Vegane Ernährung & Laufen

Dieses Thema im Forum "Gesundheit, Verletzungen & Ernährung" wurde erstellt von André, 25 März 2014.

  1. sunshine79w

    sunshine79w run.de Promi

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    Kann Dir zwar keine genauen Marken nennen, gibt es aber, zB aus Erbseneiweiß - genauer hab ich mich damit nicht beschäftigt, bin aber darauf gestoßen als ich aufgrund meiner Laktoseunverträglichkeit nach Eiweißpräperaten gesucht habe. Vermute auch das es noch was mit Soja gibt und anderen Sachen, aber da bin ich mir eher unsicher.
     
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  2. neustart77

    neustart77 Neuer User

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    Ok, danke. Werde das mal googeln mit dem Erbseneiweiß. Klingt zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn es hilft :)
     
  3. sunshine79w

    sunshine79w run.de Promi

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    Ob es hilft weiss ich nicht. Habs selbst noch nicht ausprobiert und das Eiweiss was ich nehme nehme ich recht selten
     
  4. Justdoit

    Justdoit run.de Promi

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    Gibt auch noch z. B. Reisprotein
     
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  5. Sanny97

    Sanny97 run.de Promi

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    Gibt Soja-, Reis-, Erbsen-, Kartoffel- und bestimmt noch andere Proteine :D
    SunWarrior ist ne gute Marke, sind aber auch die teuersten. Vega Sport ist auch noch gut, aber auch relativ teuer.
    Ich habe (mehr oder weniger aus Spaß) ein Proteinpulver aus Erbsen- und Kartoffelproteinisolat mit Haselnussgeschmack von Alpha Aktiv Nahrung Dr. Briegel. Ist relativ günstig im Vergleich zu den anderen, tut seinen Job und hat im Geschmack ne Ähnlichkeit mit Zott Monte ^^
     
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  6. neustart77

    neustart77 Neuer User

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    Klingt spannend, danke.
     
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  7. andrea1377

    andrea1377 run.de Promi

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    Braucht man sowas als Freizeitsportler wirklich? Ich bin seit 22Jahren Vegetarierin und lebe seit ca. 2Jahren nahezu vegan. Hab noch nie irgendein Pülverchen oder sowas gebraucht und mir geht's prima. Blutwerte sind top und deshalb denke ich, das Geld für Nahrungsergänzung kann man sich sparen. Lieber selber lecker kochen aus frischen Zutaten.
    Mahlzeit!
    Gruß
    Andrea
     
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  8. Drino

    Drino run.de Promi

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    .... Auch wenn es nicht ganz das Thema ist: Vegan ist nicht gut.

    Für eine optimale Nährstoffversorgung des Menschen müssen eben auch Tiere Teil der Ernährung sein.
     
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  9. Martyprivat

    Martyprivat Guest

    Sagt wer?
    Du "rufst" auch nur irgendwelchen Dinge in den Raum ohne qualifizierte Erklärung.

    Erinnert mich an: früher war alles besser

    Man sehr wohl ohne tierische Produkte gesund leben.
    Da muss man nur einiges mehr aufpassen was man isst um einige Dinge die man einfacher durch tierische Produkte aufnehmen kann, zu ergänzen.

    Sorry, aber wer so denkt wie Du ist einfach nicht richtig informiert.


    Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient
     
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  10. Sanny97

    Sanny97 run.de Promi

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    Ich lebe seit nem Jahr vegan, meine Blutwerte sind perfekt, ich hab mich noch NIE besser gefühlt als jetzt.
    Auch nen B12-Mangel hab ich nicht, vor dem ja so sehr gewarnt wird. Habe aber auch zur Sicherheit vor nem halben Jahr angefangen zu supplementieren.
    B12 ist übrigens auch das einzige Vitamin, das man mit einer veganen Ernährung nicht auf natürlichem Wege bekommt, außer man isst Unmengen an Sauerkraut. Ansonsten ists aber immer noch in (nicht Bio) Sojaprodukten zugesetzt.
    B12-Mangel ist übrigens auch kein veganes Problem, Fleisch enthält größtenteils auch nur B12, weil die Tiere das gespritzt bekommen. Das Problem mit B12 ist, dass es viele Menschen aufgrund von gestörter Darmflora nicht aufnehmen können, also definitiv nichts was ausschließlich Veganer betrifft.
    Vegan ist nicht gut - das ist genau das, was ich immer wieder zu hören bekommen, wenn ich irgendwo erwähnen muss, dass ich mich vegan ernähre. (z.B. bei gemeinsamen Urlauben etc.)
    Abgesehen davon, dass ein Großteil der Veganer ethisch motiviert so lebt, gibt es mehr als genug Studien, die belegen, dass vegane Ernährung sehr viele Vorteile hat.
    Ich bin nicht der Mensch, der allen auf die Nase bindet, wie toll diese Lebensweise ist, aber ich hasse es, wenn Leute sagen "vegan ist ungesund, vegan ist nicht gut, vegan ist Verzicht, vegan ist dies, vegan ist das, vegan ist alles, aber nicht gesund", weil das einfach nicht der Wahrheit entspricht. Ich gehe ja auch nicht zu "Fleischessern" und sage ihnen dauernd, dass (v.a.) rotes Fleisch ungesund ist oder fange an über Cholesterin herzuziehen. Im Gegenzug bekomm ich aber immer wieder gesagt, ich würde ja überhaupt kein Protein bekommen und mir würden ja so viele Nährstoffe fehlen. Das entspricht nicht der Wahrheit und mit 10 Minuten Recherche, wüsste man das auch. Versteh ich sowieso nicht, man sagt allen Kindern, sie sollen ihr Gemüse und Obst essen, doch sobald man vegan ist, haben alle Angst man würde nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden.
    Wer sich vegan ausgewogen ernährt, wird keine Mängel haben. Schwer ist das ganze nicht, vielleicht bisschen einlesen die ersten paar Monate, aber ansonsten dauert es nicht länger veganes Essen zuzubereiten, als "normales" Essen.
    Wenn man nur Fleischersatz und vegane Fertigprodukte isst, ist das natürlich genauso wenig gesund, wie wenn man sich tierische Fertigprodukte reinzieht, das sollte keine Frage sein. Was ernährungstechnisch gesehen am sinnvollsten ist, ist sowieso umstritten und jeder behauptet etwas anderes. Das wird auch die nächsten Jahre noch so bleiben. Fest steht aber: Obst & Gemüse (und mMn auch Getreide - LowCarbler werden mir da zwar widersprechen, aber was solls), gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu und sind essentiell dafür, dass man gesund leben kann.
    Ob man auf Fleisch verzichtet oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Es gibt Studien die belegen Fleisch ist ungesund, es gibt andere die sagen bestimmte Fleischsorten sind in Maßen gesund. Das selbe mit allen tierischen Produkten. Was man glauben will, ist eine persönliche Entscheidung, aber man sollte anderen ihre Entscheidungen lassen.

    Sorry, rant over :D
     
  11. sunshine79w

    sunshine79w run.de Promi

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    Sany kann Dich gut verstehen, ab und zu gibt es Themen bei denen man nicht mehr an sich halten kann weil es in jeder Hinsicht soviele verschiedene Meinungen und jede Menge Halbwissen so dass natürlich da viel Extremismus herauskommt. Ernährung ist so ein Thema.

    Wir haben uns in letzter Zeit auch sehr stark damit beschäftigt und sind mittlerweile dazu übergegangen fast ausschließlich Bioprodukte, wenig Fleisch und Wurst zu Essen und bisher fühlen wir uns wohl damit.

    Interessant ist zum Thema Veganismus die China Studie und der passende Film dazu , hat mich sehr fasziniert und nachdenklich gestimmt.

