Mizuno Wave Rider 18

von Florian Boehme am 27. April 2015

Testbericht: Mizuno Wave Rider 18
VN:F [1.9.15_1155]
Design
Passform / Laufgefühl
Material / atmungsaktiv
Verarbeitung / Haltbarkeit
Preis / Leistung
Rating: 9.4/10 (3 votes cast)

Mizuno Wave Rider 18 – welche Welle ist die richtige für Dich?

Fasziniert vom Laufen im Wave Rider bin ich schon seit langem. Die 18. Ausgabe ist mein dritter Wave Rider in Folge. 2014 konnte ich mit dem damaligen 16er den 100 km Lauf in Kienbaum gewinnen.

Links: Mizuno Wave Rider 18, rechts sein Vorgänger

Was alle Wave Rider bislang gemeinsam haben ist, dass sie als Neutralschuh verhältnismäßig leicht und sehr komfortabel sind.
Als Läufer der gerne auf asphaltierten sowie befestigten Wegen im Park oder Wald unterwegs ist für den ist der Wave Rider ein absolutes Muss – besonders wenn er lange unterwegs ist.

Der Fuß findet im Schuh optimalen Platz und dies über Stunden. Alle Modelle – auch Vorjahresmodell – haben einen breiten Zehenraum. Sei es seitlich oder auch in die Höhe.
Blasen sollten somit selbst nach mehreren Stunden laufen kein Thema sein im Wave Rider. Bekanntlich schwillt der Fuß ja an wenn er länger belastet wird. Deswegen sollten Schuhe am besten auch morgens und nicht abends gekauft werden.

Unterschiede gibt es jedoch dennoch zwischen dem 17er und aktuellem 18er:

Wer denkt, dass das neuere Modell automatisch auch das leichtere wäre, der täuscht sich. Mit ca. 20 Gramm Mehrgewicht bei Schuhgröße 45 ist das neue Modelle der schwerere von beiden. Dieses mehr an Gewicht macht jedoch bei weitem nicht langsamer sondern eher schneller.

Dadurch dass sich die Sohle fester anfühlt, quasi strammer gedämpft ist, ist die Zeit die man mit aufsetzen und abdrücken verbringt bei mir subjektiv schneller als noch beim 17er.
Der 17er hingegen fühlt sich dementsprechend weicher an.

Beim Neuen ist der “Runbird” nicht aufgedruckt sondern aufgenäht. Die Schuhe reflektieren nun auch im Dunkeln welches ein klares Sicherheitsplus bringt für den Läufer.
Der soeben erwähnte Zehenraum ist nach oben beim 18er höher als beim 17er.

Auch in Sachen Stabilität macht der 18er gegenüber seinem Vorgänger leicht mehr her. War der 17er evtl. ein bisschen “schwammiger” im Obermaterial, so bietet der 18er wieder etwas mehr Stabilität. Auf diese kommt es an je länger ein Lauf wird. Die Muskulatur ermüdet worunter der Laufstil leiden kann. Der Schuh hilft und unterstützt durch die Stabilität dabei dass der Kraft- und Zeitverlust minimiert werden.

An der Laufsohle hingegen hat sich bis auf die Richtung der Rinnen nichts geändert. Die Sohle ist jedoch – ich bin fast ausschließlich Asphaltläufer – sehr ökonomisch. Die investierten Cents pro Kilometer sind hierbei recht gering. Ich möchte behaupten diesen Schuh als Mittelfußläufer über 1.000 km laufen zu können ohne auf dem weichem Schaum zu laufen.

Bei Kosten von gerade einmal 139,99 € UVP bekommt man einen Neutralschuh und das im niedrigen Preissegment wenn man auch auf die Flaggschiffe der Mitbewerber u.a. asics Gel Nimbus schaut. Durch die Langlebigkeit der Sohle ist außerdem gewährleistet dass man sehr lange Freude an seinem “Wellenreiter” hat.

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{ 1 Kommentar… lies ihn unten oder füge einen hinzu }

Jörg Juni 19, 2015 um 09:36

… sollen Laufschuhe nicht ABENDS gekauft werden und NICHT morgens?
Eben weil der Fuß über den Tag belastet wird und anschwillt?

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