Kleine Tipps für den Lauf am Morgen

von run.de am 11. April 2013

Da nun die Temperaturen wieder ein wenig wärmer werden und es morgens auch nicht mehr allzu lange dunkel ist, wird es attraktiver, seine Laufschuhe schon in den Morgenstunden zu schnüren.

Bild: lululemon athletica | CC BY 2.0

Der innere Schweinehund mag einen ja vielleicht lieber im Bett liegen lassen. Hat man jedoch die Morgenluft in den Lungen, während die Sonne langsam aufgeht, tankt man Kraft für den ganzen Tag.

Laufen am Morgen kann sich einfach nur gut anfühlen und die Vorteile sind nicht zu unterschätzen:

  • man hat seine Sporteinheit schon hinter sich, wenn es zur Arbeit geht
  • man fühlt sich frisch und voller Tatendrang
  • man hat schon morgens etwas geschafft
  • man hat am Abend Zeit für den Partner, ein Buch oder für Freunde

Damit der Sport am Morgen auch wirklich ein Genuss wird, gibt es einige Kleinigkeiten zu beachten, die ja nach Typfrage mehr oder weniger ins Gewicht fallen:

1. Trinken & Essen

Da der Körper nachts Flüssigkeit verliert, sollte man vor dem Morgenlauf zwei große Gläser Wasser trinken. Damit ist man auf der sicheren Seite, den Körper zum Laufbeginn mit ausreichend Flüssigkeit versorgt zu haben. Die Energiespeicher sind morgens auch eher leer. Wer nun nur einen langsamen Dauerlauf plant, kann es dabei auch belassen. Dann verbrennt der Körper eher Fett, was wiederum zum Abnehmen beitragen kann. Wer allerdings früh morgens auf einen Wettkampf hin trainiert, der sollte zuvor die Energiespeicher auffüllen, zum Beispiel durch Energieriegel, die dem Körper schnell geben können, was er braucht.

2. Richtig aufwachen

Zudem fühlen sich die Gelenke morgens zunächst noch eine Zeitlang recht steif an. Daher kann es ratsam sein, mit dem Laufen erst zu beginnen, wenn man schon mindestens eine halbe Stunde auf den Beinen ist und die Gelenke auf Betriebstemperatur sind.

3. Schweinehund bekämpfen

Bleibt noch der innere Schweinehund. Der ist morgens häufig noch aggressiver als am Abend. Hier hilft mir persönlich eins: Ich sage meiner Frau am Abend vorher, dass ich morgens laufen gehe. Sie akzeptiert den früheren Wecker nur, wenn ich das auch tatsächlich realisiere. Und die “Angst” vor meiner Frau ist dann fast immer größer als der Wunsch des inneren Schweinehundes, noch weiter im Bett liegen zu bleiben. 😉

Was sind eure Tricks, um euren inneren Schweinehund gerade am frühen morgen zu überlisten?


{ 2 Kommentare… lies sie unten oder füge einen hinzu }

Sandra April 11, 2013 um 18:17

Ich denke an die frische, klare Luft und an den besonderen Start in den Tag! Dann habe ich meist gleich gute Laune und springe beschwingt aus dem Bett…

Aber gerade letztern Trick wende ich auch an… den Mann aktivieren… der wird wird nämlich auch immer mit wach und hält es mir dann vor, wenn ich tatsächlich liegen bleibe 😉

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Jörg April 14, 2013 um 09:15

Den letzten Trick finde ich super.

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