Tipps fürs Laufen mit dem Hund

von run.de am 9. Januar 2014

Wer einen Hund sein Eigen nennt, hat gegenüber dem Nichtbesitzer eines Hundes einen klaren Vorteil: Ein Hund muss täglich nach draußen an die frische Luft. Da gibt es keine Ausreden. Und damit hat man als Hundebesitzer einen guten Grund, auch regelmäßig das Gassi gehen mit dem Laufen zu verbinden.

Hinzu kommt, dass ein Hund seinem Herrchen oder seinem Frauchen noch ein gewisses Maß an Sicherheit vermittelt, da man auch bei einer Solo-Waldrunde mit einem potenziellen Beschützer unterwegs ist.

Bild: Michael Gardner | CC BY-SA 2.0

Rücksicht auf den Hund

Wer mit einem Hund läuft, sollte dabei allerdings nicht außer Acht lassen, dass auf die Bedürfnisse des Tieres eingegangen wird. Hunde wollen spielen, sie wollen ihr Revier markieren und sie suchen auch nach Abwechslung im Spiel. Eine gleichmäßige Laufrunde mit Uhr und Pulsmesser sollte also eher nicht mit einem Hund absolviert werden. Zudem sollte man den Hund an das Laufen gewöhnen. Nicht jeder Vierbeiner ist geeignet, um eine halbe Stunde und länger kontinuierlich zu laufen.

Leinen-Pflicht!

Heutzutage darf man Hunde aus gutem Grund kaum noch frei herum laufen lassen. Wer seinen treuen Gefährten mit zum Joggen nimmt, sollte daher eine lange Leine dabei haben, so dass der Hund das Lauftempo selbst ein wenig selbst gestalten kann.

Ideal ist für die Laufrunde mit Hund übrigens eine Strecke durch Wald und Flur. Hier fühlen sich die Pfoten und die Gelenke vom Vierbeiner einfach am wohlsten. Wie beim Menschen auch sollten Hunde zudem niemals mit vollem Bauch laufen und das Laufpensum sollte langsam beginnen und auch nur langsam gesteigert werden.

Auf den Hund „hören“

Zudem sollte man beim Hund während des Laufens auf dessen Atem beziehungsweise auf dessen Hecheln geachtet werden. Hunde können nicht wie Menschen schwitzen und regulieren die Körpertemperatur über die Zunge. Ist die Anstrengung für den Hund zu hoch, so wird er sehr stark hecheln und im Extremfall verfärbt sich auch die Zunge. Dann ist das Training sofort abzubrechen.

Ambitioniertes Lauftraining ist daher mit einem Hund nicht zu empfehlen. Regelmäßige Bewegungseinheiten, die man joggend im Wald absolviert, tun aber sowohl Hund und Mensch gleichermaßen gut. 🙂

Wie haltet Ihr das? Geht Ihr schon mal mit Eurem Hund laufen und welche Erfahrungen habt Ihr dabei gemacht? 


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Sven Hildebrandt Januar 14, 2014 um 05:11

Man kann einem Hund ganz klar beibringen, ob man Laufen geht und der Hund dementsprechend auch (dauerhaft) laufen soll —> Canicross. Denn dabei sollte der Hund immer vorweg laufen und den Läufer sozusagen ziehen.

Wenn ich laufen gehe, dann kann der Hund natürlich auch mal hinterher, oder vorweg laufen, solange er nicht außer Sichtweite kommt.

Bei Laufveranstaltungen halte ich es jedoch für sinnvoll, das der Hund bei Fuß läuft, um die anderen Teilnehmer nicht zu behindern.

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