Keine Zeit zum Laufen – Wie du trotzdem fit bleibst!

von run.de am 1. März 2017

Wie schnell schwänzt man die eine oder andere Sporteinheit, weil man einfach keine Zeit hat: Die Familie geht vor, im Job warten Überstunden und am Wochenende muss man dringend in Haus und Garten anpacken – dann gerät der Sport schnell zur Nebensache. Und hat man sich einmal daran gewöhnt, den Sport ausfallen zu lassen, dann macht man das immer wieder. Die Abwärtsspirale nimmt ihren Lauf. 

Wie wäre es stattdessen, wenn man die sportliche Einheit in keinem Fall ausfallen lässt?

Denn für den einen oder anderen sportlichen Block gibt es immer Zeit. Selbst in wenigen Minuten lässt sich was für seinen Körper tun – mal schauen, welche Möglichkeiten es da gibt.

Keine Zeit zum Laufen, oder doch nur eine Ausrede?

Bild: shutupandrun.net

Es gibt kostenlose Apps mit einem sogenannten Sieben-Minuten-Training: Ohne Hilfsmittel kannst du damit die Hauptmuskeln im Körper trainieren. Das ist allemal besser als auf der Couch zu sitzen. Wer es eine Spur härter mag, kann das ganze auch in vier Minuten abwickeln (Stichwort: Tabata), geht dabei aber tatsächlich an seine Grenzen. So oder so: Mit einer gestärkten Muskulatur, z.B. im Rumpfbereich profitiert man auch bei der nächsten Laufeinheit. 

Stabilitätsübungen gehen ohnehin immer und fast nebenbei. Selbst im Büro oder morgens unter der Dusche kann man die eine oder andere Übung einstreuen, um seinen Körper damit zu fordern und langfristig zu trainieren.

Auch passiv kann man für sich und sein Lauftraining innerhalb weniger Minuten Gutes tun: Einen Wettkampf suchen und sich anmelden, einen neuen Trainingsplan erstellen oder ein paar Seiten in einem inspirierenden Laufbuch lesen: All das kann dazu führen, das eigene Training zu fokussieren und zu verbessern.

Sobald du rund 20 Minuten Zeit hast, lohnt es sich durchaus, die Laufschuhe zu schnüren und laufen zu gehen.

So ist es zum Beispiel möglich, sich fünf Minuten lang warm zu laufen, dann rund zehn Minuten lang im Wechsel für 30 Sekunden an die Belastungsgrenze zu gehen, 60 Sekunden bei langsamen Dauerlauf zu verschnaufen und dann wieder ins Vollgas-Tempo zu wechseln. Danach läufst du noch fünf Minuten langsam aus. Du kannst die 20 Minuten aber auch für ein Lauf ABC nutzen, unter anderem mit Seitwärts-, Rückwärts und Kniehebeläufen.

Wenn du die Möglichkeit hast, im Büro zu duschen, dann kannst du auch mal die Mittagspause nutzen, um 20 Minuten oder länger laufen zu gehen. Vielleicht findest du noch den einen oder anderen Kollegen, der dich begleitet.

Wohnst du nah an deinem Arbeitsort ist es auch gut möglich, abends nach Feierabend nach Hause zu laufen oder aber den Morgen mit einem Lauf ins Büro zu starten – das bedeutet im Vorfeld einige organisatorische Überlegungen, ist dann aber gut in den Tagesrhythmus einzubauen.

Und wenn wir ehrlich zu uns selbst sind: Eine halbe Stunde geht doch immer.

Zur Not steht man morgens ein wenig früher auf, verzichtet am Wochenende auf sein Mittagsschläfchen oder macht es sich am Abend später als gewohnt auf der Couch gemütlich. So, dass das Argument “Keine Zeit” beim Lauftraining kaum noch gelten dürfte. 

#keeponrunning


Hinterlasse einen Kommentar

Vorheriger Beitrag:

Nächster Beitrag: