Wieso lauft Ihr bzw. habt Ihr mit dem Laufen angefangen?

Dieses Thema im Forum "Laufen Allgemein" wurde erstellt von André, 26 August 2013.

  1. Göran

    Göran Distanz ist, was der Kopf draus macht.

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    Hiho, prima, was läufst Du denn so? Welche Strecken? Welche Entfernungen? Welche Pace, oder ohne Uhr? Lass mal mehr von Dir hören/lesen. (y)
     
  2. Maxi King

    Maxi King Neuer User

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    Laufe alles zwischen 10-25 km :) Betreibe immer noch Mannschaftssport und habe deswegen bisher auch noch nicht an Wettkämpfen teil genommen - könnte ich mir aber für die Zukunft gut vorstellen, da einen vom Laufen ja relativ wenig abhält.
    Ich laufe ohne Uhr. Sehe das Laufen eher als Ausgleich zum Alltag an und genieße die Zeit jedes mal. Habe die Befürchtung, dass mich solche Uhren eher stressen :D
    Bei mir in der Gegend gibt es ziemlich schöne Laufstrecken, sodass ich zum Glück nie durch die Stadt laufen muss.
     
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  3. Tinchen

    Tinchen User

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    Für mich ist Laufen vor allem abschalten vom Alltag, Ausgleich und Spaß. Außerdem liebe ich das Gefühl danach, es geschafft zu haben, ausgepowert zu sein - und zwar körperlich :)
     
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  4. DosenHuhn

    DosenHuhn run.de Promi

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    Ich bezwinge oft meinen Schweinehund, weil ich genau weiss das es mir nach dem laufen besser geht. Ich hatte schon viele Hobbys. Eigentlich gebe ich alle nach einiger Zeit wieder auf, weil sie mich nur noch langweilen. Das Laufen aber behalte ich bei, weil es einfach gut tut.
     
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  5. Kirsten

    Kirsten run.de Promi

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    Das hast du schön gesagt(y)
     
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  6. Evalyne

    Evalyne Neuer User

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    Ich habe angefangen als er mir schlecht ging, ich habe Schlimmes erlebt damals und war dabei in eine Depression zu rutschen. Mein Arzt, ein echt kluger Mann, gab mir den Tipp es mal mit Laufen zu versuchen, ( na ja, er ist Triathlet) die andere Option wäre eine Überweisung zum Therapeuten gewesen, das wollte ich nicht, also hab ichs probiert.
    Es lief prima und ich habe schnell gemerkt, dass es mir so gut tut wie nichts sonst.
    Heute ist es so, dass ich das Laufen brauche, klingt blöd, ist aber so, wenn ich draußen bin und laufe, merke ich, dass ich lebe.
     
  7. tessaa

    tessaa User

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    Ich hatte Übergewicht und wollte dementsprechend abnehmen. War an der Grenze zur Adipositas und für mich war es klar, dass ich daran was ändern musste!
     
  8. Catwoman

    Catwoman run.de Promi

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    Tja warum laufe ich gute Frage

    Habe angefangen als die Rennrad Saison zu Ende ging und ich keine Lust auf Fitnesscenter hatte. Wollte auch nicht nur mit dem RR auf der Rolle trainieren. Also mal mit laufen probiert. Da ich nicht gerade die geduldigste Person unter der Sonne bin und ich die Umfänge immer sehr drastisch gesteigert hatte blieben Verletzungen natürlich nicht aus.
    Wollte jeden Tag laufen so wie ich das mit dem Training vom Rennrad kannte.

    Allerdings habe ich ein etwas zwiespältiges Verhältnis zum laufen.
    Meine große Liebe ist der Radsport laufen tu ich meistens bei schlechteren Wetter wenn ich dann nicht mit dem Rennrad fahren will.

    Lauftraining läuft im wahrsten Sinnes des Wortes so nebenbei.

    Manchmal habe ich Spaß daran und manchmal finde ich es eine Quälerei.
     
  9. Justdoit

    Justdoit run.de Promi

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    Wenn ich es ganz ehrlich betrachte, eigentlich nur wegen meiner Berufung (Soldat). Und als Infanterist sollte man schon läuferisch Fit sein :D
     
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  10. Catwoman

    Catwoman run.de Promi

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    Also auch nicht aus Leidenschaft.
     
  11. mobi-wolle

    mobi-wolle run.de Promi

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    Ich fing an, als es Klick machte mit 21k Übergewichts. Habe durch das Laufen alles runter, aber immer wenn ich für einen Marathon trainiere dann suchen mich leichte Verletzungen heim. Nun brachte mich Kumpel zum RR, ehrlich.... Es macht irre Spaß, nur vom laufen komme ich nicht ab, aber beides super. So hat man immer voll Bock auf etwas.


    LG
    Wolle


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  12. Jenne

    Jenne Aktiver User

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    Tja, angefangen hatte ich ursprünglich mal vor 4 Jahren, weil nach 10 Jahren ohne Sport, die Waage immer näher der 100 Kilo-Marke rückte.
    Dann habe ich irgendwann gemerkt, das es mir liegt. Außerdem ging es mir im Kopf und körperlich besser. Ich fühle mich einfach wohl danach.
    Die Arbeit fiel mir auch leichter. Trotz rheumatischer Erkrankung und schwerer körperlicher Arbeit im Pflegeheim, sind mir z.Zt. Gelenk- und Rückenschmerzen fremd.

    Einige Orte und Gegenden hätte ich wohl ohne Laufsport niemals gesehen oder nach langer Zeit wiedergesehen. Irgendwann will man dann mehr und Grenzen austesten. Ein gewisser Suchtfaktor ist natürlich inzwischen auch dabei.
     
  13. slowrun

    slowrun User

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    Ich habe begonnen aus Gesundheitsgründen. Seit vielen Jahren schon habe ich Hashimoto (ein Autoimmunkrankheit, bei der das eigene Immunsystem die Schilddrüse zerstört). Hashimoto hat vielfältige Symptome, darunter auch z.B. Antriebslosigkeit, allgemeine Schwäche etc. Damit schlug ich mich schon mehrere Jahre damit rum. Ich bewegte mich kaum noch, meine Sofa war mein bester Freund. Letztes Jahr, in diesem Megasommer, spitzte sich das extrem zu. Ich war nur noch erschöpft, schlief selbst tagsüber. Jegliche Arbeit war anstrengend. So blieb der Haushalt liegen usw.

    Mit meinem Hund konnte ich nur noch morgens laufen gehen ( 1 Stunde/ ca. 5 Km), allerdings war das eine sehr große Anstrengung schon. Meine Bekannten (3 Damen zwischen 56 und 60 Jahre alt) machten mir einiges vor... wenn wir bergauf liefen, schnaufte ich wie eine Dampflokomotive, während sich meine Bekannten locker unterhalten konnten.

    Auch im Herbst ging es mir nicht besser - der heiße Sommer war also nicht schuld. Wie immer schob ich alles auf meine Erkrankung, doch die Ärzte meinten immer nur, dass meine Schilddrüse gut eingestellt sei...

    Dann kam irgendwann die Erleuchtung: Mein Bruder bekam die Diagnose Diabetes 2. Bei einem Arztgespräch erwähnte ich das eher beiläufig. Meine Ärztin wurde hellhörig und nachdem ich ihr erzählte, dass das bei uns mehr oder weniger in der Familie liegt, ordnete sie bei mir einen Glukose-Toleranz-Test an. Das war 2 Tage vor Weihnachten 2015. Der Test wurde dann anfang Jan. 16 gemacht. Dieser ergab dann, dass ich eine Insulinresistenz habe (eine Vorstufe zu Diabetes 2). Meine ganzen Symptome ließen sich endlich erklären.

    Sofort setzte ich mich ans Internet und recherchierte. Ich fand die LOGI-Methode, eine bestimmte Ernährungsform für Insulinresistenz-Kranke. Ich begann also meine Ernährung umzustellen. Heißhungerattacken auf Süßes (Kohlenhydrate), Muskelschmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung sind seitdem Geschichte.

    Nach ein paar Wochen fing ich an mit meinem Hund auch nachmittags zu gehen (mein Sohn übernahm das sonst). Anfangs zwar anstrengend, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt. Dann fing ich an einfach schneller zu gehen, mit meinem Hund wieder zu toben etc.

    Und nun vor ein paar Wochen wollte ich noch mehr und fing an zu laufen. Momentan sind es 5min laufen und 2 min gehen, trotzdem sind das schon für mich Welten Unterschiede im Vergleich zum letzten Sommer. Nie mehr möchte ich so eine Zeit durchmachen, mir ging es wirklich sehr schlecht. Inzwischen habe ich fast 20 Kilo abgenommen, wiege wieder soviel, wie ich als Teenie gewogen habe, trage Größe 38 und fühlte mich fitter denn je. Ich habe das alles nicht wegen des Abnehmens gemacht, ich wollte einfach wieder fitt sein, mich normal bewegen können, normal arbeiten. Mit meinen Kindern und meinem Mann wandern ohne, dass ich hinterkeuche und nicht mehr kann.

    Das war meine Geschichte, und ich hoffe sie ist noch nicht zu Ende. Mein Ziel ist mal ganz klein, die 30 Minute, die ich laufe, am Stück zu laufen - ohne Gehpause!!

    LG, slowrun
     
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  14. André

    André Administrator Mitarbeiter

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    Wow. Das ist wie eine Erlösung wenn man endlich weiß wo die Probleme herkommen. Finde es super und mach so weiter, da wird in Zukunft noch einiges gehen. Klasse!

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  15. GOOOOGLE

    GOOOOGLE Neuer User

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    ich habe damit angefangen, um meine Grenzen zu testen. ich tue mich aber immer noch schwer damit. Laufen fällt mir schwer
     
  16. Catwoman

    Catwoman run.de Promi

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    Nicht nur dir. Rennrad fahren ist für mich auch irgendwie einfacher.
     
  17. Marten

    Marten Neuer User

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    Ich habe auch ürsprünglich mit dem Laufen angefangen um einen täglich Ausgleich zu haben. Allerdings nach mittlerweile 2 Jahren ist es eher eine art "lebenseinstellung" geworden. Laufen befreit mich und gibt mir ein so unfassbar gutes Gefühl :)
     
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  18. Catwoman

    Catwoman run.de Promi

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    Laufen befreit mich nicht echt. Habe mir jetzt angewöhnt um nur noch nach Gefühl zu laufen.Sprich ich schaue auf meine Armbanduhr wenn ich loslaufe und gucke wieder drauf wenn ich vor der Haustür steh.
    Runkeeper app habe ich gelöscht weiss nicht wieviel Kilometer ich laufe und meine Pace weiss ich auch nicht nur wie lange ich unterwegs war das weiss ich.

    Davor hatte ich nur Stress wegen meiner Pace darum habe ich die Reißleine gezogen. Im Frühjahr geht es sowieso nur noch aufs Rennrad dann laufe ich kaum noch.
     
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  19. Andesell

    Andesell Neuer User

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    Habt ihr auch ein Problem mit der Motivation, diese aufrecht zu erhalten?
    Ich kann für paar Monate regelmäßig Joggen gehen, aber wenn dann beispielsweise der Winter kommt, ist mir die Lust auf laufen vergangen und ich mache wieder paar Monate Pause.
     
  20. Catwoman

    Catwoman run.de Promi

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    Ich finde laufen bei Regenwetter total unangenehm da bleibe ich lieber drinnen und nutze meinen Rollentrainer fürs Rennrad.
    Kälte macht mir nichts aus bin selbst bei Sturm gelaufen. War eine interessante Erfahrung auf der Brücke