(18) „Super-Food“ – Warum gesunde Ernährung auch einfach sein kann

von Sandra Mastropietro am 29. Juli 2014

Kolumnen-Special „Super-Food“

oder

Warum gesunde Ernährung auch einfach sein kann

Medialer Supergau, Omnipräsenz, Dauerbrenner: Das Thema Ernährung boomt wie nie zuvor! Und während sich das wohlhabende deutsche Volk in zwei Gruppen teilt; nämlich zum einen die Fit-Schlank-Gesund und zum anderen in die Overworked-Inaktive-FastFood-Fraktion, versuchen geschäftstüchtige Hersteller für jeden gut-zahlenden Kunden genau das richtige, maßgeschneiderte Paket bereit zu halten!

Klingt ganz so, als müsste gesunde Ernährung zwangsläufig teuer oder irgendwie aufwendig sein?! Nein; weder noch!

In den nächsten Kolumnen werde ich Euch je drei leckere „Super Foods“ vorstellen, die Ihr ganz einfach in Euren Alltag mit einfließen lassen könnt; peu á peu – ohne große extra Kosten oder Aufwand.

A

Die Avocado!

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Superfrucht äußerst reich an lebenswichtigen Vitaminen wie zum Beispiel Vitamin A, Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Biotin und Vitamin E ist. 🙂 Außerdem enthält sie ein breites Spektrum an wertvollen Mineralstoffen und Spurenelementen mit: Kalium, Magnesium, Phosphor, Kalzium, Eisen, Kupfer, Mangan etc.

Theoretisch wäre die Avocado eine Kolumne an sich wert, denn die Liste der positiven Eigenschaften ist lang. Aber als abschließenden Fakt möchte ich erwähnen, dass die Avocado einen sehr hohen Gehalt an essenziellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst produzieren kann, aufweist.

Nun genug „gefakted“!

Wie, wo, was Alltagstauglichkeit? 😉

Avocados gibt es inzwischen in nahezu jedem gutsortierten Supermarkt, auch beim Aldi (aktuell zum Dumpingpreis von 49Cent das Stück). Ihr erkennt den richtigen Reifegrad der Avocado, indem Ihr den Stiel (meist nur noch ein „Knubbel“) oben an der Spitze löst. Dieser sollte leicht herauszuziehen sein und wenn er einmal draußen ist, muss uns kräftig grünes Fruchtfleisch entgegen strahlen. Geht der Stiel schwer heraus, die die Avocado noch nicht reif. Ist das Fruchtfleisch gelblich oder gar braun, ist sie überreif!

Die Avocado schneidet man am besten längs in der Mitte um den Kern herum durch und „dreht“ sie dann einfach auf. Das Fruchtfleisch lässt sich mit einem Löffel oder der Gabel herauskratzen.

Ich persönlich esse die Avocado sehr gerne als Zwischensnack mit ein bisschen Pfeffer und Salz. Quasi für den kleinen Hunger 😉

Oder zum Abendessen einfach mit einer Gabel auf die Scheibe Brot drücken. Ist nämlich vieeee…l leckerer und gesünder als der Zucker- und Konservierungsmittelüberladene Streichkäse aus dem Frischeregal. 😉

B

Blaubeere

Ich liebe sie; die kleinen blauen Vitaminbomben. Auch bekannt als Heidelbeere, ist die Naschfrucht nicht nur lecker sondern auch richtig gesund. Denn das darin enthaltene Anthocyane unterstützt unseren Körper darin, freie Radikale abzufangen und zu neutralisieren. Außerdem – ACHTUNG FRAUEN- bremst genau dieser Stoff auch den Alterungsprozess der Haut! Ja, Heidelbeeren können tatsächlich gegen Falten wirken. 🙂

Ein letzter Fakt: Studien zufolge beugen Heidelbeeren Krebs vor und stabilisiren das körpereigene Adernsystem.

Wie, was, wo bei Heidelbeeren?

Einfache Frage; einfache Antwort: Immer und überall 😉

Die Beeren eignen sich bestens als Snack im Büro oder als Beilage zum morgendlichen Müslie. Auch im Smoothie oder Jogurt sind sie ausgesprochen lecker.

Denkt beim nächsten Einkauf einfach daran, ein Schälchen mitzunehmen – sie werden bestimmt nicht schlecht 🙂

C

Chia-Samen

Davon gehört habt Ihr sicherlich alle schon einmal… denn die kleinen Kraftpakete aus Mexiko erobern derzeit -zurecht-  den Gesundheits- und Sportlermarkt

Chia Samen enthalten etwa fünfmal so viel Kalzium wie Milch, haben einen unglaublich hohen Gehalt an den häufig beworbenen Antioxidantien und beinhalten zudem noch viele wichtige Omega-3-Säuren. Bei diesem Lebensmittel muss ich leider einräumen, dass es in der Anschaffung verhältnismäßig teuer ist; dafür aber sehr ergiebig… 🙂

Chia bedeutet in der Sprache der Mayas „Der Starke“ und macht dieser Übersetzung alle Ehre; denn an Alle, die sich Fragen woher Veganer Ihr Protein bekommen: Hier ist eine der vielen Antwortmöglichkeiten 😉 Chia enthalten im Schnitt doppelt so viel Eiweiß wie andere Getreidesorten.

Und was macht man nun mit den Super-Samen?

Also erst einmal sei gesagt, dass sie weitestgehend geschmacklos sind. Eine leichte nussig-bittere Note empfinde ich beim pur essen, aber keinesfalls unangenehm. Daher kann Chia eigentlich als Zusatz für sämtliche Salate, Müslis oder auch Kartoffelgerichte hergenommen werden.

Ich habe die Samen sogar schon auf mein Marmeladenbrot zum Frühstück gestreut oder als Deko auf eine Suppe getan.

Mein Tipp: Einfach mal eine kleine Packung kaufen und verschiedenes ausprobieren. Im Internet findet Ihr viele leckere Rezepte, die sehr einfach nach zu kochen sind.

Wenn Ihr die Superfoods Avocado & Chia vereinen wollt, empfehle ich dieses Rezept:

http://www.roh24.de/rohkost-blog/gesunde-chia-wraps-mit-avocadocreme

Übrigens: Schenkt man der mexikanischen Volksmedizin glauben, so reicht ein einziger Teelöffel Chia-Samen um einen Menschen für 24 Stunden mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen.

Soweit eine kleine erste Einführung in die sogenannten Superfoods; die wie gesagt weder teuer noch aufwendig sein müssen. Seit die Power-Zutaten fester Bestandteil meiner (veganen) Ernährung sind, erfreue ich mich besonderer Gesundheit, Energie und Fitness. 🙂

Eine Ernährungsumstellung muss nicht von jetzt auf gleich und sofort oder mega-konsequent sein. Am Anfang reicht oft schon ein bisschen Bewusstsein beim Einkauf. Ihr werdet den positiven Effekt dann schnell spüren und Freude daran finden.

Ich wünsche Euch eine wunderschöne und gesunde Woche 🙂

#keponrunning

Eure Sandra


Hinterlasse einen Kommentar

Vorheriger Beitrag:

Nächster Beitrag: