Schutz vor der Sonne beim Laufen

von run.de am 31. Juli 2013

Die Sonne brennt, gelaufen wird trotzdem. Solange man ausreichend trinkt und auf die Ozonwerte achtet, ist das für trainierte Läufer auch kein Problem. Auf ausreichend Sonnenschutz sollte dennoch geachtet werden. Sonnenschutz beim Laufen bedeutet vor allem, den Kopf zu schützen, die Augen schützen und die Haut schützen.

Foto: lululemon athletica | CC BY 2.0

Mit Kopfbedeckung laufen

Sonnenschutz fängt schon bei der Uhrzeit des Trainings und bei der Wahl der Laufstrecke an: Es ist bei heißen Temperaturen besser, in den frühen Morgenstunden oder am Abend zu laufen als in der prallen Mittagshitze. Morgens und abends fallen auch die Ozonwerte niedriger aus. Das alles sollte man dann im Idealfall noch im Schatten tun. Das heißt: Laufen im Wald ist angesagt. Vor allem in den Morgenstunden kann man dort auch noch einen Hauch von Kühle und Frische mit auf den Weg bekommen.

Damit die Sonne trotzdem allem nicht doch zu sehr brennt, sollte man den Kopf schützen. Mit einer Mütze aus leichtem Material, das atmungsaktiv ist. Im Idealfall ist die Kopfbedeckung auch noch hell. Wer doch länger in der Sonne läuft, sollte zudem über einen Nackenschutz nachdenken. Ein Schirm an der Mütze kann zudem helfen, die Augen vor allzu viel hellem Sonnenlicht zu schützen.

Mit Sonnenbrille laufen

Eine Sonnenbrille schont die Augen vor zu viel Sonneneinstrahlung. Damit die Brille ihren Dienst auch wirklich leisten kann, sollten die Bügel seitlich fest anliegen. Beim Kauf der Brille sollte man ruhig ein wenig mit ihr auf und ab hüpfen. Sitzt die Brille dann fest, dann ist sie auch als Laufbrille gut geeignet. Die aktuell modischen recht großen Brillen kommen als Sonnenbrille für Läufer indes kaum in Betracht: Brillen beim Laufen sollten leicht und klein sein. Dabei sollten die Augen auch vor seitlich einfallendem Licht geschützt werden. Hinter die Brille sollte auch Zugluft kommen können, damit die Gläser nicht beschlagen – daher eignen sich zum Beispiel Brillen für Radfahrer weniger für Läufer, da diese die Zugluft eher abhalten. Für Läufer typisch sind die Sonnebrillen ohne seitlichen Rahmen, bei denen die Gläser nur am oberen Rahmen befestigt sind.

Mit Sonnenschutz laufen

Damit die Haut im Gesicht, im Nacken, an den Armen und an den Waden nicht plötzlich beim Duschen zu brennen beginnt und man spätestens am nächsten Tag unter einem fiesen Sonnenbrand leidet, hilft nur eins: Eincremen! Und zwar am besten mit einer Sonnencreme, die auch für den Sport gut geeignet ist, das heißt, mit einer Creme, die auch trotz des Schwitzens solide auf der Haut bleibt. Da gibt es mittlerweile viele verschiedene Sorten; zum Teil auch beim Drogerie-Discounter, die ihren Zweck vorbildlich erfüllen.

Bei Creme für das Gesicht sollte man auch darauf achten, dass diese nicht mit den ersten Schweißtropfen in die Augen läuft. Das brennt unangenehm und macht die ganze Laufeinheit zur Tortur. Welche Creme nun für wen passend ist, sollte jeder für sich selber ausprobieren und seine Erfahrungen damit sammeln. Wer eine bis maximal zwei Stunden in der Sonne unterwegs ist, der kommt noch mit einer Creme mit Lichtschutzfaktor 15 aus – wobei ein höherer Schutzfaktor auch nicht schädlich ist. Aus eigener schmerzhafter Erfahrung kann ich zudem nur empfehlen, auch die Ohren einzucremen – auch hinter den Ohren kann man sich sonst nämlich einen fiesen Sonnenbrand zuziehen.

Wer in einem Laufshirt ohne eigenen UV-Schutz unterwegs ist, sollte sich auch unter der Kleidung eincremen – am besten mit einer Creme mit einem niedrigen Fettanteil – die schmiert nicht so und verklebt nicht die Poren.


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