Richtig trainieren mit dem Laufband – Tipps und Tricks

von run.de am 22. März 2013

Der Winter scheint jetzt ja doch noch ein wenig länger zu dauern. Da kommt bei dem einen oder anderen das Laufband als Alternative für das Lauftraining weiterhin stärker in Betracht. Die Nachteile des Trainings auf dem Laufband liegen auf der Hand: Es weht einem keine frische Luft um die Nase und es ist schon recht eintönig sich immer auf der gleichen Stelle zu bewegen, anstatt wirklich voran zu kommen. Zudem kann das Training auf dem Laufband die Gelenke stark in Anspruch nehmen.

Foto: E'Lisa Campbell

Doch das Laufen auf dem Band hat auch ohne Zweifel seine Vorteile:

Man ist vor dem unschönen Wetter geschützt, es lässt sich mit einem gleichmäßigen Tempo trainieren und Trainingsintervalle lassen sich gut einbinden. Die Gelenke werden geschont, wenn man auf einem guten Laufband mit gedämpfter Lauffläche unterwegs ist. Damit das Training auf dem Laufband Spaß macht und zu einem Erfolg wird, sollte man einige Kleinigkeiten beachten:

1. Die richtige Steigung einstellen

In Wald und Flur und auch auf Asphaltstrecken läuft man nie auf ebenem Untergrund. Das ist auf dem Laufband anders. Damit die Laufbedingungen denen da draußen näher kommen, sollte man beim Training auf dem Laufband die Steigung mit einem oder mit zwei Prozent eingeben.

Ein Tipp: Das sollte man erst dann tun, wenn man sich generell an das Laufband gewöhnt hat. Bei den ersten Einheiten, kann man darauf getrost verzichten.

2. Die richtige Schrittlänge finden

Laufen auf dem Laufband fühlt sich zunächst einmal eigenartig an. Viele wählen daher auf dem Laufband eine andere Schrittlänge als auf normalem Laufuntergrund draußen. Damit einher geht häufig ein falsches Geschwindigkeitsgefühl: Mitunter fühlt sich Laufen auf dem Laufband schneller an, als man tatsächlich ist. Bei den ersten Einheiten auf dem Laufband sollte man allein auf seinen Körper hören und die zeitliche Intensität kann man dann in nachfolgenden Einheiten anpassen.

3. Ausreichend und richtig trinken

Dass man ausreichend trinkt, ist auch bei Läufen an der frischen Luft wichtig. Während man draußen aber in aller Regel eine einstündige Laufrunde locker ohne Flüssigkeitszufuhr bewältigen kann, wenn man im Vorfeld ausreichend und regelmäßig getrunken hat, so ist das beim Training auf  dem Laufband ein wenig anders: Da man in einem geschlossenen Raum trainiert, schwitzt man in aller Regel auch mehr als draußen. Daher sollte man eine Trinkflasche direkt dabei haben und in kurzen regelmäßigen Abschnitten kleine Schlückchen trinken.

4. Für Abwechslung sorgen

Training auf dem Laufband kann schnell eintönig werden. In Fitnessstudios kann man noch TV schauen, viele greifen auch zu ihrem MP3-Player, um Musik oder Hörbücher zu genießen. Eine weitere Form der Abwechslung ist sportlicher Natur: Hat man sich einmal an das Laufen auf dem Laufband gewöhnt, so kann man das Gerät im Zufallsmodus einstellen: Man definiert seine minimale und seine maximale Geschwindigkeit sowie die Zeit, die man insgesamt trainieren möchte. Und los geht’s. Das Laufband wählt eigenständige Intervalle, in denen die Geschwindigkeit und die Steigungen variiert werden. Das entspricht viel eher dem Training draußen und es lässt die Zeit schneller verstreichen.

7 Punkte, wie Ihr nicht auf einem Laufband trainieren solltet:

Trainiert Ihr auch regelmäßig auf dem Laufband, oder zieht es Euch auch bei schlechtem Wetter eher nach draußen?


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