Training auf dem Laufband – Alternative für den Winter

von run.de am 6. Dezember 2016

Raus auf die Straße. Rein in den Wald – Vieles spricht dafür, regelmäßig draußen zu trainieren. Doch das Wetter wird ungemütlicher und am Abend wird es früh dunkel. Da kann das Training auf dem Laufband eine sinnvolle Alternative darstellen. Das Training ist zwar ein anderes; dennoch kann es gut dabei unterstützen, die Ziele als Läufer zu erreichen.

Foto: Official U.S. Navy Flickr Page | CC BY 2.0

Grundsätzlich gilt, dass der Lauf auf einem Laufband vielleicht zunächst ungewohnt, grundsätzlich aber einfacher ist als der Lauf auf freier Strecke. Das Laufband unterstützt nämlich das Abrollen des Fußes leicht und sorgt so für mehr Vortrieb als Asphalt oder Waldboden. Zudem ist die Umgebung eine angenehmere als die freie Natur z.b. im Winter: Kein Wind, kein Regen, keine Unebenheiten auf dem Boden, keine Hitze oder Kälte, angenehme Luftfeuchtigkeit…

Damit das Training auf dem Laufband dem Training in der freien Natur ähnelt, kann man einige kleine Anpassungen vornehmen: Um die Unterstützung durch das Laufband zu minimieren, sollte man einen Anstieg von einem oder zwei Prozent einstellen. Das gleicht den künstlichen Vortrieb aus und die Muskulatur wird vor vergleichbare Aufgaben gestellt wie auf Asphalt – wer Läufe am Hang simulieren möchte, sollte dementsprechend noch mehr Steigung einstellen.

Da ein Laufband exakt und kontinuierlich die Geschwindigkeit vorgeben kann, eignet es sich gut, um Intervalle bei höherem Tempo zu realisieren. Damit kann man den Winter gezielt nutzen, um seine Geschwindigkeit zu steigern – großartig! Um einfach gemütliche Läufe zu absolvieren, sollte man weniger als draußen auf die Geschwindigkeit achten, sondern eher auf das eigene Gefühl. Viele Läufer können auf dem Laufband schneller laufen als auf freier Strecke, ohne den Körper dabei stärker zu belasten.

Die Vorteile des Laufbandes haben zugleich aber auch Nachteile: Der Lauf ist monoton und ohne jegliche Abwechslung – abgesehen von möglichen Variationen bei der Geschwindigkeit. Gute Musik, ein Hörbuch oder eine neue Folge der Lieblingsserie auf dem Tablet können aber helfen, ein wenig Abwechslung in die Monotonie zu bringen. Wink

Ein gutes Training auf dem Laufband lässt sich übrigens als Fünf-Minuten-Spiel absolvieren:

  • Fünf Minuten Warmlaufen mit einem langsamen Tempo
  • Fünf Minuten mit einer Steigung von zwei Prozent
  • Fünf Minuten mit einem mittleren Tempo
  • Fünf Minuten mit einem hohen Tempo

Diese Intervalle kann man so oft wiederholen, wie man möchte und läuft am Ende noch einmal fünf Minuten bei langsamen Tempo ohne Steigung aus.

#keeponrunning


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