Laufen mit Stirnlampe

von run.de am 19. Dezember 2013

Im Herbst und im Winter ist es für viele Läufer problematisch, dass sie ihre Runden morgens vor der Arbeit oder am Abend nach Feierabend nur im Dunkeln absolvieren können. Das macht nicht nur weniger Spaß als ein Lauf bei Sonnenschein, das ist auch deutlich gefährlicher: Stolperfallen werden nicht so schnell erkannt, andere Verkehrsteilnehmer sehen Läufer zudem nicht so leicht wie bei Tageslicht.

Bild: Joe Loong | CC BY-SA 2.0

Zum einen hilft es dem Läufer, wenn er sich helle und reflektierende Kleidung anzieht. Zudem ist es ratsam, auf Musik per Kopfhöhrer zu verzichten, um dem Verkehr mit allen Sinnen folgen zu können. Im Laufe der letzten Jahre haben sich zudem Stirnlampen als Begleiter für Läufer entwickelt.

Sie können dazu beitragen, dass man als Sportler besser sieht und dass man zudem auch noch besser von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen wird. Vor allem die noch relative Technologie der LEDs hat dazu beigetragen, dass Lauflampen heute weit verbreitet sind. Eine LED vereint eine hohe Leuchtkraft mit einem niedrigen Verbrauch von Strom.

Stirnlampe – Fluch oder Segen?

Wer darüber nachdenkt, sich eine Stirnlampe zu kaufen, sollte sich eventuell im Vorfeld eine Lampe ausborgen, um zu prüfen, ob das Laufen mit Lampe überhaupt etwas ist. Manche Läufer beklagen, dass das Licht auf der Stirn durch die Lampe auf- und abhüpft, was eher irritierend als hilfreich ist. Andere beklagen, wenn sie im Herbst am Morgen laufen, dass das Licht quasi den eigenen Atem anstrahlt und man so dauerhaft in eine Wolke hinein läuft. Auch das ist eher irritierend als dass es hilfreich ist.

Worauf beim Kauf achten?

Wer sich dann dazu entscheidet, eine Stirnlampe zu kaufen, sollte auf ein paar Kriterien achten. So muss eine Stirnlampe einfach gut passen. Sie soll fest sitzen ohne dabei zu drücken. Wenn die Lampe dann noch schön leicht ist, kann auch das nicht schaden. Gute Stirnlampen wiegen höchstens 150 Gramm. Gut ist es zudem, wenn die Lampe über einen Stellwinkel verfügt, der flexibel angepasst werden kann.

Die Lampe sollte robust sein, Regenschauer aushalten können und zudem mit einer Hand intuitiv bedient werden können. Manche Lampen haben für die Nachsicht sogar noch extra rote Leuchten, was auch von Vorteil sein kann. Wer auch in der Dunkelheit Tempoläufe absolvieren möchte, sollte zudem ein Modell auswählen, das weit und hell leuchtet, um so gut nach Vorne schauen zu können.

Stirnlampen gibt es in der Preisklasse von 15 bis über 100 Euro. Man sollte bei der Anschaffung nicht unbedingt sparen. Ab 40 bis 50 Euro gibt es bereits ordentliche Modelle, die die oben genannten Kriterien erfüllen und obendrein hell und weit strahlen. Lampen in dieser Preiskategorie sind in aller Regel auch recht haltbar, so dass sich die Anschaffung durchaus lohnt.

Interessant ist auch dass passende Thema in der run.de Community „Stirnlampe gesucht“.

Läufst Du auch mit Stirnlampe oder legst Du Deine Läufe bewusst in die helle Zeit, oder ziehst Du im Winter gar das Laufband im Studio vor?


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