nirgends markiert und wurde auch nicht durchgesagt.
    Ich hatte mich zwar gewundert warum noch 2km fehlen, aber die Streckenmarkierungen hatten mit meiner Uhr auch nicht übereingestimmt. Meine Mum stand ne halbe Stunde vorm Ziel und hat auch nix gehört von wegen man muss noch ne Runde laufen. Hat auch fast keiner gemacht. (Scheint vor Ort auch Falschaussagen von der Organisation gegeben zu haben. In der Email stand zwar was von ner Extra Runde, aber ich bin z.B. davon ausgegangen, dass damit die angefangene Runde gemeint war die man eh gemacht hat. Wer geht den von nem 2 fachen Zieleinlauf aus?! Und wenn man dann vor Ort nachfragt und gesagt bekommt nein nur einmal durchs Ziel vertraut man da ja auch drauf...) Der ganze Lauf war wirklich ein Motivationskiller. Mir war schon unterwegs klar, dass das kein guter Lauf für mich wird - ich hatte (trotz genauer Essensplanung über den Tag verteilt ) extreme Bauchkrämpfe und musste zwischendrin gehen - aber beenden wollt ich den Lauf dann doch ...
    Naja, der nächste HM kommt bestimmt schade ist es trotzdem. Vorallem weil die Stimmung halt top war und die Organisation das für die Läufer kaputt gemacht hab.

    Rausgekommen sind 18.84km in 1h 58 min 59s, 6:19 km/min - ist aufgrund der Bauchkrämpfe noch n gutes Ergebnis find ich.

    Achso und noch was hab ich gelernt: man läuft keinen HM und geht danach auf nen Geburtstag auf dem es zu viel Alk gibt ...

    Naja, bin jetzt erstmal ne Woche in Irland und werd wahrscheinlich nur 1-2 kurz laufen gehen, ich gönne meinem Körper mal ne Runde Regeneration:)



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    Zuletzt bearbeitet: 11 Juli 2016
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  7. Kirsten

    Kirsten run.de Promi

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    Die Orga beim NCT-Lauf war schon immer verbesserungswürdig. In den letzten Jahren waren immer nach zwei Stunden die Versorgunsposten zu. Wenn man den Lauf bis zum Ende gemacht hat, lief man auf dem Trockenen und die Streckenmarkierung und Ordner waren teilweise weg. Das geht gar nicht:(
     
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  8. Sanny97

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    Ja und als ich im Ziel ankam gab es nicht mal mehr besonders viel Trinken zu kaufen...grade weil letztes Jahr schon kein Wasser mehr da war, hätten sie doch v.a. wenn sie einen HM anbieten aufstocken müssen. Verstehe das leider nicht. Allerdings scheinen sie die Kritik ernst zu nehmen - es wurde noch ne Wertung für die eingeführt, die die letzte Runde nicht gelaufen sind beim HM und sie haben sich öffentlich geäußert, dass sie sich die Kommentare zu Herzen nehmen werden...Hoffe das machen sie auch wirklich. Benefizlauf hin oder her, damit steht das NCT in keinem guten Licht.
    Grade weil so viele "unerfahrene" Läufer dort mitmachen, muss man, finde ich, auf die Verpflegung besonders achten. Und wenn die Planung so schwierig ist, dann dürfen sie halt nur ne begrenzte Anzahl an Nachmeldungen zulassen...ja, das ist nicht in ihrem Interesse, aber geht die Sicherheit nicht eigentlich vor? Es scheinen wirklich sehr viele Läufer im Krankenhaus gelandet zu sein - allein ich habe auf ner Strecke von 1km 3 Läufer gesehen, die notärztlich behandelt wurden. Da geht doch der Spaß verloren.
     
  9. Kirsten

    Kirsten run.de Promi

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    Die Orga kann nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wenn sich die Leute überschätzen. Letztes Jahr war es auch heiß und nur wenige Läufer waren mit eigenen Getränken unterwegs. Dafür sind viele zu schnell angetreten. Ich finde, dass hier jeder für sich selbst verantwortlich ist. Beim Organisatorischen haben sie allerdings in den letzten Jahren nichts dazu gelernt. Das muss sich ändern.​
     
  10. Sanny97

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    Stimmt schon, ich meinte nur, dass vor allem bei so ner "jedermanns" Veranstaltung auf genug Wasser etc. geachtet werden soll. Wer nicht regelmäßig laufen geht, denkt nicht daran, mit Trinkgürtel oder so loszulaufen, v.a. nicht, wenn Verpflegungsstationen ausgeschrieben sind. Klar, im Endeffekt trägt jeder für sich die Verantwortung.
     
  11. Sanny97

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    Projekt Marathon 2016 ist hiermit erfolgreich abgeschlossen.
    Am Sonntag bin ich in Frankfurt gestartet und nach 4h 45 min und 43s ins Ziel eingelaufen. Was ein Erlebnis! Richtig geile Stimmung an der Strecke und der Zieleinlauf in die Festhalle war sowieso klasse :D
    Und dieses Gefühl danach. :D (und vor allem das alkoholfreie Bier bzw. für meinen Geschmack Radler danach... man war das geil :D)
    Vor allem aber ist auf der Strecke für mich alles glatt gelaufen. Ich hatte keine Probleme mit Magen, geschweige denn mit Knie oder Wade. Klar hat (muskulär) irgendwann alles weh getan, aber das war noch im Rahmen. Ans aufhören hab ich gar nicht erst gedacht, obwohl es schon zwischen 25-30km härter wurde :ROFLMAO: (Kommt davon, wenn man bloß 31km im Training läuft, würd ich mal sagen :whistle:)
    Ich bin aber auch zu schnell angegangen - bin die erste Hälfte ganze 7 min schneller gelaufen, als die Zweite. Aber es lief halt auch einfach zu gut. Die Zeit ging am Anfang rum wie im Flug. Gegen Ende hat sichs dann echt gezogen, aber die dauernde Motivation durch die Zuschauer hat einen dann doch wieder gepusht :)
    Das war definitiv nicht der letzte Marathon, auch wenn ich im nächsten Jahr erstmal auf Triathlon "umsattle".
    Rumlaufen geht heute schon wieder gut, gestern hatte ich den krassesten Muskelkater den ich je erlebt habe...aber trotzdem wird jetzt noch ein paar Tage nix getan :whistle: Und danach nur locker und Training nach Lust und Laune. :)

    Krass mitgenommen auf den letzten 3km hat mich allerdings der Anblick eines Läufers der von Passanten wiederbelebt wurde (der Notarzt war allerdings wenige Minuten später da!)...er scheint wohl später im Krankenhaus verstorben zu sein :(
    Da frag ich mich immer, ob es nicht eindeutige Warnsignale geben muss...klar packt einen vor allem so kurz vorm Ziel der Ehrgeiz, aber muss es nicht Signale geben, die klar sagen, dass da jetzt nichts mehr geht?
    Ich bin in Gedanken auf jeden Fall bei den Angehörigen...
     
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  12. Göran

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    Herzliche Glückwünsche zu Deinem erstenmal. Toll gemacht, wenngleich der Anblick und das Wissen eines Zusammengebrochenen sicherlich mitnimmt.