Laufen im Winter: Basis legen für den Frühling

von run.de am 27. November 2013

Noch können sich Natur und Wetter nicht so recht entscheiden. Ein wenig ist es noch Herbst, in der Nacht und in den höheren Lagen wintert es mitunter aber schon. Nun gibt es so viele gute Gründe, nicht laufen zu gehen – vor allem dann, wenn man seine Runden in den Abendstunden nach Feierabend dreht.

Doch wie immer gibt es gute Gründe, auch weiterhin die Laufschuhe zu schnüren und einfach loszulaufen. Wer im Winter sein Training durchzieht, wird im Frühling gut gerüstet in die neue Laufsaison starten. Und regelmäßiges Training im Winter hat den schönen Nebeneffekt, dass der Winterspeck nicht allzu üppig gedeihen kann.

Foto: Dawn – Pink Chick via Flickr | CC BY 2.0

Damit das Lauftraining im Winter auch Spaß bereitet und nicht zur einsamen Kälteschlacht in der Dunkelheit verkommt, sollte man nur ein paar Dinge beachten:

1. Nicht zu dick einpacken

OK, die ersten Meter können kalt werden. Aber man sollte sich nicht allzu dick anziehen, wenn man im Winter laufen geht. Wenn man bedenkt, dass rund drei Viertel der Energie aus der Muskelbewegung in Wärme umgewandelt wird, so weiß man auch, dass man nicht allzu lange frieren wird, wenn man draußen läuft. Allerdings sollte man dick genug angezogen sein, dass einem Wind nichts anhaben kann und man insgesamt ein angenehmes Temperaturgefühl hat.

Nach rund zehn Minuten laufen ist der Körper auf Betriebstemperatur. Wer dann nicht friert und nicht übermäßig schwitzt, der ist genau richtig angezogen. Handschuhe und Mütze und bei Minustemperaturen evtl. ein Tuch vor dem Mund sollten aber schon sein.

2. Grundkondition entwickeln

Der Winter ist gut, um die Grundkondition weiter zu entwickeln. Das heißt: Winter ist die Zeit für die langsamen und auch mal längeren Läufe. Tempoläufe sollten eher unternommen werden, wenn es wieder wärmer ist – oder man geht dafür auch mal aufs Laufband.

3. Sichtbar und aufmerksam sein

Leuchtwesten, Blinkies an den Armen und eventuell auch eine Stirnlampe sollten sein, um im Dunkeln zu sehen und gesehen zu werden. Wer zudem in den dämmerigen Stunden unterwegs ist, sollte auf Musik über Kopfhörer verzichten. So ist man mit allen Sinnen beim Laufen und kann auch Autos besser hören.

Ansonsten gilt auch im Winter, was in anderen Jahreszeiten gilt: Man sollte auf seinen Körper hören, direkt nach dem Lauf in trockene Kleidung wechseln und das Trinken nicht vergessen. Eigentlich bleibt also alles beim Alten.

Interessante Links zum Thema aus der run.de Community: 

Fazit:

Bleiben als Ausrede, nicht laufen zu gehen, nur die ersten zwei Kilometer: Die können ein wenig kälter werden. Und die Dunkelheit – dagegen gibt es Ausrüstung – eigentlich gibt es also auch im Winter keinen Grund, nicht laufen zu gehen… 😉

Keep on Running!


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