Shin Splints, Knochenhautentzündung, Schienbeinkantensyndrom

Dieses Thema im Forum "Gesundheit, Verletzungen & Ernährung" wurde erstellt von kvn apstdt, 15 März 2014.

  1. sunshine79w

    sunshine79w run.de Promi

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    Das klingt wirklich gut André, und das der Druckpunkt noch leicht wieder auftritt zum einen hat dr Arzt dich vor ganz anderen Schmerzen die auftreten können gewarnt und wie mein Mann immer sagt, wenn ich mal wieder drücke, fühle und rumdoktore, wenn du das immer wieder durchs drücken reizt , wie soll das dann besser werden ;), na ich kanns oft selbst nicht lassen aber prinzipiell hat er recht
     
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  2. André

    André Administrator Mitarbeiter

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    Leichter Muskelkater im Oberschenkel. Krass gerade im Oberschenkel hatte ich sonst nie was gespürt (was ich immer schon seltsam fand). Zeigt aber wohl dass ich nun tatsächlich ne andere Belastung habe. Entweder durch die Einlagen, oder durch den veränderten Laufstil den ich mir in einigen Trockenübungen in unserem Flur angeeignet habe :D, oder halt durch beides. Ist aber wirklich nur leicht, deshalb werde ich auch heute nicht ausfallen lassen.

    Heute laufe ich mal die Mizunos mit den Einlagen. Bin schon gespannt. Schienbein macht bisher weiterhin keine ernsthaften Mucken. *aufHolzKlopf*

    Ziel:
    • 2 Kilometer in 14 Minuten
    • 2 Minuten Gehpause
    • 2 Kilometer in 14 Minuten
    Gesamt = 4 km in 30 Minuten und dabei natürlich schmerzfrei bleiben. (y)

    Edit: Gerade die Einlagen in allen 3 Schuhen probiert. Die Kayanos fühlen sich am besten an, also bleibe ich auch erstmal dabei, da es mit denen ja nun wohl auch ganz gut funktioniert hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3 August 2014
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  3. kvn apstdt

    kvn apstdt run.de Promi

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    Sauber, ich freue mich!!! Hat dein Doc aber nicht gesagt, keine 2 Tage hintereinander laufen?! :oops: :p
     
  4. André

    André Administrator Mitarbeiter

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    Ja hat er gesagt, aber gestern war ja Pause, deshalb darf ich heute ja wieder. Der erste Lauf war ja schon am Freitag. ;-)
    Den einen Tag Pause werde ich auch definitiv zumindest am Anfang einhalten, zumindest bis ich 100% sicher bin dass ich über den Berg bin. ;)
     
  5. André

    André Administrator Mitarbeiter

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    Hm, minimal merke ich es wieder. Aber davor hat der Kollege mich ja gewarnt. Ich habe jetzt gelesen, dass es oft noch vorkommt, wenn die Ursache bereits behoben ist und sich die alte Entzündung noch beschwert. Angeblich könne man das rauslaufen, bzw. muss man da irgendwie durch.

    Es ist jetzt nicht wirklich schlimm, ich will aber natürlich auf meinen Körper hören, und werde jetzt einfach mal 2 Tage Pause machen statt nur einem, und dann wohl auch mal erst mit 3 Kilometer versuchen.

    (Beim Laufen entstehen Micro-Risse und die reparieren sich anschließend wieder. Tut es beim nächsten Lauf noch weh, war die Erholungsphase zu kurz, oder die Anstrengung zu groß. - Angeblich stellt sich der Körper darauf ein und soll mit zunehmender Zeit, immer mehr Risse in kürzer Zeit reparieren könne, so dass das irgendwann vermutlich kein Problem mehr darstellt )

    Habe bei vielen gelesen, dass der Schmerz teilweise noch bis zu 6 Monaten da war, aber man halt darauf achten solle, dass er nicht so schlimm wird, dass gar nichts mehr geht.
    Meine Einflussmöglichkeiten sind ja Tempo, Ruhetage und Entfernung. Langsamer als 7 Minuten pro Kilometer kann ich ja kaum laufen. Also werde ich versuchen dass über die Ruhetage und Entfernung zu steuern.

