5 Tipps gegen Langeweile beim Laufen!

von run.de am 31. August 2016

Es gibt so unglaublich viele Gründe, die dafür sprechen, laufen zu gehen. Es gibt so unendlich viele Gründe, die dagegen sprechen, laufen zu gehen.

Einer der Gründe, warum manche lieber auf der Couch bleiben anstatt die Laufschuhe zu schnüren: Laufen ist langweilig. Doch wer das sagt, hat garantiert noch nicht sein Training abwechslungsreich gestaltet.

Und das geht tatsächlich deutlich einfacher als man denkt. Hier sind einmal fünf ultimative Tipps für ein Lauftraining mit mehr Abwechslung:

Foto: sophiea | CC BY 2.0

Tipp 1: Trainiere in unterschiedlichen Dimensionen

Irgendwann hat man sein Tempo beim Laufen gefunden. Im Bereich von mal zehn Sekunden mehr oder weniger pro Kilometer ist man stetig unterwegs. Kein Wunder, dass da schnell Langeweile aufkommt. Wie wäre es stattdessen, wenn man drei Mal in der Woche trainiert und jedes Mal anders unterwegs ist:

Einmal powert man sich aus und ist mit rund 85 Prozent der maximalen Herzfrequenz unterwegs – die Distanz darf dabei ruhig ein wenig kürzer sein. Einmal läuft man ganz entspannt und noch einmal 15 Sekunden langsamer pro Kilometer als das eigentliche Wohlfühltempo vorgibt – die Distanz darf dabei ruhig ein wenig länger sein. Und einmal läuft man seine Standard-Runde in seiner Standard-Zeit. Schnell wird man feststellen, dass sich das Training jedes Mal anders anfühlt. Positive Trainingseffekte nicht ausgeschlossen. Wink

Tipp 2: Abseits des Weges ist ein Weg

Irgendwann hat man seine Strecke gefunden. Man kennt jede Kurve, jede holprige Stelle und auch die schönste Aussicht wird irgendwann langweilig, wenn man sie regelmäßig genießen kann. Ein erster Schritt für mehr Abwechslung kann sein, einfach mal den gewohnten Pfad zu verlassen: Läuft man sonst immer den zweiten Weg links im Wald, dann nimmt man beim nächsten Mal halt den ersten oder den dritten oder man biegt mal nach rechts ab.

Ganz verrückt: Den Weg ganz verlassen und querfeldein durch Wiesen, Felder und Wälder laufen – vorausgesetzt, man zertrampelt dabei nichts. Das fordert eine ganz andere Konzentration als das Laufen auf befestigten Wegen, setzt allerdings auch gute Trail-Schuhe voraus.

Tipp 3: Running is a game

Nicht du bestimmst deinen Lauf. Der Weg bestimmt deinen Lauf – wie wäre es zum Beispiel damit, dass jede Bank im Wald oder im Park eine Wegmarkierung ist. Nach einer Aufwärmphase gilt:Ab der ersten Bank wird schnell gelaufen – bis zur zweiten Bank. Bank drei heißt dann wieder, dass das Tempo forciert wird bis zur vierten und so weiter.

Anstelle von Bänken kann man auch Bäume, Begrenzungsphähle oder Abzweigungen nutzen. Wer Musik während des Trainings hört, kann auch immer einen Song lang schnell und einen Song lang langsam laufen. Oder man nutzt eine Story-Running-App, die vorgibt, wann mal schnell und wann mal langsamer gelaufen wird.

Tipp 4: Entdecke die Stadt

Auf Geschäftsreisen oder im Urlaub ist Laufen perfekt, um sich schnell einen guten Überblick über die nähere neue Umgebung zu verschaffen. In Großstädten werden mittlerweile professionelle Sightseeing-Laufrunden angeboten, aber auch in der eigenen Stadt gibt es noch viel zu entdecken.

Wie wäre es, in einer größeren Stadt innerhalb eines bestimmten Zeitraums mal durch jeden Stadtteil gelaufen zu sein; und ist die Stadt kleiner, so könnte man sich vornehmen, jede einzelne Straße innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu erlaufen. Vor allem bei Abend-Läufern, die im Winter (und damit im Dunkeln) nach Abwechslung suchen, ist das eine großartige Möglichkeit.

Tipp 5: Laufe mit anderen

Wann hast du schon mal die Zeit, mit einem Freund in aller Ruhe eine Stunde über Gott und die Welt zu reden? Oder wie wäre es damit, mal mit einem Arbeitskollegen in der Mittagspause über andere Dinge zu reden als über das aktuelle Projekt?

Gemeinsames Laufen bietet dafür die perfekte Plattform. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass man nicht zu schnell unterwegs ist und vor allem: Man spürt die Anstrengung gar nicht, da man sich die ganze Zeit mit seinen Gesprächsthemen auseinander setzt und nicht mit seinen müden Oberschenkeln, zwickenden Waden oder der Blase am großen Zeh. Smile

In diesem Sinne #keeponrunning


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