Laufen: Die Lizenz zum Abnehmen

von run.de am 6. Februar 2014

Abzunehmen und mehr Sport zu treiben, steht auf den Listen guter Vorsätze für das neue Jahr stets ganz oben. Nun ist das neue Jahr schon ein paar Wochen alt, die ersten guten Vorsätze wurden schon wieder über Bord geworfen oder auf 2015 vertagt. Dabei kann es mitunter ganz leicht sein.

Abnehmen – Hauptgrund für Laufanfänger

Wer Laufen als Sport für sich entdeckt, hat die Lizenz zum Abnehmen eigentlich gleich mit in der Tasche – vorausgesetzt, man beachtet einige Kleinigkeiten bei seinem Lauftraining. Und so vermag es dann auch nicht verwundern, dass hierzulande rund jeder Dritte Mann und nahezu jede zweite Frau nur deshalb mit dem Lauftraining beginnt, weil die Pfunde purzeln sollen. So jedenfalls besagt es eine Studie eines namhaften Herstellers von Laufschuhen und Laufsportbekleidung.

Bild: bryceknows via flickr | CC BY 2.0

Wer mit dem Laufen als Einsteiger beginnt und das Training konsequent durchzieht, kann recht schnell die ersten positiven Resultate auf der Waage verbuchen. Wer schon ein wenig trainierter ist und weiter abnehmen möchte, der kommt nicht darum herum, dem Körper mehr abzuverlangen als dieser durch das regelmäßige Training nicht ohnehin schon kennt. Das heißt zum Beispiel: Wer regelmäßig seine zehn Kilometer in einer Stunde abspult und abnehmen möchte, wird auch mal Sprintelemente in sein Training einbauen müssen.

Intensität variieren

Wie wäre es also mal mit sieben Kilometern in 40 oder 38 Minuten? Und dann wird dieses Tempo Schritt für Schritt auf die Distanz von zehn Kilometern gesteigert. Um durch das Laufen abnehmen zu können, geht es also darum, dem Körper immer ein wenig mehr abzuverlangen als dieser gewöhnt ist. So wird man ganz nebenbei nicht nur leichter sondern auch zu einem schnelleren Läufer.

Intervalle fordern den Körper

Doch natürlich gilt auch in diesem Fall, dass man sich und seinem Körper nicht zu viel zumuten sollte. Wer also Sprinteinheiten in das Training integriert oder auch mal eine längere Strecke am Limit unterwegs ist, sollte sich in jedem Fall ausreichend Zeit für die Regeneration nehmen. Training mit Sprintintervallen sollte nie an zwei aufeinander folgenden Tagen absolviert werden. Zudem sind vier bis maximal sechs Sprintintervalle pro Trainingseinheit genug. Ansonsten besteht die Gefahr, dass man seinem Körper zu viel zumutet, sich und seine Muskulatur überlastet und eine Verletzungspause einlegen muss. Damit ist dann aber niemandem geholfen, abnehmen fällt mit einer Verletzung jedenfalls deutlich schwerer als wenn man fit ist.

Höherer Grundumsatz durch mehr Muskelmasse

Sprinttraining hat auch den schönen Nebeneffekt, dass man Muskulatur aufbaut. Und Muskeln verbrennen mehr Energie als Fett. Und so haben trainierte Sportler einen höheren Energieverbrauch, was natürlich beim Abnehmen und beim späteren Gewicht halten durchaus hilfreich ist.

Wer übrigens regelmäßig laufen geht ohne steigernde Trainingsimpulse einzubauen, macht so viel auch nicht verkehrt. Laufen ist und bleibt nun einmal eine hervorragende Sportart, um Kalorien zu verbrennen. Das ist auch dann der Fall, wenn man im gemütlichen Tempo eine längere Distanz absolviert.

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Und es gilt noch immer der Grundsatz: Man nimmt ab, wenn man mehr Kalorien verbraucht als man zu sich nimmt.

Also: Rein in die Laufschuhe und ran an den Speck! 😉


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