    Ich denke wichtig ist jetzt einfach mal regelmäßig dran zu bleiben, wenn auch mit kurzen Läufen, damit die Sehnen und Muskeln sich an die Belastung gewöhnen können. Also quasi laufen an der Schmerzgrenze.

    Das blöde ist halt, dass man beim Laufen nichts merkt. Deshalb weiß man nicht, wann die Grenze überschritten wurde. Aber mal schauen was passiert wenn ich jetzt mal 2 Tage Pause mache und dann die Entfernung etwas verringere.

    Wobei ich mir auch vorstellen können, das morgen alles wieder weg ist. Aber ich denke mal ein zusätzlicher Tag Pause wird gerade am Anfang nicht schaden. Auch wenn es schwerfällt.
     
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  6. Martyprivat

    Martyprivat Guest

    Du bist aber wahrscheinlich auch äusserst sensibel auf den Punkt fixiert.
    Alleine deswegen wird es noch dauern bis Du auch im Kopf wieder frei bist.
    Denn eins ist ja auch sicher, Laufen schmerzt. Aber nicht jeder Schmerz ist gleich eine Entzündung.
    Mach mal so weiter wie es im Moment läuft, dann wird das schon wieder.
    Laufen, Kühlen, Pausen.

    Das kann jetzt wirklich nicht schaden! Lieber einen Tag mehr Pause.

    Kopf hoch! Denk mal daran wo Du warst und wo Du jetzt wieder bist.
     
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  7. Göran

    Göran Distanz ist, was der Kopf draus macht.

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    Andre, ich schlage vor, wenn Du Deinen ersten Halbmarathon gelaufen bist, ein Buch Deines Weges zu schreiben. Ein konzeptionelle Grundlage dürfte dieser Thread sein. zudem wäre ein Buch für den ein oder anderen, der Gefahr läuft, die Flinte zu schnell ins Korn zu werfen, ganz interessant sein. Mach nur weiter und glaube an Dich. (y)
     
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  8. André

    André Administrator Mitarbeiter

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    Auch wenn ich manchmal einfach nur heulen könnte, am Ende habe ich irgendwo fest das Ziel fest vor Augen, irgendwann mal laufen zu können.

    Ich glaub ich weiß was beim letzten Run ein wenig mein Fehler war. Ich bin teilweise abseits der Strecke über die Naturwiese gelaufen weil ich dachte der Boden sei weicher, aber der Boden ist natürlich uneben, was die Unterschenkel ausgleichen müssen. Vermutlich war das schon zuviel. Werde bei meinem nächsten Lauf auf dem gleichmäßigen Asphalt bleiben.

    Heute wäre wirklich noch zu früh, fühlt sich irgendwie noch nicht gut an, auch wenn der Druckschmerz ein wenig besser geworden ist. Mal sehen wie es morgen ist, sonst gibt es halt noch einen Tag Pause und dann starte ich erstmal wieder mit 2-3 Kilometern und schaue mal ob es wieder so schlimm wird, oder ob ich das besser verkrafte.

    3 mal die Woche 5 Kilometer laufen ohne Schmerzen und ich wäre fürs Erste der glücklichste Mensch der Welt. Das ist mein absolutes Ziel. Wenn das mal klappt kommt alles andere mit der Zeit von selbst. (y)
     
  9. André

    André Administrator Mitarbeiter

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    Auch heute geht es noch nicht. :mad: Es ginge schon, aber so richtig gesund fühlt sich das alles noch nicht an, deshalb lieber noch einen zusätzlichen Tag Pause. Habe z.B. Schmerzen wenn ich die Treppe runter gehe oder wenn ich in die Hocke gehe.

    Was wirklich krass ist: Sobald ich die Laufschuhe mit Einlagen anziehe, ist alles gut und ich merke kaum was, auch nicht beim Treppe runtergehen. Fühlt sich deutlich besser an.

    Also lasse ich die Kayano jetzt wo es wirklich akut ist, auch im Alltag und im Haus an. Kann ja sicher kein Schaden sein, und die Stelle wird dann scheinbar auch spürbar entlastet und sollte auch schneller regenerieren. Zumindest habe ich da jetzt Gewissheit, dass das Schuhwerk und die Einlagen wohl ihren Job machen. (y)

    Sobald es wieder einigermaßen geht (ich hoffe morgen), werde ich wieder laufen, dann wieder abklingen lassen, und dann wieder laufen. Dazwischen natürlich Eis. Die Strecke werde ich dann jetzt mal verkürzen und genau Buch führen, bei welcher Entfernung ich wie lange Pause machen muss, bis ich wieder laufen kann.

