Marathon ohne Trainingsplan?

Dieses Thema im Forum "Laufen für Anfänger" wurde erstellt von Sven, 4 September 2013.

  1. Sven

    Sven run.de Promi

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    Hallo,

    auf meinen HM habe ich mich ohne Trainingsplan vorbereitet. Ich habe einfach geguckt, dass ich einmal die Woche kurz und schnell Laufe, eine mittlere und eine lange langsame Runde drehe und auf insg. ca 30Km die Woche komme. Ist so eine Vorbereitung auch für einen Marathon mgl. Ich glaube nämlich so ein strenger Plan würde mir den Spass nehmen.
     
  2. Timo

    Timo User

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    Ich glaube viele machen das so. Ein Plan muss aber ja nicht peinlich genau eingehalten werden. Ich denke das macht schon Sinn und die Auslegung kannst Du ja flexibel gestalten. Dann hast Du zumindest eine grobe Richtung und evtl ein besseres Gefühl.

    Aber wie gesagt es gibt sicher auch genügend Beispiele wo es ohne Plan ging.
     
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  3. Göran

    Göran Distanz ist, was der Kopf draus macht.

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    Der Plan für meine Marathonvorbereitung war eigentlich recht simpel: laufen.
     
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  4. Running_Sandra

    Running_Sandra run.de Promi

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    Ich habe zwar einen, aber halte mich nicht dran ;-P
     
  5. Sven

    Sven run.de Promi

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    @Göran der Plan gefällt mir?
    Habt ihr euch vor eurem ertsen Marathon eigentlich medizinisch durchchecken lassen?
     
  6. André

    André Administrator Mitarbeiter

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    Hier gibt es eine kleine Serie mit 4 Artikeln zum Thema Marathon-Vorbereitung.

    Auch sehr interessant, die Serie von @Running_Sandra bei ihrem Weg zu ihrem ersten Marathon (Jerusalem). Finde das sehr gut dokumentiert (am besten die Artikel von unten nach oben durchlesen), es geht um Training, Erholung, Ernährung, Motivation und schließt ab mit einem Fazit und Erfolgserlebnis. Vor allem ist auch sehr viel Gefühl mit drin. (y)
     
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  7. Running_Sandra

    Running_Sandra run.de Promi

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    *rotwerd* Danke :)
     
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  8. Running_Sandra

    Running_Sandra run.de Promi

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    Hallo Zusammen :)
    Ich habe gestern mit jemanden via facebook eine "Diskussion" gehabt, der meinte ich würde unstrukturiert trainieren weil ich keine "Langen Läufe" mache.

    Das hat mich irgendwie beschäftigt. Neben dem tollen Bericht auf run.de http://www.run.de/marathontraining-mythos-langer-trainingslauf/ bin ich auf folgende Aussage gestoßen:

    20 Kilometer zügig statt 30 langsam

    „Ein zügiger 20-Kilometer-Lauf bewirkt ähnliche Stoffwechsel-Effekte wie ein langsamer 30-Kilometer-Lauf“, sagt Stephen McGregor von der Eastern Michigan University (USA), „denn beim zügigen Laufen benötigt der Läufer mehr schnell[​IMG] kontrahierende Muskelfasern, weshalb im Endeffekt ein vergleichbarer Energieumsatz stattfindet.“
    Nach Ansicht des Experten sollten Läufer, die sich die ganz langen Läufe sparen wollen, Ihr Wochenpensum zum Ausgleich insgesamt um mindestens die Kilometerzahl erhöhen, um die Sie den langen Lauf gekürzt haben, und außerdem zweimal pro Woche schnelle Laufeinheiten in ihrem Training[​IMG] berücksichtigen. In der heißen Trainingsphase wäre der lange Lauf dann nicht länger als 24 Kilometer, dafür stünden aber ein langes Intervalltraining (Beispiel: 4-mal 3000 Meter im Halbmarathon-Renntempo) und ein 15-Kilometer-Tempodauerlauf (mit 88 Prozent der maximalen Herzfrequenz) auf dem Programm.


    Genau so war mein Training für Jerusalem aufgebaut und es hat funktioniert!

    Das lange Läufe, gerade wenn man sich sportliche Zeiten zum Ziel setzt, unvermeidbar sind, bezweifle u verneine ich ja gar nicht! ...aber alles daran fest zu machen finde ich auch nicht richtig!

    Ich denke, diese langen Läufe setzten nur unnötig unter Druck, psychisch wie auch körperlich!

    WAS MEINT IHR?
     
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  9. Sven

    Sven run.de Promi

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    Nen Marathon bin ich zwar noch nicht gelaufen, aber in der Vorbereitung auf meinen Halbmarathon bin ich bis zu 18 km gelaufen. Ich denke ähnlich werde ich das jetzt auch für den Marathon machen. Meiner Psyche tut das ganz gut zu wissen, das ich die Distanz zumindest schonmal annähernd gepackt habe. Wobei ich auch denke man sollte es nicht übertreiben und da ich jemand bin der sich gerne selbst unter Druck setzt neige ich schon dazu.
     
  10. Running_Sandra

    Running_Sandra run.de Promi

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    Mhhhhhhhhhh... aber ist es nicht eigentlich so, dass Distanzen 25-30km + eher "ungesund" sind und das "gesunde" am Marathon die Konsequente Vorbereitung ist?

    Ich habe viel gelesen u stelle vermehrt fest, dass die These der langen Läufe als Muss für einen Marathon weitesgehend überholt scheint.

    Ohne Zweifel, "das Ganze" ist Typabhängig und es gibt keinen ultimativen Trainingsplan; weil jeder Körper und jeder Geist anders ist...

    Aber ich, für mich, glaube sehr stark an die Kraft des eigenen Kopfes.
     
  11. Sven

    Sven run.de Promi

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    Bin da ja völlig bei dir. Grade wenn man wie ich knapp 100kg wiegt ist das bestimmt orthophädisch geshen höchst zweifelhaft ständig lange Läufe zu machen. Aber für mein Selbstbewusstsein muß ich zumindest die Strecke mal fast gelaufen sein.
     
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