Saucony Peregrine 2

von run.de am 19. Oktober 2012

Saucony Peregrine 2
VN:F [1.9.15_1155]
Design
Passform / Laufgefühl
Material / atmungsaktiv
Verarbeitung / Haltbarkeit
Preis / Leistung
Rating: 7.4/10 (7 votes cast)

Saucony Peregrine 2 – Der Offroad Pilger

Der Peregrine 2 von Saucony ist ein neutraler Trailrunning-Schuh der Oberklasse. Auch die zweite Auflage dieses Schuhs punktet, wie sein Vorgänger, mit Flexibilität, Dynamik, Traktion, Laufsicherheit und geringem Gewicht. Neu ist der Oberschuh, wo ein dünneres und gleichzeitig robusteres Material zum Einsatz kommt. Der Peregrine 2 bereitet auf schnellen, technisch mittelschweren Trails ordentlich Spaß und ist ein guter Trainings- und Wettkampfschuh abseits befestigter Straßen.

Der neue Oberschuh

Hier hatte das Vorgängermodell mit seiner weichen Netzkonstruktion deutliche Schwächen. Das Mesh war sehr empfindlich und verkraftete die Einwirkung spitzer Hindernisse äußerst schlecht. Die neue Gewebekonstruktion ist deutlich straffer, fester und gleichzeitig dünner. Die Textiloverlays bieten leichten Halt im Mittelfuß und starken Halt im Fersenbereich. Gamaschen lassen sich an den Schuh leicht anbringen. Das HydraMAX-Innenfutter ermöglicht ein großartiges Klimamanagement und fühlt sich besonders komfortabel und angenehm an. Die Zunge ist seitlich im Schuh vernäht und gut aufgepolstert, so lässt sich der Peregrine, ohne einschneiden der Schnürsenkel, straff binden.

Das Gehirn – die Mittelsohle

Wenn man den Peregrine 2 als „minimalen“ Trailrunning-Schuh bezeichnen möchte bietet die Mittelsohle mehr Schutz vor scharfkantigen Hindernissen als viele seiner Konkurrenten. Der Flache Sohlenaufbau (Fersenhöhe: 21,5 mm / Vorfuß: 17,5 mm) mit einer Sprengung von 4 mm vermittelt Trittsicherheit und einen guten Bodenkontakt. Die straffe, reaktionsschnelle Dämpfung ist optimal für den Offroad-Einsatz abgestimmt.

Spursichere Außensohle

Die External Bedrock Laufsohle ist besonders fest, was den Fuß vor Geröll und Steinen gut schützt. Aus einem Karbongummigemisch gefertigt, ist sie enorm rutsch- und abriebfest. Die griffige Profilierung gibt dem Peregrine bergauf und bergab, selbst auf schmierigen Untergründen und gerölligem Terrain, genügend Traktion mit auf den Weg.

Offroad zuhause

Der Peregrine 2 ist ein Schuh der seine Fähigkeiten Offroad voll ausspielt. Am wohlsten fühlt er sich auf schnellen technisch, mittelschweren Trails, wo er mit seiner Dynamik und Wendigkeit ordentlich Tempo machen kann. Kurze Strecken auf Asphalt verzeiht der Pilger, welcher gerade mal 281 g auf die Waage bringt.

Alternativschuh für die kalte Jahreszeit

Im Herbst und Winter dürfte dieser Trailrunner ein breiteres Publikum ansprechen. Auf Schnee und Matsch bietet der Peregrine 2 deutlich mehr Trittsicherheit als die konventionellen Modelle. Durch den flachen Aufbau, seine hohe Laufdynamik und das geringe Gewicht ist er ein guter Winteralternativschuh für den Läufer, der eher urbane Gebiete beackert.

Fazit

Der Peregrine 2 ist ein neutraler Laufschuh der die Attribute von Natural Running erfolgreich auf den Trail transferiert. Durch seine flache Bauweise ist er sehr flexibel, direkt, dynamisch und leicht gebaut. In Sachen Traktion überzeugt er auf rutschigem Untergrund und im Geröll, auf technisch anspruchvollen Trails bekommt er jedoch Probleme, hier sollte ihn der Saucony Xodus ablösen. Seine Fähigkeiten spielt der Peregrine auf technisch mittelschweren Trails aus, wenn es wie im Wettkampf besonders schnell und agil zu Werke geht. Der neugestaltete robustere Oberschuh ist eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Vorgängermodell.

Saucony Peregrine 2 kaufen:

Der Laufschuh kostet normal 119,95 Euro.

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