    Irgendwo muss es ja einen Punkt geben, an dem es nicht schlimmer wird, und den muss ich jetzt finden und sobald ich den habe, kann ich darauf aufbauen.

    Mein Trainingsplan für morgen/übermorgen:

    2 Minuten gehen
    7 Minuten laufen
    2 Minuten gehen
    7 Minuten laufen
    2 Minuten gehen

    Das ist ja wirklich sehr moderat und ich sollte mich ja dann schneller erholen als letztens von den 4 Kilometern. Auf jeden Fall bin ich jetzt entschlossen durchzuziehen, aber halt nicht mit Schmerz.

    Vorher waren die Pausen wohl immer zu lange, so das mein Körper sich wohl nicht an die Belastung gewöhnen konnte. Würde ich jetzt 5 Wochen Pause machen, wie es überall propagiert wird, und dann wieder beginnen, würde ich ja wieder von 0 anfangen.

    Und dass waren dann wohl auch die Leute, die geschrieben haben, man könne das weglaufen. Da hat sich vermutlich der Körper oder die Muskeln / Sehnen irgendwann an die Belastung gewöhnt. Ich werde auf jeden Fall versuchen die Belastung aufrecht zu erhalten, zumindest dann wenn es nicht mehr wehtut. Ich denke dass ist wohl die einzige Möglichkeit für mich. Wenn ich 5 Tage Pause brauche, dann bekommt der Körper sie halt, aber wenn es am siebten Tag wieder geht, lege ich wieder einen moderaten Run hin. Wenn es halt nur einmal oder 2 mal pro Woche geht, dann ist das halt am Anfang so.

    Ich bleibe jetzt aber auf jeden Fall dran. Das Schuhproblem ist behoben, und der Rest sollte Gewöhnung sein um mit der Belastung klarzukommen.
     
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  10. André

    André Administrator Mitarbeiter

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    Auf Seite 1 in diesem Thread könnte wirklich schon die Lösung stehen:

    Die Meinungen gehen ja sehr auseinander, die meisten sagen: wochenlange Laufpause. Mut macht mir folgender Beitrag:

    ... dauerhaft weg kriegt man das nur, wenn man den Körper an die neue Belastung gewöhnt. Solange es also noch geht, würde ich auch unter Schmerzen weiter laufen. Was gar nichts bringt: Pausieren und dann eine Woche nach dem Wiedereinstieg wieder die gleichen Beschwerden kriegen. Das ging bei mir damals 2 Monate so, immer Pause, eine Woche beschwerdefrei und dann war's wieder da. Am Ende half einfach durchlaufen. Dann war es irgendwann weg.

    http://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?p=629677


    Das dürfte aber auch so ziemlich das Einzige sein, was ich bisher noch nicht wirklich probiert habe. :D
     
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  11. André

    André Administrator Mitarbeiter

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    So, heute nach 3 kompletten Tagen Pause fühlt es sich besser an, auch wenn ich immer noch was merke. Aber heute kann ich laufen ohne auf die Zähne beißen zu müssen. Fühlt sich eher an wie ein abklingender Muskelkater oder der Rest einer leichten Zerrung. Also ich merke noch was, aber nichts was mich ernsthaft behindert oder was schmerzt.

    2 Minuten gehen
    7 Minuten laufen
    2 Minuten gehen
    7 Minuten laufen
    2 Minuten gehen

    Das dürfte jetzt auch nicht zu megakrass sein. Klar, wenn ich Schmerzen bekomme höre ich vorher auf. Mal gespannt wie ich das heute verkrafte und wie sich dann die nächsten 2-3 Tage anfühlen.

    Ich vertraue einfach mal auf das Prinzip der Superkompensation, vielleicht geht es heute ja schon etwas besser, zumal ja auch die Belastung geringer wird.
     
  12. Udo

    Udo run.de Promi

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    Dann versuche das mal, ich drücke dir die Daumen
     
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  13. André

    André Administrator Mitarbeiter

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    Nach 50 Metern war Schluss, seitdem kräftiges ziehen an beiden inneren Schienbeinen ...

