Mizuno Wave Aero 16

von Florian Boehme am 2. November 2017

Mizuno Wave Aero 16
VN:F [1.9.15_1155]
Design
Passform / Laufgefühl
Material / atmungsaktiv
Verarbeitung / Haltbarkeit
Preis / Leistung
Rating: 9.8/10 (2 votes cast)

Mizuno Wave Aero – eine Alternative zu den adizero Modellen von adidas?

Erster Eindruck:

Der Schuh wird als Wettkampfschuh bzw. Lightwighttrainer angeboten. In der Hand ist er angenehm leicht und mit seinem grellen Gelb mehr als nur “knallig”. Die Sohle ist Mizuno typisch mit sehr vielen dickeren Gummiplättchen versehen. Anders als man es von Mitbewerben kennt. Hier legen viele Wert Gewicht einzusparen. Mizuno scheinbar nicht, aber der Vorteil liegt hierbei bei der Haltbarkeit des Schuhes. Gespannt bin ich wie hart der Schuh ist; also wie das Dämpfverhalten ist und wie er sich bei Nässe verhält.

Passform/ Größen/ Gewicht:

Den Schuh gibt es für Sie und Ihn und das in je nur einer Farbe. Grellgelb für Herren, Pink für die Damen. Produziert werden diese von Größe 4-9 bei den Damen (Gewicht ab 195 Gramm) und Größe 6-13 bei den Herren (Gewicht ab 225 Gramm). Mein Schuh in Größe 11 bzw. 45 hat 266 Gramm auf der Waage.


Der Schuh hat ein stabiles Obermaterial und der Schuh sitzt somit gut am Fuss. Warum der Schuh eine Alternative zu den doch teilweise schmal geschnittenen adidas adizero Modellen sein könnte: weil die Zehenbox recht breit ist. Für Schmalfüsser natürlich zu viel Platz erfreut sich der andere “endlich” dass er keine Blasen an den Zehen bekommt oder die Zehen drücken.

Laufverhalten im Test:

Ich habe den Schuh hauptsächlich auf Asphalt oder Schotter getragen. Ein Trailschuh ist er natürlich keiner auch wenn er sicherlich auf Wald- und Forstwegen ebenso gelaufen werden kann dank seines Schuhprofils. Der Grip bei Nässe hat mich überrascht da er garnicht bis wenig wegrutscht. Außer bei nassem Laub aber da rutscht jedes Schuhwerk.

Im Vergleich zu einem adidas adizero Modell ist der Bodenkontakt zwar ebenso direkt jedoch spürt man dass der Mizuno sich schwerer vom Boden abdrücken lässt. Eine “Rückfederung” wie bei den adizero Boost Modellen hat man jedoch nicht. Ich sehe daher das Modell eher als direkt gedämpften Lightwighttrainer als als Wettkampfschuh… außer man kommt mit adidas auf Grund der schmalen Passform nicht klar. Dann ist der Wave Aero sicher auch ein geeignetes Wettkampfmodell dass problemlos bis zum Marathon getragen werden kann. Wer gute Fussmuskulatur hat auch sicher zum ein oder anderen Ultramarathon. Der Schuh ist angenehm luftig was den Stoff des Obermaterials betrifft.

Testdauer:

Die Testdauer lag bei rund 100km. Verschleisserscheinungen an der Sohle oder am Obermaterial sind minimal weshalb ich davon aus gehe dass das Modell von langer Haltbarkeit ist. Unschön ist optisch dann nur, dass im Herbst das anfangs grelle gelb sich verfärbt in ein schwarz; gerade im Bereich vorne des Schuhes wo das Gummi hochgezogen ist ins Leder (Lippe).

Fazit:

Der Schuh kostet 134,99€ UVP. Ich halte ihn im Vergleich zu anderen Modellen als günstig bis durchschnittlich. Die Farbauswahl ist sehr gering. Wobei fraglich ist ob man wie beim Nike Pegasus gleich gefühlt zehn Farben je Geschlecht haben muss. Die Haltbarkeit, wie erwähnt, sollte von langer Dauer sein; was mich als Schwabe natürlich freut. Freude hat man ebenso mit dem Schuh.

Auch wenn ich selbst adizero-begeistert bin und schmale Füsse habe so werde ich stets zu den adizero-Modellen greifen. Jedoch ist hier endlich eine Alternative gerade für Personen mit breiteren Füssen gefunden. Ich kann damit zum Kauf raten wer auf der Suche nach einem leichten und schnellen Wettkampf- oder Trainingsschuh ist.

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