Ultramarathon mit 73?

Dieses Thema im Forum "Laufen Allgemein" wurde erstellt von André, 15 Mai 2014.

  1. Kirsten

    Kirsten run.de Promi

    Beiträge:
    1,206
    Zustimmungen:
    3,554
    Eben nicht. Sigrid hat einen ganz anderen Trainings- und Erfahrungsstand als du. Wenn du nicht auf deinen Körper hörst, wirst du nie so weit kommen.
     
  2. Kirsten

    Kirsten run.de Promi

    Beiträge:
    1,206
    Zustimmungen:
    3,554
    Ohne groß nachdenken zu müssen: Frankfurt, Mannheim, Weinstrasse, Karlsruhe... es gibt bestimmt noch mehr.
     
  3. Göran

    Göran Distanz ist, was der Kopf draus macht.

    Beiträge:
    2,525
    Zustimmungen:
    5,307
    Glaube mir, die Auswahl wird für sie nicht kleiner. Es werden, sollten es keine anderweitigen Läufe geben, für sie mittlerweile eigene Läufe organisiert. Der 5. Sigrid-Eichner-Marathon fand jetzt erst statt. Teilnehmerzahl um die 15. Cutoff-Zeiten interessieren dabei niemanden und ob das laufen oder gehen ist, ist den Läufern Wurst solange jeder läuft wie er kann und will. Und sollten diese Läufe nicht stattfinden organisiert sie selbst, wie vor etlichen Jahren und läuft eben mit, selbst wenn es nur 3 Starter wären. SE war diesbezüglich schon immer kreativ.

    Gesendet von meinem GT-I9295 mit Tapatalk
     
    Catwoman gefällt das.
  4. Kirsten

    Kirsten run.de Promi

    Beiträge:
    1,206
    Zustimmungen:
    3,554
    Ich glaube auch nicht, dass es ihr um ein Wettrennen geht, sondern mehr um die Teilnahme.
     
  5. Göran

    Göran Distanz ist, was der Kopf draus macht.

    Beiträge:
    2,525
    Zustimmungen:
    5,307
    Nun ich finde schon, dass sie sich nach wie vor einem Wettkampf unterzieht. In ihrer Altersklasse ist sie zwar nahezu konkurrenzlos, aber immerhin nimmt sie den Kampf gegen sich selbst immer wieder neu auf. Das man am nächsten Tag schon wieder laufen kann beweisen zudem ganz andere Läufer auch. Bei uns steht der Baltic-Run unmittelbar bevor. 5 Etappen um die 60 - 75 km an fünfeinanderfolgenden Tagen um von Berlin nach Usedom zu gelangen. Hierzu muss man dann eben auch sagen, dass das Laufenüber gewisse Distanzen eben einen anderen Hintergrund hat, als einen unmittelbaren Wettkampf gegen einen anderen Läufer. Hauptkriterium liegt in der Teilnahme, dann im Durchkommen und dann im Erreichen eines individuellen Zieles, sprich einer bestimmten Zeit. Wobei gerade letzteres bei solchen Distanzen von sovielen Faktoren abhängt, dass das nahezu nicht planbar ist, also für uns Amateure. Also mir zumindest war es immer Wurst, welche Platzierung ich erlaufe. Ich musste im Nachgang eines Laufes mit mir zufrieden sein. Und über die Fortbewegung kann man natürlich diskutieren, da habe ich aber auch noch ganz andere kennengelernt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20 Juli 2016
  6. Fuertedelaluz

    Fuertedelaluz Neuer User

    Beiträge:
    17
    Zustimmungen:
    17
    Bei den großen City Marathon Veranstaltungen bin ich für strengere Schlusszeiten zischen 5:00-5:30. Hintergrund ist, dass man bei dieser kurzen Distanz die Fortbewegung laufend durchgeführt wird. Beim Ultra laufen geht es darum teilweise unvorstellbare Distanzen zu bewältigen oder sich über eine sehr lange Zeit von bis zu 24 Stunden und länger fort zu bewegen. Es ist fast wie eine andere Sportart im Vergleich zu den schnelleren kurzen Marathons. Für Läufer die bisher nur die 42,195 km mit der Stoppuhr im Nacken gelaufen sind schwer zu verstehen. Zu Sigrid Eichner: Sie wird in der Ultra Scene verehrt wie eine Heilige. Hier ein paar Auszüge Ihrer Leistungen aus 2016: 30. April/1.Mai 24 Stundenlauf Basel mit 134 km !!! Am 10./11. Juni die 100 km von Biel in 15:58 Stunden. 02. April beim 6 Stundenlauf in Nürnberg 43 km gesammelt. Das mit Baujahr 1940 !!! Ich bin mir sicher, dass es viele Hamburger essende und Handy tippende 20 bis 30 Jährige gibt die ihr dabei nicht hätten folgen können.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29 August 2016
  7. Göran

    Göran Distanz ist, was der Kopf draus macht.

    Beiträge:
    2,525
    Zustimmungen:
    5,307
    Damit würdest Du jedoch vielen Verantsaltungen den Charakter nehmen, nämlich dem einer Volkssportveranstaltung. Es gibt nunmal viele Läuferinnen und Läufer, die diese Zeit benötigen, warum sollte man die ausschliessen? Zudem, ich kenne durchaus viele Ultras, die Marathons gezielt langsam laufen wollen, auch bei solchen Wettkampfveranstaltungen. Ich sehe gar keinen Grund eine solche Cut-Off-Zeit zu verkürzen.
     
  8. Fuertedelaluz

    Fuertedelaluz Neuer User

    Beiträge:
    17
    Zustimmungen:
    17
    Ein City Marathon ist keine Volkssportveranstaltung genau so wenig wie ein Ironman.
    Ich bin ein Ultra und laufe Marathons sehr langsam mit Genuss und Spaß je nach Höhenmetern zwischen 3:45 und 4:30
     
  9. Göran

    Göran Distanz ist, was der Kopf draus macht.

    Beiträge:
    2,525
    Zustimmungen:
    5,307
    Ein Citymarathon ist keine Volkssportverantsaltung? Was denn sonst? Da erzählst Du mir aber was neues. Über wo ich bisher in der City gelaufen bin hatten die klaren volkssportlichen Charakter. Die einzigen Läufe, die für mich keinen Volkssportcharakter haben sind Meisterschaften. Aber da sollen Profis antreten und als solcher bezeichne ich mich nicht. Ich bin ebenfalls Ultraläufer und laufe auch mit Genuss zwischen 4:00 und 4:30. Sehr langsam würde für mich ne Stunde mehr bedeuten und schon wäre ich draussen? Weshalb denn sowas? Zudem bezeichne ich mich klar als Volkssportläufer.

    Edit: Darf ich fragen wie alt Du bist und wie lange Du bereits läufst?
     
    Zuletzt bearbeitet: 29 August 2016
  10. duracell

    duracell Neuer User

    Beiträge:
    23
    Zustimmungen:
    1
    Wow, wenn jemand mit 73 noch so fit ist, Chapeau. Ich hoffe ich bin es auch, spornt auf jeden Fall gehörig an
     
  11. Reha

    Reha run.de Promi

    Beiträge:
    444
    Zustimmungen:
    74
    Marathon für jeden der Laufen kann.



    Die letzten werden mehr gefeiert wie die ersten.

    Warum nicht.
    Sind es doch diese die das meiste Geld für den Veranstalter einbringen.
     
  12. André

    André Administrator Mitarbeiter

    Beiträge:
    1,868
    Zustimmungen:
    4,264
    Dabei sein ist alles. Und Respekt dass die sich überhaupt an den Start trauen. Und es wird ja auch niemand gezwungen zu jubelen. Man kann ja auch vorher heimgehen.

    Ich finde es halt gerade das Schöne am laufsport, dass jeder ihn machen kann, und jeder auch Erfolge feiern kann und es keine Verlierer gibt. Als Läufer vergleicht man sich ja in der regtel nicht mit anderen, sondern mit seinem früheren Ich.

    Und da ist es eben auch mit 60 noch möglich, plötzlich nochmal richtig Gas zu geben und Leistungen zu schaffen die man als 30 jähriger nicht schaffte.
     
    Göran gefällt das.
  13. Reha

    Reha run.de Promi

    Beiträge:
    444
    Zustimmungen:
    74
    Oder erst gar nicht mitmachen.

    Ist erstaunlich das der letzte mehr Aufmerksamkeit bekommt als der Sieger.
    Das sportliche tritt in den Hintergrund und der eigentliche Sinn dieser Veranstaltungen wird immer mehr verwässert.
     
  14. Reha

    Reha run.de Promi

    Beiträge:
    444
    Zustimmungen:
    74
    Ich vergleiche meine Laufleistungen mit anderen gleichen Alters. Der Vergleich mit Läufen aus vergangener Zeit entfällt schon weil es keine gibt.

    Es gibt Rechner die Laufdaten zurückrechnen. Die haben nach meiner Meinung keinen Sinn. Denn diese wären auch wenn man Talent besitzt utopisch und Weltfremd.

    Nachtrag:
    Habe mal bei Daniels nachgeschaut. Bei einer Marathonendzeit von 6Std. ist ein Tempolauf von 7:57/km (3:11/400m) vorgesehen. Der Tempolauf ist schnelles Gehen in meinen Augen. Da sind die anderen Tempovorgaben noch langsamer. Ist das Laufen.???
     
    Zuletzt bearbeitet: 20 April 2017
  15. Reha

    Reha run.de Promi

    Beiträge:
    444
    Zustimmungen:
    74
    Am 17 Juni findet wieder ein Lauf mit S.Eichner statt. Eine Kombination zwischen Eintrag ins Buch der Rekorde und einer politischen Botschaft. [​IMG]

    Obligatorische Pause findet an einer Gaststätte statt. Bei einem leckeren Eis wird Power für den restlichen Laufweg getankt.

    S. Eichner dient dabei als Pacemaker.
    [​IMG]
     
  16. Göran

    Göran Distanz ist, was der Kopf draus macht.

    Beiträge:
    2,525
    Zustimmungen:
    5,307
    Ich weiss überhaupt nicht, was es darüber zu lachen gibt. Scheinbar hast Du von diesen Veranstaltungsintentionen und den Motivationen von Sigrid Eichner auch keine Ahnung. Das wäre an sich nicht schlimm, wenn man es nicht gleichzeitig in dieser abwertenden Art bewertet. Manchmal ist es schlauer, wenn man sich damit schon nicht beschäftigen will, einfach mal die Klappe zu halten, vor allem dann, wenn man eben keine Ahnung hat.
     
    Hibbelinos gefällt das.
  17. Göran

    Göran Distanz ist, was der Kopf draus macht.

    Beiträge:
    2,525
    Zustimmungen:
    5,307
    Auch hier wird mehr und mehr klar, dass Du den eigentlichen Sinn solcher Veranstaltungen, den Sinn des Laufens und den Kampf gegen sich selbst eben nicht verstehst/verstehen kannst/verstehen willst.
     
    Hibbelinos gefällt das.
  18. Reha

    Reha run.de Promi

    Beiträge:
    444
    Zustimmungen:
    74
    Wenn jemand schnelles Gehen als Joggen oder gar Laufen bezeichnet und das bei einem Marathon praktiziert ist das ehrenwert und sogar nachahmenswert.

    Aber Bitteschön nicht bei einem Stadtmarathon.

    Der sollte aber nicht noch weiter verwässert werden in dem man eine Frau z.B de Ridder eine größere Aufmerksamkeit widmet nur um noch mehr Menschen dazu zu animieren einen Marathon zu laufen.

    Der Marathon bekommt dadurch eine andere Wertigkeit und ist nicht mehr der der er einmal war.

    Der Marathon wird hier n u r auf das wesentliche Reduziert.
    Nur das Ankommen eben.

    Ein Marathon ist viel mehr.
    Eine Strecke die schon herausfordern ist möglichst schnell zu überwinden.

    Bei Frau Eichner ist es die Ideotie möglichst viele oder die meisten Marathon in ihrem Leben zu laufen.

    Ohne Sinn und Verstand eben. Da kann ich nur Lachen.

    Läufer haben wie auch im übrigen Leben manchmal andere Ansichten.

    Wir leben halt in einer Demokratie.
     
  19. Göran

    Göran Distanz ist, was der Kopf draus macht.

    Beiträge:
    2,525
    Zustimmungen:
    5,307
    ... und weil wir darin leben wirst Du mit der Kritik leben müssen. Wer bestimmt denn bitte, dass eine über 70jährige bei einem Stadtmarathon nicht zu laufen hat? Du? Oder doch beispielsweise die Gesundheit, die Fähigkeit und der individuelle Wille. Für Frau Eichner ist das Ankommen übrigens noch heute kein erstrebenswertes Ziel. Sie kommt grundsätzlich an, egal, bei welcher Distanz (was ich Dir übrigens abspreche). Und das ist in ihrem Alter bemerkenswert. Andere vergammeln da zu Hause und sterben langsam vor sich hin. Und, wie ich schon beschrieben habe, Du hast über die Motive von Faru Eichner null Ahnung. Sie hat seit geraumer Zeit bereits die meisten Marathons hinter sich gebracht und läuft dennoch weiter. Das kannst Du Idiotie nennen und darüber lachen kannst Du ebenfalls. Ein besseres Zeugnis der eigenen Ahnungslosigkeit kannst Du kaum von Dir geben.

    Das zudem für viele das "ankommen" ein erstrebenswertes Ziel ist, musst Du nicht verstehen, zeugt aber ebenfalls von Hochmut und Arroganz jenen gegenüber, die dies eben als erstrebenswertes Ziel haben. Schnelligkeit ist eben nicht alles beim Laufen, ganz im Gegenteil. Denn diese Distanz zu bewältigen ist nunmal eine Leistung, egal in welchem Tempo. Die Einstellung zu einem solchen Lauf zu finden und zu haben, sich Kräfte einzuteilen, den inneren Schweinehund zu überwinden, und über seine Grenzen hinauszugehen, selbst wenn es schmerzhaft ist sind alles Merkmale die Dir scheinbar völlig abhanden gekommen sind, so sie denn mal da waren. Unfassbar dämlich daher Deine Aussagen. Mit diesen Aussagen wirst Du in einer Demokratie ebenfalls leben müssen. Und dazu genug von mir. Es lohnt nicht mit Dir darüber zu diskutieren, ich wollte nur solchen Unsinn nicht unkommentiert stehen lassen.
     
    Hibbelinos gefällt das.
  20. Reha

    Reha run.de Promi

    Beiträge:
    444
    Zustimmungen:
    74
    Niemand bestimmt hier. Mit Kritik anders Denkenden kann ich leben. Bin ja kein Erdogan.