    Heute gehe ich laufen und wenn mir das Bein abfällt. PureFlow, ohne Einlagen, flach, hart, geringe Sprengung, gezielt auf Voderfuß/Mittelfußaufsatz achten.
     
  14. kvn apstdt

    kvn apstdt run.de Promi

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    Bein ab? :confused:
     
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  15. André

    André Administrator Mitarbeiter

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    Nach 6 Wochen Pause, 2 kurze Läufe mit nie mehr als 2 km am Stück und schon hatte ich wieder 7 Tage lang Schienbeinschmerzen. Irgendwas konnte da doch nicht stimmen, aber was soll ich denn jetzt bloß machen?

    Samstag früh in den Runners Point nach Koblenz und ich wollte eigentlich nur mal ein echtes Stabi-Monster wie den Asics Foundation oder Brooks Beast sehen. Vielleicht langt mir der Support der Kayanao ja nicht. Was dann passierte, machte mich wirklich sprachlos.

    Eine Mitarbeiterin sprach mich an und fragte ob ich neue Laufschuhe suche. Ich sagte: Vielleicht, also eigentlich nicht, ich habe seit 4 Monaten Probleme mit dem Schienbein ...

    Sie schaute an mir runter (ich hatte meinen Kayano mit Einlage an) und meinte, ich würde ja schon fast in der Supination stehen. Das wäre viel zu heftig. Und ich sagte, ne, ich glaube eher das ist zu wenig ....

    Sie rief ihren Kollegen und ich machte gleich klar, dass ich eigentlich keine Absicht habe nochmal einen Laufschuh zu kaufen, da ich mittlerweile fast alle Varianten zuhause habe. Er bot mir an, trotzdem mal nach dem Problem zu schauen, falls ich Zeit und Lust hätte.

    Gel-Abdruck vom Fuß und dann ab aufs Laufband. Dann sagte er: Ich lege mich fest und behaupte Sie benötigen weder eine Stütze noch eine Einlage.

    Mein Hausarzt, 2 Orthopäden und ein Physios hatten mir zuvor unabhängig voneinander über Wochen und Monate erzählt dass ich genau wegen zu wenig Stütze und Support die Probleme hätte, und ein Schuhverkäufer sagt jetzt, ich bräuchte gar keine Einlage und auch keine Stütze?

    Er bot mir an den Schuh zu laufen, den er mir jetzt empfehlen würde. Es war der Brooks Glycerin 12. Angezogen und ab aufs Laufband. Hat sich super angefühlt, ok aber ich bin ja auch nicht lange gelaufen. Zum Vergleich wollte er mich dann nochmal im Kayano + Einlage filmen. Aufs Laufband und nach 20 Sekunden hatte er schon genug gesehen und ich hatte ein deutliches ziehen am Schienbein gemerkt. Ok, vielleicht würde ich das jetzt im Brooks auch merken? Also wieder den Brooks an, und alles war wieder gut.

    Der Typ sah mir an, dass ich vollkommen fassungslos war. Habe ihm dann gesagt, dass mir 4 Experten in Folge sagten, dass ich Stütze und Einlage brauchen würde. Er meinte, man können ihnen dabei nicht mal einen Vorwurf machen, von 1000 Leuten die nen Knick-Senk-Fuß haben wie bei mir der Fall, würden 999 tatsächlich Stütze oder Einlage benötigen. Mein Körper gleiche das aber irgendwie wieder aus, deshalb würde man bei mir mit einer Einlage oder Stütze einen geraden Fuß in eine Fehlstellung zwingen.

    Also rein vom Fuß her, hätte er mir auch einen anderen Schuh verkauft. Aber er sagte dann dass entscheidend ja das Verhalten beim Laufen auf dem Laufband sei und nicht ob ich in der Theorie irgendwas brauche. "Und wenn Sie laufen, dann sieht man dass Sie gar nichts brauchen."

    Ok, die Brooks gekauft. Leider war der Schmerz noch nicht weg. Gestern Abend, draußen in Strömen am regnen, hat es ich dann nicht mehr gehalten, ich wollte wissen was jetzt los ist.

