Schichtarbeit: Kleidungs- und Motivationstipps fürs Laufen in der dunklen Jahreszeit

von Sandra Mastropietro am 3. November 2014

Schichtarbeit im Läuferleben …und ein kleines Extra an Motivationstipps 😉

Hallo Ihr Lieben,

vor kurzem, es war mal wieder einer dieser Abende an denen man auf der Couch sitzt und sich darüber ärgert wie dunkel es draußen bereits ist, las ich ein Zitat von unserem guten, alten (natürlich nicht wörtlich gemeint ;)) vorzeige Gouverneur Arnold Schwarzenegger:

„Stärke kommt nicht von Gewinnen. Du wächst an Deinen Herausforderungen. Wenn Du auf Widerstände triffst und Dich entscheidest dranzubleiben, das ist Stärke.“

Ja; ich wollte stark sein an diesem Abend, wollte an meiner Herausforderung; der Kälte, Nässe und Dunkelheit, wachsen … wirklich! Nur wie?!

Das wichtigste beim Laufen im „kühlen Nass“ ist, dass man natürlich zum einen nicht friert und zum anderen trocken bleibt… (Erkältungen sind nämlich doof, denn die bedeuten Zwangslaufpause! :-O )

Also, erst die Kleidungs-; dann die Motivationstipps 😉

Sicherlich habt Ihr schon einmal vom sogenannten „Zwiebel-Prinzip“ gehört. Dahinter verbirgt sich die Weisheit, mehrere dünne Schichten über einander anzuziehen!

Als erste Schicht empfehle ich eine Art Unterhemd oder dünnes Longsleeve. (Gute Erfahrungen habe ich dabei mit Produkten von Odlo gemacht, denn diese garantieren optimalen Feuchtigkeitstransport (heißt; der Schweiß wird nach außen geleitet.)) Darüber dann ein sogenanntes „Midlayer“ Shirt und je nach Temperatur auch darüber noch eine Weste oder eine Jacke mit Windstopfunktion.

So, zumindest der Oberkörper ist jetzt schon mal gut geschützt und warm eingepackt; nun die „Extremitäten“ – ich meine hier in erster Linie die Hände und Füße; denn ihnen wird zuerst das Blut entzogen, wenn es zu kalt ist!

Handschuhe (sollten die Eigenschaft besitzen, Feuchtigkeit nach außen zu transportieren), dicke Winterlaufsocken und wasserfeste Schuhe (e.g. die Nike Shild Serie) sind daher ein Muss! Auch eine Mütze oder ein Stirnband gehören zur winterlichen Grundausstattung. Ein Schal, um die Bronchen noch einmal gesondert zu schützen, ist gerade bei Minusgeraden eine gute Zusatzoption.

Was fehlt  noch? Ach ja, die Hose! Ohne wäre es wohl trotz Zwiebel-Prinzip etwas zu kalt 😉

Again; Windstopper Materialien und Odlo evolution Unterwäsche haben überzeugt – denn brennende Oberschenkel bei dem wohlverdienten, heißem Bad im Anschluss würden meine Motivationstipps ins Wanken bringen 😉

Also here we go; Motivationstipps für die kalten Tage:

Regel Nummer 1 – Ready – Set –  Go!

(Gehe nicht über Los (aka die Couch), Ziehe keine Motivationskiller-Karte)

Die Couch ist der Motivationskiller Nr. 1, denn jeder kennt Sie: die berüchtigten „5 Minuten“; das „Ganz Kurz“ aus dem in 99% „Ganz Lang“ wird!

Deswegen: Am besten direkt nach der Arbeit rein in die Laufklamotten und los geht’s! Ihr werdet sehen: Die Couch ist nach einem „Kopf-Klar Ründchen“ sogar noch bequemer und das Gewissen befriedigt 🙂

Regel Nummer 2 – Gruppenzwang aufbauen 😉

Prima, Ihr habt Eure Laufsachen mit in der Arbeit – der erste „Schritt“ ist also schon getan! 🙂 Da man täglich ja sowieso mindestens eine gute Tat vollbringen sollte; was haltet Ihr davon den oder sogar die Lieblingskollegen mit in Euer vorhaben einzubinden? Oder einen Freund/eine Freundin, mit dem/der Ihr Euch direkt nach der Arbeit im Park trefft? In der Gruppe läuft es sich leichter und macht das Ausreden finden schwerer.

Noch ein Tipp: Erzählt Leuten im Umfeld von Euren Laufvorhaben; denn Sie werden sicherlich nachfragen wie es läuft 😉

Regel Nummer 3 – Ziele stecken, Ehrgeiz wecken!

Meldet Euch für eine offizielle Laufveranstaltung, z.B. eine Winterlaufserie oder einen Silvesterlauf, an. Es gibt Distanzen ab 5 Kilometer aufwärts. Das Wissen, sich am Tag X mit vielen, unbekannten Gleichgesinnten zu messen verleiht der Eigenmotivation Flügel; denn auch wenn der Weg das Ziel ist möchte ja doch niemand vom berüchtigten Besenwagen weg gekehrt werden. 😉 Aber selbst wenn es mal so sein sollte; hey: Ihr habt auf jeden Fall alle Couch-Kartoffel überholt – jeder Läufer ist ein Gewinner!!!

Regel Nummer 4 – Das alt-bewerte Belohnungssystem 😉

Ihr habt Sport gemacht; trainiert! Körper und Geist etwas Gutes getan; Kalorien verbrannt und Muskeln aufgebaut – belohnt Euch; Ihr habt es Euch verdient 🙂 Wie wäre es mit einem ausgiebigen, heißen Bad im Anschluss oder unbeschwerenden..ähm unbeschwerten Pizza-Essen, bei dem ihr stolz Freunden und Bekannten von Euren Trainingsfortschritten berichten könnt?! Die Anerkennung ist Euch Gewiss 🙂

Regel Nummer 5 – Live. Love. Run.

Führt man etwas regelmäßig über den Zeitraum von etwa drei Wochen aus, so wird es vom Körper als „Gewohnheit“ anerkannt. Nach ein paar „Couchkämpfen“ und ein wenig Selbstüberwindung ist das Laufen also ein fester Bestandteil unseres Lebens und nicht mehr wegzudenken! Hat man dieses Stadium einmal erreicht, gibt es im wahrsten Sinne des Wortes kein zurück mehr; denn „hier ist der Start, dort ist das Ziel – dazwischen musst Du Laufen“ 😉

#keeponrunning

Sandra


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