Treppen statt Aufzug – Sandra´s Vorbereitung auf den Grazathlon

von run.de am 22. Mai 2013

Hallo Ihr Lieben Smile

Ich hoffe Ihr hattet ein erholsames und laufintensives, langes Wochenende. Ich, für meinen Teil, darf  das bejahen, wenngleich der Spaß diesmal auch nicht zu kurz kam. 😉

5000m – v.l.n.r. Annika, Me & Kate nach den 5x1000m im Regen

Am Freitag haben Kate, eine Freundin vom Club der Töchter, und ich das 5x1000m Tempotraining mit Annika absolviert. Dabei sind wir, nach einer lockeren Lauf ABC Erwärmung auf einer Tartanbahn (eine Runde hat hier nur 333,3Kilometer, denn in der Münchner Innenstadt war kein Platz für die klassischen 400m 😉 ) 3 Runden –sprich einen Kilometer- im schnellen Tempo gelaufen.

1. Durchgang: 4:20Min / Km

2. Durchgang: 4:29Min / Km

3. Durchgang: 4:30Min / Km

4. Durchgang: 4:29Min /Km

5. Duchgang:4:22Min /Km

Zwischen den Tempoeinheiten hatten wir je 5 Minuten Geh-Pause.

Das Prinzip des Tempotrainings besteht darin, durch abwechselnd schnelles Laufen in Form von Sprints und langsameren Einheiten (Geh-Pausen) eine Steigerung der Geschwindigkeit zu erreichen.

Samstag verlief das Training etwas…nun ja, sagen wir; anders. Und zwar war ich mit meiner guten Freundin Alisa, Zumba-Instruktorin, auf einer Beachparty und habe stundenlang barfuß im Sand versucht, Ihre Moves nachzuahmen… da mir leider das Rhythmusgen fehlt und mein Eigenhumor zu ausgelassenem Gelächter führte, kamen die Bauchmuskeln auch nicht zu kurz 😉 und das Samstags„training“ war rundum gelungen 🙂

Zum Thema: Ich werde oft gefragt ob ich in „Trainingsphasen“ Alkohol trinke.

Antwort: Ja, in Maßen. Ich bin „nur“ ein Hobby-Sportler und sehe das Ganze nicht so verbissen. Allerdings trinke ich sehr wenig Alkohol. Am Abend mal ein Glas Rotwein (das soll nämlich die Muskeln entspannen 😉 ) und im Biergarten ein Radler – darüber hinaus sehr selten.

0207 – Zirkeltraining im Südpark

Sonntag habe ich meine Standard 5Kilometer-Sonntagsrunde durch den Südpark absolviert. Diese Runde laufe ich jetzt schon seit 3 Jahren und manchmal laufe ich sie so blind und gedankenverloren, dass mich nur mein eigenes Keuchen zurück vor der Haustüre wieder „aufweckt“ … dann denke ich ganz verwundert: Huch, wo sind denn die 5 Kilometer hin? 🙂

Me – Doing Armzug 😉

Auch diesen Sonntag war es so, nur dass ich im Südpark einen kurzen Stop eingelegt habe, denn dort gibt es einen Kraft- und Dehnzirkel. Diesen habe ich einmal durchlaufen und dann auf der Graden noch einmal ein paar Lauf ABC Übungen gemacht (Anfersen, Hopserlauf, Skipping & Rückwärtslaufen (Wichtig für die Koordination!))

Modul Kraft – Beschreibung Armzug

Als mich, wie gesagt, mein Keuchen vor der Haustür geweckt hat, habe ich zum Einen voller freudiger Überraschung festgestellt, dass ich 5Kilometer in einer 4‘58‘‘ pace durchgelaufen bin und zum Anderen, mit  gar nicht so freudiger Überraschung, dass meine Beinmuskulatur brennt und sich eine Art „Puddinggefühl“ einstellte.

Ich denke, im Nachhinein;  dass meine Muskulatur einfach sehr ermüdet war. Training Freitag, Tanzen Samstag (inkl. Wenig Schlaf in der Nacht), schnelle Einheit und Zirkeltraining Sonntag.

Zuhause habe ich mich dann noch gedehnt, mir ein heißes Muskelentspannungsbad eingelassen und mir ein eiskaltes Kokoswasser (natürlich Indi Coco 🙂 ) sowie eine Ampulle Orthomol Sport gegönnt (-> Orthomol Sport gibt Dir das zurück, was Du auf der Strecke lässt)

Seit der Marathonvorbereitung stelle ich immer wieder fest, dass Ernährung, Schlaf und Training im unmittelbaren Verhältnis zueinander stehen.

Pfingstmontag, gestern, habe ich sehr ruhig angehen lassen und den ganzen Tag mit meiner Tochter und meinem Mann verbracht, gemeinsam einfach die Seele baumeln lassen. So konnte ich viel Kraft tanken und starte voller Energie in eine neue Trainingswoche 🙂

Was steht an?

Dienstag: Club der Töchter Trainer Run

Mittwoch: wahrscheinlich ein Early Bird Run; mal sehen ob ich aus dem Bett komme 😉

Am Freitag fahre ich mit 50 Nike Töchtern zum WE OWN THE NIGHT Event nach Berlin. Ein 10 Kilometer Lauf nur für Frauen mit jeder Menge Überraschungen auf der Strecke…oh wie ich mich freue.

Ansonsten: Jede Menge Selbstdisziplin; denn ich verweigere weiterhin jeden Aufzug und jede Rolltreppe. Treppensteigen rocks! 🙂

Dieses Hindernis, die 260 Stufen und etwa 100 Meter Höhenunterschied vom Schloßbergplatz hinauf zum Uhrturm und bergab die Serpentinen zum Karmeliterplatz hinunter, werde ich schaffen!

Alle bisherigen Artikel zu meiner Vorbereitung auf den Grazathlon findet Ihr hier.

 

Liebe Grüße, eine tolle, kurze Woche & Keep on Running

Sandra


{ 2 Kommentare… lies sie unten oder füge einen hinzu }

Sandra Mai 23, 2013 um 05:22

Kleine Anmerkung: Die Gehpause zwischen den 1000m Tempoeinheiten betrung nur 3 Minuten. Danke Annika, für den Hinweis 🙂

Antworten

Manfred Rath Mai 24, 2013 um 14:22

Liebe Sandra,
meine Agentur veranstaltet den Grazathlon …. ich hab da eine Idee … möchtest du mir deine Mailadresse senden … ich schreib dir die dann.
LG
Manfred

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