Mizuno Wave Rider 15

von run.de am 15. Oktober 2012

Mizuno Wave Rider 15
VN:F [1.9.15_1155]
Design
Passform / Laufgefühl
Material / atmungsaktiv
Verarbeitung / Haltbarkeit
Preis / Leistung
Rating: 8.0/10 (6 votes cast)

Mizuno Wave Rider 15 – immer noch „Big in Japan“

Mit dem Wave Rider präsentiert Mizuno seinen Neutralschuh-Klassiker bereits in der 15. Auflage und zeigt, dass es nach 14 Vorgängern immer noch die Möglichkeit für Optimierungen und Verbesserungen außerhalb der Farbgebung gibt. So wurde die Passform, das Obermaterial und die Vorfußflexibilität angepasst. Geblieben ist die Grundausrichtung: So ist der „7-Meilen-Stiefel“ weiterhin ein Trainingsschuh für die längeren Einheiten.

Verbesserte Passform

Beim Vorgängermodell gab es Probleme mit der Passform im Fersenbereich. So wurde die Fersenkappe beim Wave Rider 15 niedriger und breiter. Mit dem DynaMotion Fit System kann sich das Obermaterial im Schaft- und Fersenbereich besser der Laufbewegung anpassen. Es kommt zu keinen Verzerrungen und der Fuß sitzt während der Abrollbewegung sicher im Schuh. Insgesamt wurde der gesamte Oberschuh neu konstruiert. Das verwendete Airmesh ist leichter, flexibler und atmungsaktiver geworden.

Wave-Platte statt Stütze

Mizuno setzt anstatt von einer klassischen Mittelfußstütze die sogenannte Wave-Platte ein. Die wellenförmige Konstruktion aus Pebax Rnew verhält sich beim Abrollen absolut flexibel, dynamisch und geräuschlos. Zu den Seiten stabilisiert sie, bietet Halt und verhindert gerade bei eintretender Ermüdung ein Einknicken. Für den neuen Wave Rider wurde die Wave-Platte bis in den Mittelfußbereich verlängert.

Kontrollierte Flexibilität im Vorfuß

Die in den Vorfuß eingearbeitete Smoothride-Technologie macht den Vorfuß in Verbindung mit Flexkerben  bis zu einem Winkel von 15° sehr flexibel. Ab diesem Winkel wird die Biegung durch zwei „Gummibänder“ kontrolliert, um ein exakteres Abdruckverhalten zu ermöglichen.

Flachere Straßenlage

Mizuno folgt hier der allgemeinen Entwicklung hin zu einer flacheren Sohlenkonstruktion, um einen direkteren Bodenkontakt zu vermitteln. Die Sohle ist im Fersenbereich 24 mm und im Vorfuß 12 mm hoch. Die daraus resultierende Sprengung von 12 mm ist als gewöhnlich bis hoch zu bezeichnen. Läufer die normalerweise sogenannte Natural Running Schuhe mit einer geringen Sprengung laufen, könnten hier etwas irritiert reagieren. Auf der anderen Seite sind Laufasketen auch nicht unbedingt die Zielgruppe für den Wave Rider 15.

Verbesserte Haltbarkeit

Das ap+ Zwischensohlenmaterial sorgt neben einer besseren Druckaufnahme, auch für eine längere Haltbarkeit der Zwischensohle. Die X10 Außensohle setzt sich aus einem Karbon-Gummigemisch zusammen, das neben besserer Traktion auch abriebfester geworden ist.

Fazit

Der Mizuno Wave Rider feiert einen gelungenen 15. Geburtstag. Der Neutralrunner wartet mit einer deutlich verbesserten Fersenpassform auf. Ebenso überzeugt der flexible Vorfußbereich. Der 300 gr schwere Trainingsallrounder schluckt einen Großteil der geläufigen Untergründe. Die komfortable Auslegung mit verlängerter Wave-Platte und das unaufdringliche Dämpfungsverhalten machen gerade auf längeren Runden Spaß. Der Mizuno Wave Rider 15 eignet sich eigentlich für alle Lauftypen, jedoch besonders für Fersen- und Mittelfußläufer. Natural Running Freunde könnten von der erhöhten Sprengung verprellt werden.

Mizuno Wave Rider 15 kaufen:

Der Laufschuh kostet im Handel knappe 140 Euro.

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