Get back in Shape – Komm wieder in Form!

von run.de am 5. Januar 2017

Früher warst du sportlich oder bist auch schon gelaufen? Doch dann kamen Job, Familie, Hausbau dazwischen und mit der schwindenden Sportlichkeit kamen die Pfunde und jeder neue Versuch, endlich mal wieder an die alten glorreichen sportlichen Zeiten anzuknüpfen ist zum Scheitern verurteilt, weil es sich einfach nicht mehr so gut anfühlt wie früher…

Nun, zum Beginn des neuen Jahres wäre es doch eine gute Möglichkeit, mal wieder neu anzugreifen. Was hilft, den ersten Frust über die verlorene Fitness zu vergessen, ist ein gewisses Verständnis darüber, wie man seinen Fitness-Zustand verliert und wie lange es dauern kann, den alten Zustand zurück zu erobern.

Bild: Arya Ziai – CC BY 2.0

Grundsätzlich weiß man: Wer drei Monate gar nicht laufen geht, büßt den größten Teil seiner Fitness ein. Wenn man zusätzlich weiß, dass man schon nach einer trainingsfreien Woche zu ersten Einbußen kommt, die innerhalb von zwei Wochen kompensiert werden können, dann kann man sich einen groben Überblick darüber verschaffen, wann man wieder so fit wie früher ist:

Bei den ersten Trainingswochen oder sogar -monaten geht es darum, dass Gewicht von früher zu erlangen. Danach kann man dann die nächsten Monate investieren, um den alten Zustand zurückzuerobern. Damit das aber nicht von Anfang an zu einem gigantischen Frusterlebnis wird, macht es Sinn, sich über das eine oder andere im Klaren zu sein:

Du wirst nicht jünger

Wer fünf Jahre lang nicht trainiert, verliert nicht nur seine Fitness, sondern altert auch um fünf Jahre in einem ganz natürlichen Prozess. Und wer 40 ist, kommt nicht so leicht zurück wie jemand, der 30 ist – die gute Nachricht: Auch mit 40, 50 oder noch später kann ein Comeback gelingen.

Ziele helfen

Warum willst du wieder trainieren? Um fit zu werden ist ein anderes Ziel, als so fit wie früher zu werden. Vielleicht ist es auch der Halbmarathon im nächsten Jahr, auf den du hinarbeiten möchtest. Ziele helfen, zu definieren, was du heute tun musst.

Lass die Vergangenheit hinter dir

Du konntest mal zehn Kilometer in 40 und 20 Kilometer in 90 Minuten laufen? Das war damals ja ganz gut. Aber: Das interessiert fünf Jahre und zehn Kilo später niemanden. Wichtiger ist es, einfach mal wieder die zehn Kilometer mit einem guten Gefühl zu absolvieren – die Zeit ist sekundär.

Lerne von früher

Warum hast du plötzlich mit dem Laufen aufgehört? Lass als Antwort “zu wenig Zeit” nicht gelten – denn Zeit zum Laufen findet sich immer. Warst du verletzt, weil du zu viel trainiert hast? Hat das Training keinen Spaß mehr gemacht? Erinnere dich daran, versuche, vergangene Fehler zu erkennen und vermeide sie nun einfach.

Lass es langsam angehen, wenn du schnell werden möchtest

Vielleicht erinnerst du dich daran, wie es war, als du mit dem Laufen begonnen hast: Zuerst kommt die Ausdauer, dann kommen die längeren Distanzen, dann folgen die Tempoläufe. Genauso sollte es auch wieder laufen, wenn du wieder mit dem Laufen beginnst.

Muskeln folgen langsam

Als erstes kommt dein Herzkreislaufsystem wieder in Schwung. Die Muskeln entwickeln sich erst langsam wieder. Gut, wenn du das weist: Du brauchst Geduld, bis du wieder voll im Saft stehst.

Sei selbstbewusst

Erfreue dich daran, was du schaffst. Hadere nicht damit, dass dir die Distanzen oder die Zeiten von früher nicht mehr gelingen. Sei dir eher bewusst, dass gut Ding nunmal Weile braucht. Und mit jedem einzelnen Lauf findest du ein kleines Stückchen mehr zurück zu alter Stärke.

#keepgoing – Es lohnt sich!


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