    20140811_121026.jpg

    Kann mich nicht erinnern wann ich zuletzt so leicht und entspannt gelaufen bin. Klar habe ich hin und wieder noch was leicht zwicken und stechen gemerkt, aber, es wurde nie schlimm oder unangenehm. Auch nach dem Lauf nicht, und heute kommt es mir vor, als sei ich gestern gar nicht gelaufen. Ich kann es noch gar nicht glauben, und wenn ich drüber nachdenke, dann bin ich immer noch platt.

    Durch die Einlage und die Stütze wurde ich in O-Bein Stellung gepresst, und dann wundert es auch nicht, dass man am Schienbein Schmerzen bekommt. Er erklärte mir so grob, normal beim Laufen: 3 faches Körper Gewicht. Durch die Stütze im Schuh, die ich nicht benötige, doppelte Belastung. Durch die Einlage, die ebenfalls eine Pronationsstütze drin hat, nochmal Verdoppelung der Belastung. Da haben extreme Kräfte gewirkt und deshalb habe ich das teilweise auch schon nach 50 Metern gemerkt.

    Also alle, die mit Einlagen und Stützen rumhantieren und das Problem lange Zeit nicht in den griff bekommen kann ich nur empfehlen, lauft barfuß, oder einfach mal mit nem Neutralschuh.

    Morgen geht es wieder auf die Piste und ich freue mich jetzt schon drauf! (y)

    PS: Wenn das so bleibt, werde ich demnächst mit ner Schachtel Pralinen in den Runners Point gehen. Wirklich ganz großes Tennis, und eine sehr geile, nette und ausführliche Beratung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 August 2014
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  16. Romy120285

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    Spitze. Freut mich für dich und ich hoffe dass es auf lange sicht so bleibt
     
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  17. Kath

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    Meine Güte @André ...ich weiß gar nicht was ich sagen soll! Da fehlen mir echt die Worte. Nach sooo einer Odysee Mensch, das Du noch Mut und Hoffnung hattest! Ich wünsch Dir von ganzen Herzen das sich Dein sehnlichster Wunsch erfüllt!!!!!!!!(y)
     
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    Endlich scheint das Problem gelöst zu sein. Freut mich für dich :)
     
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  19. André

    André Administrator Mitarbeiter

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    Danke Euch. Mut hatte ich nicht mehr wirklich. Ich habe halt irgendwie gemerkt dass irgendwas nicht richtig ist, und wollte halt nicht akzeptieren, dass ich nie laufen können würde. Deshalb habe ich es immer wieder versucht, Lauftechnik, Schuhe - irgendwo muss ein Fehler sein. Meine Frau hat mich zwischendrin zwar schon für bekloppt erklärt, aber dank der Hartnäckigkeit habe ich scheinbar nun für mich die Lösung gefunden.

    Ich hätte mal gerne mein Gesicht gesehen, als der mir am Samstag sagte, dass ich weder Einlage noch Stütze benötige. Ich glaube, ich war komplett weiß und für nen Moment ohnmächtig. Wenn die "Experten" erzählen dass Du eine Stütze brauchst, dann glaubst Du das ja irgendwann. Einer kann sich ja mal irren, aber gleich 4?

    Ich darf halt auch gar nicht drüber nachdenken, dass ich mir vermutlich die komplette Leidenszeit hätte sparen können, aber das Gefühl hatte ich ja schon die ganze Zeit, dass die Zeit hier keine Besserung bringt. Und das hat mich dabei wirklich wahnsinnig gemacht. Man ist da irgendwie schon ziemlich hilflos.

    Geglaubt hatte ich es dann trotzdem nicht. Der Lauf gestern war aber wirklich klasse, nach dem Lauf auch und vor allem heute, könnte gleich schon wieder laufen. Klar, ich merke dass die Reizung noch irgendwie da ist, könnte mir aber vorstellen dass sie bei normaler Belastung jetzt nach und nach verschwindet.
    Zumindest ist durch den Lauf gestern nichts schlimmer geworden, was ja schon ein echter Meilenstein ist. Nach dem vorletzten Lauf musste ich immerhin 7 Tage pausieren.
     
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  20. kvn apstdt

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    Also ich hatte ein klein bisschen Gänsehaut beim Lesen :) ich hab noch nie so lange an einem Krimi gelesen, wie an deinem :) Alles Gute Sportsfreund!