Läufer leben nicht länger, aber besser …

von run.de am 22. Mai 2015

Es gibt ja nichts, wozu es keine Studie gibt. Im vergangenen Jahr wurde in einem kardiologischen Fachmagazin eine Studie veröffentlicht, in der verglichen wurde, wie hoch die Sterblichkeit bei regelmäßigen Läufern ist und wie hoch sie bei jenen ist, die niemals Sport treiben.

Das Ergebnis: Bei beiden Gruppen gibt es keinen Unterschied bezüglich der Sterblichkeit.

Nun könnte man direkt sagen, dass man die Laufschuhe direkt an den Nagel hängen kann, wenn der Sport das Leben nicht verlängert. Aber man kann vermuten, dass das zu kurz gegriffen ist. Denn es geht ja nicht primär darum, das Leben zu verlängern.

Es geht ja darum, das Leben selber mit dem zu füllen, was einem gut tut. Es geht darum das gute Gefühl während des Wettkampfs, während des Trainings und auch in den Phasen der Regeneration zu spüren.

Wer allein etwas Gutes für sein Herz tun möchte, wird sicherlich nicht durch die Wälder rennen, am Hang die Waden aufs Äußerste strapazieren, morgens schon vor der Arbeit mit Stirnlampe durch den Stadtwald jagen. Das macht man doch nur, wenn einen die Leidenschaft wirklich packt.

Viele Läufer trainieren auch nicht; sie gehen einfach laufen. Und Laufen wird dann nicht zur reinen Kilometerbewältigung sondern zur Lebenshaltung. Und mit der fühlt sich das Leben einfach gut an – wahrscheinlich deutlich besser als ein (Freizeit-) Leben auf der Couch. Egal, ob das Herz dann am Ende ein wenig länger schlägt oder nicht…

In diesem Sinne #keeponrunning


Hinterlasse einen Kommentar

Vorheriger Beitrag:

Nächster Beitrag: