Ratgeber: Richtig trinken beim Laufen und Joggen!

von run.de am 5. März 2013

Das Schöne beim Laufen: Man kommt ins Schwitzen und bekommt das gute Gefühl, etwas für sich und seinen Körper zu tun. Wer schwitzt, der verliert Flüssigkeit, so viel ist schon einmal klar. Und dieser Flüssigkeitsverlust schlägt natürlich auch auf den Körper. Aber ab wann sollte man während des Trainings trinken und eine Flasche dabei haben?

Selbst im Sommer, wenn die Temperaturen deutlich oberhalb von 20 oder 25 Grad sind, braucht man keine Trinkflasche mit sich herum zu tragen, wenn die Laufeinheit nicht länger als 45 bis 60 Minuten dauert. Viel wichtiger ist es, schon vor dem Training regelmäßig und gleichmäßig zu trinken. Wann man genug getrunken hat, dafür gibt es eine Faustformel, die aus dem US-Football-Training geläufig ist: “Watch your pee-colour”, heißt es dort – je heller, desto besser ist die Versorgung mit Flüssigkeit.

Das kann tatsächlich als erster Indikator dienen. Während des Laufens verliert man dann einiges an Flüssigkeit durch das Schwitzen. Da ist es dann wichtig, nach dem Training ausreichend zu trinken, um sich auf diese Weise die verlorene Flüssigkeit und verbrauchte Kohlenhydrate zurück zu holen.

Welche Trinkflasche ist die richtige?

Bei Läufen, die über 60 Minuten hinaus gehen, kann es ratsam sein, darüber nachzudenken, wie man unterwegs etwas trinken kann. Durchaus gewöhnungsbedürftig sind Trinkflaschen, die man in einem Trink-Gürtel mit sich führen kann.

Hier gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder man führt eine oder zwei Flaschen, die jeweils einen halben Liter Flüssigkeit fassen am Gürtel oder man hat vier oder noch mehr kleinere Flaschen mit einem Fassungsvermögen von jeweils 0,2 Litern dabei. Die vielen kleinen Flaschen haben den Vorteil, dass sie sich enger an den Körper schmiegen und daher nicht so viel auf und ab wippen, wie es die großen Flaschen tun.

Bei den großen Flaschen sollte man auf einen möglichst breiten Gürtel achten, der eng anliegt. Dann wackelt auch dabei nicht allzu viel. Für welche Version man sich entscheidet, das ist tatsächlich Gewöhnungssache. Ideal ist es, wenn man sich im Vorfeld bei Freunden einmal beide Versionen ausleihen kann, um dann in zwei, drei längeren Läufen seine eigene Erfahrung zu sammeln.

Für ein längeres Training, etwa in der Marathon-Vorbereitung ist es natürlich auch nicht zu verachten, wenn man von einem Freund oder vom Partner auf dem Fahrrad begleitet wird. So hat man Unterhaltung, teilt ein Hobby und hat seine rollende Verpflegungsstation gleich dabei…

Hast Du noch weitere Tipps zum richtigen Trinken beim Running, dann freuen wir uns über Deinen Kommentar!


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