    Außerdem beschäftige ich mich im Moment mit Basischer Ernährung die Hilfe bei Allergien und Unverträglichkeiten bringen soll.
     
  12. Martyprivat

    Martyprivat Guest

    Ich hab das mal probiert.
    Einfach mal so... Ohne besonderen Anlass oder Hintergrund, reine Neugier.
    Also ich mag vegetarische und vegane Küche. Ist schon alles lecker und wirklich abwechslungsreich. Und was mir am besten gefällt, viele neue Kochideen in der Zusammenstellung verschiedener Lebensmittel.

    Allerdings bekomme ich das nicht auf Dauer hin. Hat auch was damit zu tun, das ich beruflich viel unterwegs bin. Und da wird es noch schwieriger sich so zu ernähren.

    Klar, kann man alles hinbekommen, jedoch bin ich auch ein "Raubtier". (Und faul?)

    Und ich bin von kleinauf mit (Schlacht)Tieren aufgewachsen, und hab dazu sicherlich allgemein eine andere Einstellung als jemand der sowas nicht kennt. Bauernhof mit Schweine- und Rinderzucht.
    Dazu noch Hühner, Enten und Gänse usw.

    Wobei ja nicht jeder Vegetarier und Veganer sagt: die armen Tiere. ;)

    Und ich bin mir sicher das, egal wie man sich ernährt, es wichtig ist eine ausgewogene Ernährung zu haben. Mit allem was der Organismus benötigt. Wie man das macht, Stumpf und einfach oder Stumpf und aufwendiger, ist ja egal.
    Ach so, ich glaube das wir viel mehr Vegetarier und Veganer hätten wenn es "draußen" in der Welt einfacher wäre sich so zu versorgen. Und wenn wir es so "gelernt" hätten.
    Meine Generation hat noch von Oma gehört: die gute Butter...
    Und sowas wie:
    Fett ist gut und wichtig...
    Der gute Schmalz mit Grieben....
    Meine Oma ist aber auch ein Kriegs- und Nachkriegskind.

    Wenn die gekocht hat, war es immer deftig und fertig. Aber auch lecker :p

    Viele Veggies die ich kenne haben es mal ausprobiert und ähnlich wie @Sanny97 für sich was positives entdeckt und bekomme es einfach gut hin.

    Und ehrlich, solange man gegenseitig nicht versucht einander zu bekehren ist doch alles gut.
    Schließlich muss ja jeder selbst wissen wie und was sein Körper und auch seine Seele verköstigt.

    In diesem Sinne... Guten Hunger :)


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  13. Sanny97

    Sanny97 run.de Promi

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    @sunshine79w
    Ja, da hast du Recht. Beim Thema Ernährung gibts in jederlei Hinsicht Extreme.
    Mit dem Film zur China Study meinst du Forks over knives (Gabel statt Skalpell auf deutsch glaube ich :D)?
    Der ist nämlich echt gut und regt zum Nachdenken an.

    @Martyprivat
    ich sehe das ähnlich wie du, jeder soll so machen, wie er es denn gerne möchte.
    Natürlich ist man als ethischer Veganer irgendwie dazu hingezogen, die Leute zu bekehren, sei es aus Tierschutz- oder Umweltschutzgründen, aber ich will ja auch nicht von Leuten bekehrt werden, die eine andere Ansicht haben als ich. Also lass ich es auch.
    Ich finds übrigens klasse, dass du das ganze Mal ausprobiert hast und zu dem Entschluss gekommen bist, dass nicht alles langweilig schmeckt :DD
    Dass vegan leben nicht für jeden umsetzbar ist und viele es auch einfach nicht wollen ist vollkommen logisch und auch ok.
    Ich glaube wie du auch, dass es mehr Leute gäbe, die vegetarisch und vegan essen würde, wenns außerhalb von zu Hause einfacher wäre. Wobei man sagen muss, dass sich die Möglichkeiten in letzter Zeit echt erweitert haben.
    Und dass ältere Generationen, da andere Ansichten haben ist auch vollkommen klar. Die meisten Erkenntnisse zum Thema vegane Ernährung sind ja auch noch relativ neu.
     
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  14. sunshine79w

    sunshine79w run.de Promi

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    Genau den Film meine ich Sanny97.

    Der und einige andere gute Reportagen zeigen das es nichtmal ganz neu ist sich so zu ernähren und es sogar sehr gesund sein soll.

    Ich selbst gehe zumindest seitdem deutlich bewusster an das Fleisch essen heran. Und nehme es wieder eher als etwas besonderes wahr als wie alltäglich. Denn wenn man diese ganzen Reportagen durch hat und auch noch bisschen was vom kochen versteht hat man kein großen Bedarf mehr an Billigfleisch aus dem der Massenzucht. Dann lieber seltener und dafür zumindest relativ verträglich und ohne Riesenmengen an Medikamenten etc.

    Und was wir alles essen würden wenn es nicht anders ginge oder wenn wir lange Zeit Mangel gehabt hätten, dass hoffe ich nicht erleben zu müssen. Aber ich gehe davon aus dann hätte ich auch kein Problem mit dem Tiere töten etc denn wenn es ums nackte Überleben geht tut man sicherlich Dinge die man zuvor nicht für möglich gehalten hätte.

    Und natürlich ist auch wie Du und Martin schon schreiben die Praktikabilität ein ganz großes Thema.

    Eins ist sicher wir haben vorher schon recht bunt gekocht aber jetzt erweitert sich der Horizont noch mehr.

    Im übrigen sehr interessant daran ist das mein Mann damit anfing während ich am lernen war und wir darüber dazu gekommen sind
     
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  15. frank1968

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    Bin gerade auf den Thread gestolpert, also ich kann mit Vegan nichts anfangen. Ich finde es auch sehr bedenklich, das man bei einer Veganen Umstellung auf Nahrungsergänzungsmittel zugreifen muß.
     
  16. sunshine79w

    sunshine79w run.de Promi

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    Konnte da früher gar nichts mit anfangen und bin heute immer noch Teilzeit- Fleischesser aber kann dieser Ernährungsform immer mehr abgewinnen.

    Ich bin mir mittlerweile bis auf bei Vitamin B12 ziemlich sicher das man keinerlei Ergänzung braucht wenn man es richtig macht, denn in vielen Fällen isst ein Veganer oder Vegetarier deutlich bewusster und sinnvoller von den Nährstoffen als so mancher Fleischesser.

    Aber natürlich gibt es auch bei den Vegetariern und den Veganern Menschen die sehr einseitig und damit Nährstoffarm essen und dann natürlich supplementieren müssen.

    Egal bei welcher Ernährungsform ich frag mich eh immer wieder wieviel von den Nährstofftammtamm ist wirklich richtig und wieviel ist aus wirtschaftlichen Gründen entstanden. Dies gilt eh für jede Ernährungsform.
     
