Keine Ausreden mehr – Jetzt gehe ich laufen!

von run.de am 28. Februar 2014

Und? Hast du deine guten Vorsätze für das neue Jahr auch schon über Bord geworfen? Hast du mehr Ausreden, nicht zu laufen, als Laufkilometer. Gewinnt dein innerer Schweinehund und du verschiebst deine Laufpläne auf den Frühling oder auf das nächste Jahr? Nichts da! Ausreden sollten ab sofort nicht mehr gelten.

Wie du den gängigen Ausreden ein Schnippchen schlagen kannst, erfährst du hier:

Ausrede 1: Ich bin so schnell außer Atem

Wenn du nicht in der Lage bist, in ganzen Sätzen zu reden, dann läufst du zu schnell. Lass es langsamer gehen. Teile deine Laufeinheit in zehnminütige Intervalle ein und wechsle das Tempo: Eine Minute laufen, eine Minute gehen, eine Minute laufen und so weiter. In den zweiten zehn Minuten läufst du zwei Minuten und gehst eine Minute. In den letzten zehn Minuten deines Trainings, kannst du selbst entscheiden, wie du die Minuten aufteilst. Prüfe, dass du immer das Gefühl hast, in ganzen Sätzen reden zu können. Es wird nicht mehr lange dauern und du wirst 30 Minuten am Stück laufen können, ohne außer Atem zu geraten.

Ausrede 2: Meine Beine werden zu schnell müde

Merke dir: Kein Tempo ist zu langsam, aber dein Tempo ist zu schnell. Für Laufanfänger sollte es das Ziel sein, am Anfang 30 Minuten am Stück im gleichen Tempo laufen zu können. Schaffst du das noch nicht, weil deine Beine zuvor schlapp machen, dann laufe langsamer. Tempo und längere Distanzen kannst du immer noch später trainieren

Ausrede 3: Ich habe keine Zeit

So ein Quatsch: Stehe morgens eine halbe Stunde früher auf, schon hast du die Zeit für deine Laufeinheit gewonnen. Laufe in der Mittagspause, laufe zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause. Ist das Fernsehprogramm wirklich so gut, dass du lieber auf der Couch liegst, anstatt dich zu bewegen? Schaue TV auf dem Tablet und laufe dabei auf dem Laufband. Deine Kinder können dich auf dem Fahrrad begleiten, während du läufst: So verbringt ihr wertvolle gemeinsame Zeit und du schaffst trotzdem deine Trainingseinheit. Es gibt viele Gründe, nicht laufen zu gehen. Keine Zeit dürfte in den allerwenigsten Fällen dazu gehören!

Ausrede 4: Ich bin frustriert

Herzlichen Glückwunsch: Nur wer Ziele hat, kann auch einen gewissen Frust verspüren. Und wer Ziele hat, kommt auch beim Laufen weiter. Aber vielleicht passen deine Ziele (noch) nicht zu deinem Leistungsvermögen. Konzentriere dich auf ein Ziel. Wer in der Lage ist, fünf Kilometer in einer halben Stunde zu laufen, sollte sich zum Beispiel nicht das Ziel “Zehn Kilometer in einer Stunde” vornehmen. Das führt schnell zu Frust. Besser ist es, sich als erstes vorzunehmen, acht Kilometer zu laufen. Wenn man das solide schafft, kann man die zehn Kilometer-Marke nehmen – auch wenn das 70 Minuten oder länger dauert. Hat man die Marke geknackt, geht es auf zum nächsten Ziel: Zehn Kilometer in einer Stunde. Und so werden aus einem großen Ziel drei kleine Ziele und den Frust kann man sich sparen.

No Excuses!!!

Es gibt einen genialen Spot von Nike zum Thema Ausreden:

In diesem Sinne:

Wenn es wichtig für Dich ist, wirst Du einen Weg finden!

Ist es nicht wichtig, wirst Du eine Ausrede finden!


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