Welches Getränk ist das richtige für Läufer?

von run.de am 2. Juli 2013

Draußen ist es heiß. Wer trotz der hochsommerlichen Temperaturen nicht auf sein Training verzichten möchte, sollte daran denken, ausreichend zu trinken. Doch welches Getränk ist ideal für Läuferinnen und Läufer?

Sowohl die Intensität das Trainings als auch die Außentemperatur beeinflussen, wie viel jemand schwitzt. Ist es draußen heiß, sollte man ein wenig weniger intensiv trainieren, um so schon einmal den Flüssigkeitskreislauf stabil zu halten.

Bild: gillyberlin via flickr | CC BY 2.0

Wasser geht immer

Wer Wasser trinkt, der sorgt dafür, dass der Flüssigkeitshaushalt im Körper stimmt. Besser als eine große Menge Wasser direkt vor dem Lauf ist es, über den Tag verteilt regelmäßig kleine Mengen Wasser zu trinken. Das kann man sich ohnehin angewöhnen – unabhängig vom Lauftraining. Während des Trainings sollte man das Trinken kleiner Schlücke beibehalten – am besten, bevor man durst verspürt. Wer bis zu 45 Minuten unterwegs ist, braucht übrigens nicht zwingend Wasser mit zu nehmen – da reichen die Flüssigkeitsreserven des Körpers aus.

Fruchtsaftschorlen füllen die Kohlenhydratspeicher auf

Noch besser als Wasser ist es, wenn man eine Saftschorle trinkt – das Mischungsverhältnis von Wasser zu Saft sollte hierbei 2:1 betragen. Man geht bei diesem Verhältnis davon aus, dass die Flüssigkeit vom Körper noch schneller aufgenommen werden kann als reines Wasser – die Flüssigkeit steht mithin schneller zur Verfügung. Der Zucker in der Apfelschorle füllt zudem dem Kohlenhydratspeicher wieder auf, was man vor allem bei langen Läufen gut gebrauchen kann. Man sollte Wasser aber nicht komplett durch Fruchtsaftschorlen ersetzen – das wäre dann zu viel des Zuckers.

Gels und Energy-Drinks

Gels und Energy-Drinks haben im besten Fall den gleichen Effekt wie eine Fruchtsaftschorle. Hier lässt sich also eine Menge Geld sparen, wenn man sich seinen Energydrink aus Apfelsaft und Mineralwasser selber zusammen mixt.

Kaffee

Die gute Nachricht: Kaffee ist nicht so negativ für den Flüssigkeitshaushalt wie man lange angenommen hat. Es spricht also nichts dagegen, wenn man auch am Trainingstag das eine oder andere Tässchen Kaffee trinkt. Als Durstlöscher sollte man ihn trotzdem ebenso wenig zu sich nehmen wie direkt nach dem Training, wenn die Flüssigkeitsspeicher im Körper wieder aufgefüllt werden.

Cola als Koffein-Lieferant

Koffein kann helfen, um müden Läufern Beine zu machen. Dazu müsste Cola dann doch eigentlich ideal sein. Ist es aber nicht. Denn die Phosporsäure in der Cola sorgt dafür, dass die Aufnahme von Kalzium im Körper gehemmt wird. Und das führt zu müden Muskeln und Beinen.

Fazit: Wasser und Fruchtschorlen sind ideale Getränke für Läuferinnen und Läufer. Isotonische Energy-Drinks schaden nicht, bringen aber auch nicht wirklich weiter und gehen ins Geld. Auf Cola sollte man rund ums Training und im Wettkampf eher verzichten. Kaffee in Maßen schadet nicht; hilft aber auch nicht.

Welche Erfahrungen hast Du gemacht, und wie sieht Dein Trinkverhalten an heißen Trainingstagen aus? 


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