Lauftagebuch: Ziele aufschreiben schafft Verbindlichkeit

von run.de am 5. Dezember 2013

Ja ich nutze eine App zum Laufen. Darin sehe ich alles, was ich lauftechnisch in den letzten Tagen, Wochen, Monaten so absolviert habe. Das ist mehr als im letzten Jahr und weniger als das, was ich mir zu Beginn des Jahres vorgenommen hatte. Trotz der App führe ich aber noch immer ein Lauftagebuch.

So wie ich im Job meine ToDo-Listen von Hand schreibe und von Hand das Erledigte abhake, so schreibe ich auch meine gelaufene Distanz, die gelaufene Strecke, die absolvierte Zeit, mein Gefühl und Sonstiges auf.

Das motiviert mich. Mitunter schreibe ich auch die Tage und die Strecken für eine Woche vor. Das ist dann so etwas wie eine Lauf-ToDo-Liste. Und dann einfach erledigen und abhaken. Oft motiviert es schon sein Ziel einfach mal selbst von Hand aufzuschreiben.

So hat es zum Beispiel Julie gemacht (Foto), und Ihre Ziele erreicht bzw. deutlich übertroffen. Sie sieht es ähnlich:

„If you set goals you are more likely to achieve the things you want.“

Aufschreiben schafft Verbindlichkeit

Ich habe die Beobachtung bei mir gemacht, dass ich nicht so diszipliniert trainiere, wenn ich darauf warte, Lust aufs Laufen zu bekommen. Dafür ist mein innerer Schweinehund zu dominant. Das Lauftagebuch hilft mir aber, den inneren Schweinehund zu zähmen oder zu überlisten.

Ich kenne Viele, die auch ein Trainingstagebuch via Computer führen. Auch das erfüllt seinen Zweck ganz wunderbar. Ein sehr cooles Excel Lauftagbeuch zum kostenlosen Download gibt es bei Uli Sauer.

Ich persönlich bin aber doch noch eher der analoge Typ und schreibe lieber per Hand auf, was ich laufen möchte und was ich gelaufen bin. Für mich ist das ein großer Motivator und es freut mich jedes Mal, wenn ich eine (Lauf-)Aufgabe wieder mal abhaken kann. 😉

Führst Du auch ein Lauftagebuch oder hälst Deine Ziele schriftlich fest?


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Carlito Dezember 5, 2013 um 20:29

Für Pen and Paper bin ich einfach zu faul denke ich. Ich protokolliere per App. Das reicht mir eigentlich. Aber eine Lauf-ToDo-Liste hört sich sinnvoll an, denn auch mein Schweinehund ist kein einfach zu bezwingender… 😉

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