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  17. André

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  18. Sanny97

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    Gut, B12 Mangel kann man aber gut vorbeugen. (Und es ist auch immer noch kein veganes Problem...) Und sorry, aber andere Mängel kann man mit der richtigen Ernährung wunderbar verhindern. Dafür braucht es weder Fleisch noch Milch noch Eier.
    Und wenn man nicht aus ethischen Gründen vegan wird und bleiben will, bleibt mans auch höchstwahrscheinlich nicht.
    Und Soja ist halt umstritten, sollte man sich dann eben auch nicht zu viel reinhauen und wie gesagt, ausgewogen ernähren ist key, Polenta mit Gemüse und "ein bisschen" Sesamöl sind ja fast ausschließlich Kohlenhydrate. Dass der Körper dann nach Eiweiß und Fetten schreit ist irgendwie logisch. Wozu gibts Hülsenfrüchte, Bohnen, Seitan, Nüsse, Avocado, Durian, Chia-Samen, Hanfsamen, etwas mehr Öl (wenn man drauf steht) etc.? Wenn man Soja nicht verträgt, kann man immer noch darauf umsteigen. Ein vollwertiges Essen besteht aus allen 3 Makronährstoffen und beinhaltet Gemüse und/oder Obst.
    Und ob die Tiere jetzt glücklich waren und dann geschlachtet wurden oder nicht...Fakt ist, sie werden für den menschlichen Bedarf umgebracht. In viel zu großen Mengen. Das ist der Punkt, den Veganer machen wollen. Ganz abgesehen davon, dass man von der Nahrung, die man in die Massentierhaltung steckt, den Welthunger lösen könnte.
    Die Ernährung früher bestand nicht aus jeden Tag Fleisch. Heutzutage ist das aber so und das ist dann auch nicht mehr gesund. Ab und zu Fleisch kann durchaus gesund sein, streite ich auch von veganer Seite her nicht ab, aber der Konsum des Durchschnittsbürgers liegt weit über ab und zu.
    Gesundheitlich gesehen glaube ich, dass man vegan gesund leben kann, aber auch als "Normalesser".
    Und nur weil vereinzelte Personen von vegan wieder auf vegetarisch oder auf Fleisch umsteigen, kann man daraus auch keine Schlüsse ziehen. Es gibt so viele Gegenbeispiele und es gibt auch so viele Menschen die Mängel haben und es nicht mal wirklich bemerken.
    Die Studien, die besagen, dass tierische Produkte für viele Krebsarten verantwortlich sind, beruhen auf mehr als einer Person.

    Bluttests sind ab und zu doch mal ganz wichtig (auch für Nicht-Veganer!) und ich gehe davon aus, dass man diese Mängel die sie hatte, dadurch auch hätte verhindern können, wenn man sich gezielt darauf konzentriert hätte, die Nährstoffe, die gefehlt haben, auf natürliche Weise zu ergänzen. Der Artikel kommt für mich nicht so rüber, als habe sie sich ausreichend mit ihrer Ernährung beschäftigt. "Also habe ich mir Mühe gegeben, noch besser zu kochen, noch besser auszuwählen." -> Was hat sie denn verändert?!
    Ihre Regelblutung nicht bekommen? Höchstwahrscheinlich auf zu wenig Fette oder generell zu wenig Kalorien zurückzuführen.
    Und Nährstoffmängel, die nach einem mal Leber essen schon besser sein sollen? Sorry, unglaubwürdig..
     
    Zuletzt bearbeitet: 20 Juli 2015
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  19. Kirsten

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    Die Sichtweise ist wirklich interessant. Ich kann allerdings generell nicht verstehen, wie man etwas so verurteilen kann, was jahrelang ein Teil des Lebens war. Das finde ich immer seltsam (nciht nur auf die Ernährung bezogen), weil es für mich immer ein wenig den Anschein hat, als ob das "alte" Leben nichts wert gewesen wäre und das finde ich schade.
     
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  20. André

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    Sehe ich auch so. Ich sage mir immer was unsere Vorfahren früher gegessen haben, kann ja so schlecht nicht gewesen sein.
    Was schlecht ist, ist der viele Zucker, die vielen Fertiggerichte und Tütchen wo absoluter Schrott drin ist, oder chemisch angereichgerte Lebensmittel, wo man gar nicht weiß was da überhaupt noch drin ist.
    Aber ansonsten finde ich kann man sich ausgewogen ernähren, als Vegetarier, Veganer, oder auch als Fleichfresser. Und da sollte jeder wissen was er will. Ich lasse mir da nichts vorschreiben, würde selbst aber auch nie auf die Idee kommen anderen was vorzuschreiben. Beim Fleich gibt´s dann aber schon Unterschiede. Discounterfleich ist sicher nicht der Knaller. Wir haben hier einen Hofladen mit eigener Schlachtung, da weiß ich wo das Zeug her kommt und bin auch bereit gerne mehr zu zaheln, für wesentlich bessere Qualität.