Tastenläufer – die Uhr tickt…

von Maria am 22. August 2012

Lauf: 10.4 Kilometer
Strecke: Englischer Garten
Laufgegleiter im Ohr: Sia – We are born
Outfit: ON Schuhe, Asics Vesta Knee Tight Woman, Herzfrequenz T-Shirt, Nike Fit Dry Cap, Nike Elite Anti-Blister Run Socks Women

Kolumne auf run.de

„Das Jahr geht aber schnell rum“ – diese Tage höre ich mich an wie meine eigene Großmutter. Hat auch einen einfachen Grund, denn ich habe festgestellt, dass es gerade noch ein Monat ist bis zum Halbmarathon, dem Ziel meines Läuferjahres. Wo ist denn bitte die Trainingszeit hin? Vor ein paar Monaten erschien es noch so lange hin und jetzt sind es schon weniger Tage als die Wochen-Trainingskilometer bis zum Startschuss des Laufs rund um den Tegernsee. Woran liegt das denn?

Sicherlich an den Olympischen Spielen! Die haben Zeit geklaut, einfach aus dem Kalender rausgestrichen. Das passierte einfach während der Stunden, in denen ich vom Sofa aus die Wettbewerbe verfolgte. Mit Mo Farah nach 5.000 Meter und 10.000 Metern jubelte – und mich von ihm motivieren ließ, jetzt aber sofort auch zu laufen. Wenn da dann nicht eben schon der nächste Wettkampf angestanden hätte. Und zum Beispiel quasi direkt im Anschluss Tiki Gelana den Marathon der Frauen gewann – eine solche Leistung muss man ja von Anfang bis Ende würdigen. Hätte es die Möglichkeit gegeben, den Live-Stream auch in handyempfanglosen Winkeln des Nordteils des Englischen Gartens zu empfangen, dann wäre ich sicherlich auch die 2:23:07 Stunden gelaufen! Aber ohne diese Möglichkeit….

So war es, die Olympischen Spiele haben die Trainingswochen aus dem Kalender gestrichen! Und die böse Zeitumstellung gleich noch mit dazu, kam man ja auch erst jede Nacht um 1 Uhr ins Bett. Und nach dem Erlöschen des Olympsichen Feuers musste ich mich erst mal wieder erholen. Mit lockeren Läufen – und mit einer ausführlichen Shopping-Runde im Laufshop. Und dann war es so heiß. Da gingen auch nur lockere Läufe und kein Langstrecken-Training.

Fazit: Die beinahe Laufpause hat gar nichts gemacht, Zeiten im Training sind immer noch gleich, Kondition auch noch da. Der Monat vor dem Halbmarathon kann also jetzt nochmals mit Power gefüllt werden. Und auch wenn die Hitze wieder kommen sollte, habe ich beim Shopping einen guten Begleiter gefunden:

Die Nike Fit Dry Cap – so fühlt es sich also an, wenn man nicht einfach nur die nächstbeste Basecap anzieht, sondern eine mit Funktion. Kein Hitzestau, auch nicht beim Schlussspurt nach den 10 Kilometern, wenn sie nass wird (bei den Regenschauern, die gerade aprilig hier immer wieder niedergehen) ist sie sofort auch wieder trocken, das schwarz ist schlicht und passt zu jedem Lauf-Outfit, sie ist super leicht – tolles Ding!

Sie liegt schon wieder bereit, für den nächsten Lauf. Dieses mal eine Tempoeinheit über mindestens 8 Kilometer, immer im Kreis rum. Ab jetzt wird jeden zweiten Tag mindestens gelaufen. Und zwar mit System. Mo Farah und Tiki Gelana machen das ja auch. Und die Mitläufer in einem Monat sowieso….Ausreden gibt es jetzt keine mehr!


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