Laufen auf der Finnenbahn

von run.de am 9. April 2013

Auf einer Finnenbahn zu joggen, ist eine ganz feine Sache: Der Untergrund ist angenehmen und  die Bahn ist als Runde angelegt, so dass man optimal seine Zeit einteilen kann. Im vergangenen Jahr bin ich zuletzt auf der Finnenbahn in Dortmund laufen gewesen. Die ist ziemlich zentral gelegen, mitten im Grünen, aber nicht weit weg vom Stadion, so dass man im Sommer auch schon mal die Profis von Borussia Dortmund dort schwitzen sieht.

Bild: Dirk Ingo Franke | CC BY-SA 2.0 DE

Das Schöne an dieser Finnenbahn, die damit stellvertretend ist für viele andere Finnenbahnen: Sie ist als Schleife mitten im Grünen angelegt und Bäume, Büsche und Sträucher befinden sich auch im Innern der Bahn. So hat man das Gefühl, im Wald und in freier Natur zu laufen, auch wenn man alle fünf Minuten wieder an der gleichen Stelle auskommt. Ich habe die Bahn seinerzeit für Tempoläufe genutzt: Eine Runde wurde schnell angegangen, eine Runde langsam, eine Runde mit Steigerungen und dann wieder eine schnelle Runde. Das liegt mir bei einem Rundkurs eher als auf freier Strecke und die Finnenbahn ist dabei deutlich schöner zu laufen als ein Sportplatz.

Aber das Beste an einer Finnenbahn ist natürlich der Untergrund. Man läuft auf einem Bodenbelag, der sich am ehesten als “fester Rindenmulch” bezeichnen lässt. Damit ist der Boden weicher als ein normaler Waldboden, gleichzeitig ist er aber deutlich fester als ein Sandboden, auf dem man ja auch gerne mal einsackt. Damit ist die Finnenbahn in meinen Augen ein optimaler Untergrund zum Laufen – hier kann man auch auf jegliche Dämpfung bei den Schuhen verzichten: Die Dämpfung übernimmt der Boden, ohne dass hier eine so große Gefahr für Umknicken besteht, wie das im Snad mitunter vorkommt.

Nur wenn es stark geregnet hat, sollte man auf der Finnenbahn vielleicht seine Trail-Schuhe schnüren. Es können sich hier und da schon einmal ein paar matschige Pfützen auf dem Untergrund bilden.

Ich kenne nur die Finnenbahn in Dortmund. Wo gibt es noch solche Bahnen, die es durchaus häufiger geben sollte?


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