Intervall Training & Fortschritte – Sandra´s Trainingstagebuch

von run.de am 14. Januar 2013

Hallo liebe Lauffreunde,

eine -aus Läufersicht- sehr interessante Woche liegt hinter mir und ich freue mich Euch vom Töchter Glow In the Dark Run, Intervall Training mit Annika und dem „langen Lauf“ zu berichten.

Annika und ich nach dem Intervall Training

Am Mittwoch haben wir vom Club der Töchter, der Laufgemeinschaft, der ich beiwohne, einen GLOW IN THE DARK Run organisiert. 26 Mädels im selben Outfit, 6 lockere Kilometer mit pinken Knick-Lichtern durch den Englischen Garten. Sehr coole Aktion; gemeinsam Laufen und Lachen; eine wundervolle Kombi die wahrlich Spaß macht 🙂

Club der Töchter

Da ich vergangene Woche leider immer erst sehr spät aus der Arbeit kam, habe ich mich Donnerstag- und Freitagabend nur stur meinem Stabilisationsprogramm und dem Balance Board gewidmet. Das Balance Board war übrigens eine der besten Anschaffungen, die ich seit meinem Marathonwahn getätigt habe. Abends mit einem Gläschen Wein vor dem Fernseher 10 Minuten balancieren; mit dem Ziel den Wein nicht zu verschütten 😉 , und schon sind Hüft- Innenschenkel und Kniemuskulartur ohne großen Aufwand trainiert. 🙂

(Für Vollgröße aufs Bild klicken)

Samstagmorgen …ok Samstagvormittag… stand dann das langersehnte Intervalltraining mit Annika, meiner Fitnessmentorin, wieder auf dem Plan. Leider hatte meine sehr geschätzte und sonst immer zuverlässige Polar Pulsuhr am Anfang schlechten GPS Empfang. (Also nein; die anfänglich ebene Linie im Screenshot heißt nicht, dass ich kurzzeitig pulslos war, sondern das die Geschwindigkeit auf Grund von fehlendem GPS Signal nicht ermittelt werden konnte.)

Resümee des Intervalltrainings: 11,7 km in 1:05h; Annika immer eine Nasenlänge voraus, 2 Berge, die meine Oberschenkelmuskulatur brennen ließen und mich daran erinnert haben; dass ich dringlich Bergauflaufen üben muss, sowie unendliche Hitzewallungen trotz -1 C Außentemperatur. Schön war’s; nächsten Samstag geht`s weiter. Ich freue mich drauf 🙂

Isar Laufstrecke Verschneit

Sonntag: Der am Vortag gefallene Schnee wurde geräumt; was blieb war allerdings eine millimeterdünne Schneematschschicht, die dann bei -3C zur Rutschbahn gefror. So bin ich langsam, aber unermüdlich, 20 km wie auf rohen Eiern einsame Runden durch den Münchner Südpark getänzelt. Mit der Folge: Muskelkater! Der gewiss elegant ausschauende Laufstil 😉 stand wohl im vollen Kontrast zu meiner sonstigen Muskelbelastung während des Laufens und hat mir das Aufstehen heute Morgen wirklich schwer gemacht. 🙂

Tracking mit meiner Polar Pulsuhr (Für Vollgröße aufs Bild klicken)

Kurze Zusammenfassung des gestrigen „langen Laufs“: 20,1km in unbefriedigenden 2h 15min, die trotzdem riesen Spaß gemacht haben…Da ich mein Tempo der Musik im Ohr auf Grund der beschriebenen Wetterbedingungen nicht anpassen konnte, habe ich spontan zum Hörbuch gewechselt und hatte einen schönen Nachmittag mit „Der Junge der Träume schenkte“ im Ohr (die hin und wieder vergossene Träne ist sofort zu Eis gefroren und somit unbemerkt geblieben 😉 ), wundervollem winterwonderland Ambiente im Südpark und Rutschpartie-Action. Es fehlte an Nichts; bis auf die Geschwindigkeit und ein paar Sonnenstrahlen vielleicht 😉

Ziel für nächste Woche: Samstag Intervall mit Annika, Sonntag 25-30 km Lauf. Unter der Woche Töchterläufe, an den Abenden Stabilisationsprogramm.

Jerusalem; ich komme!

Ich wünsche Euch einen schönen Wochenstart.

Liebe Grüße

Sandra

PS: Ich bin großer Fan von abwechslungsreichen Running Playlists. Falls der Ein oder Andere Leser Spotify Nutzer ist: Ich habe meine Playlist „Running“ öffentlich gemacht und würde mich über ein paar Shares und regen Laufsongaustausch freuen.

Alle Beiträge zu meiner Marathon-Vorbereitung findet Ihr unter folgendem Link: Sandra´s Trainingstagebuch


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