Läufer, Ihr braucht Ziele!

von run.de am 28. Mai 2015

Das Ziel ist der Weg

Es ist eine großartige Idee, sich als Läufer Ziele zu stecken. Das kann helfen, motiviert zu bleiben und zielgerichtet zu trainieren. Wichtig ist, dass ein Ziel realistisch gesteckt wird und zu den eigenen Fähigkeiten und Potenzialen passt. Steckt man die Ziele zu hoch, dann sind Frustration, Verletzung und Überforderung nicht mehr weit entfernt.

Bild: Quelle

Die Kunst besteht als auch darin, Ziele zu finden, die zu einem passen. Einige mögliche Zieldefinitionen führen wir hier mal als Inspiration auf:

Ziel: Verdopplung der langen Distanzen

Lange Läufe steigern die Ausdauer, verbrennen Fett und kurze Läufe fallen einem plötzlich leichter. Es kann also gut sein, wenn man die Distanzen bei langen Läufen deutlich steigern kann. Hierzu reicht es, wenn man seine aktuell längste Strecke im langsameren Tempo um zehn Prozent steigert. Danach trainiert man zwei Wochen wie gewohnt. Nach zwei Wochen steigert man die letzte längste Distanz um weitere zehn Prozent. Wieder bei langsamen Tempo. So steigert man sich Schritt für Schritt. Ein schönes Ziel.

Ziel: Laufe ein erstes Rennen

Wer sich auf ein Rennen vorbereitet, bringt plötzlich jeden Lauf in den Kontext des Wettkampfs. Im ersten Step geht es darum, die Renndistanz bequem zu laufen. Dann geht es darum, die Zeit für diese Distanz zu steigern. Der Erfolg im Rennen wird einem später helfen, sich neue Ziele zu stecken.

Ziel: Die alte Lieblingshose soll wieder passen

Kalorienzählen und Kilos wiegen ist langweilig. Das Ziel, wieder in die alte Lieblingshose zu passen, ist ein schönes und positives Ziel. Laufen ist eine ideale Sportart, mit der man abnehmen kann. Wird das Training so gestaltet, dass man abnimmt, dann passt auch die alte Hose bald wieder. Hervorragend.

Ziel: Laufe einen Monat lang kontinuierlich

Menschen sind Gewohnheitstiere. Wer es schafft, einen Monat lang ohne Ausnahme kontinuierlich und regelmäßig zu laufen, hat Vieles erreicht: Laufen wird von der Anstrengung zur Gewohnheit. Und man bleibt dran und kann sich neue Ziele stecken. Aus Studien zum “Inneren Schweinehund” weiß man mittlerweile, dass bei diesem Ziel wichtig ist, nicht eine einzige Ausnahme zuzulassen. Es heißt also: Einen Monat lang eisern sein.

Ziele erreichen und sich auch mal selbst belohnen

Ziele können also völlig unterschiedlicher Natur sein, wenn man sie dann erreicht hat, bekommt man die notwendige Motivation das nächste Ziel voller Elan anzugehen. Ziele sind ebenso oft ein wichtiger Motivator den Weg zum Ziel (das eigentliche Ziel) auf Dauer durchzuhalten.

Also setzt Euch Ziele und belohnt Euch, wenn ihr diese erreicht habt. Das kann ein schönes Essen beim Italiener sein, ein neuer Laufschuh, eine GPS-Uhr, oder einfach mal ein Wochenende lang faulenzen sein.

In diesem Sinne #keeponrunning


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